AT86420B - Seitlicher Mauerwerksschutz bei Wanderrosten. - Google Patents

Seitlicher Mauerwerksschutz bei Wanderrosten.

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AT86420B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Seitlicher Mauerwerksschutz bei Wanderrosten. 



   Bei Wanderrosten ist es häufig ein grosser Übelstand, dass besonders in der Zone der stärksten Verbrennung an dem Seitenmauerwerk Schlacken ansintern, die in kurzer Zeit zu solcher Menge anwachsen können, dass der Feuerungsbetrieb ganz unmöglich gemacht wird. 



   Der Übelstand wird nach der Erfindung dadurch behoben, dass der Brennstoff seitlich durch je einen Hilfsrost begrenzt wird, der ihn an einer direkten Berührung mit dem Mauerwerk hindert, und der dabei so beweglich ist, dass durch seine Bewegung das dauernde Anbacken von Brennstoff an dem Mauerwerk verhindert werden kann. 
 EMI1.1 
 in Schnitten dargestellt. In der Fig. i bezeichnet a den Wanderrost, der auf beiden Seiten durch Mauerwerk b begrenzt wird. Zwischen eigentlichem Wanderrost a und Mauerwerk b ist der Hilfsrost c angeordnet, der an einer Längsachse cl drehbar oder kippbar sitzt. Die Achse cl ist ausserhalb der Feuerung mit einer Vorrichtung zu ihrer Drehung ausgestattet, die von Hand oder auch durch eine mechanische Vorrichtung betätigt werden kann.

   Unter dem Hilfsrost c ist eine Abschlusswand k angebaut, die bei kl eine Rinne bildet, welche Dichtungszwecken an der Seitenkante des Wanderrostes in an sich bekannter Weise dient. Asche und Brennstoffteile, die auf die Wand k gelangen, gleiten an ihr infolge ihrer Schräglagerung nach aussen ab und können durch dort vorgesehene Durchbrechungen   m   dann abfallen. 



   An dem Hilfsrost c sitzt aussen ein kreisförmiger Ansatz n mit einem winkelförmig abgebogenen Ansatz o. Der Teil n schliesst sich in der Höhe der Rostebene möglichst dicht an das Seitenmauerwerk bzw. an eine mit der Schrägplatte k zusammenhängende Platte k2 an. Der Ansatz a-verdeckt die Durchtrittsöffnungen m in der Platte k, so dass dort keine Luft hindurchtreten kann. 



   Durch verschiedene Einstellung des Hilfsrostes c hat man es in der Hand, auch eine Luftzufuhr von der Öffnung m aus zu ermöglichen. Das letztere kommt bei eingekapselten Unterwindrosten in Betracht, da hier der gesamte Raum r unter der Fläche des Wanderrostes a unter Winddruck steht. 



   Am oberen Ende trägt der Teil n einen messerartig ausgebildeten Ansatz p, der dazu dient, bei der Überführung des Hilfsrostes in die gestrichelt dargestellte Lage etwaiges, an der Mauerung anhaftendes Brennmaterial abzulösen. 



   Durch die in Fig. i dargestellte Form des seitlichen Mauerwerkes, welches den Hilfsrost 
 EMI1.2 
 raum gewahrt. 



   Durch entsprechende Bemessung der Höhe der dem Wanderrost a zuzuführenden Brennstoffschicht ist es möglich, auch auf den Hilfsrost so viel Brennstoff gelangen zu lassen, dass er eine wirksame Vergrösserung der Wanderrostfläche bildet, ohne dass durch ihn falsche Luft in die Feuerung treten kann. 



   Wird die Ausführung so getroffen, ohne dass die untere Schrägwand k Anwendung findet, so empfiehlt es sich, zur Erreichung des Luftabschlusses zwischen dem Hilfsrost c und der Seitenmauerung einen Aschenverschluss anzuordnen, wie ein solcher bei kl zwischen Wanderrost a und Hilfsrost c in Fig. i angegeben ist. 

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   Während des Betriebes mit Brennmaterial, das Neigung zum Anbacken hat, ist der Hilfsrost von Zeit zu Zeit in die gestrichelte Stellung zu bewegen. Diese Bewegung lässt sich in bestimmten Zeitabschnitten durch mechanische Mittel herbeiführen und von der Bewegungsvorrichtung des Wanderrostes a ableiten,
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Hilfsrost in Form einer Hohlwalze q ausgebildet, die mit   Luftlöchern vergehen   ist. Die Walze q kann sich dabei ständig in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles drehen. Sie wird durch verstellbare Rollen   r und s   so abgestützt, dass sie sich dicht an den Wanderrost a anschliesst und nach oben ebenfalls bis dicht an das Mauerwerk b heranreicht. Dabei wird die untere Kante des Mauerwerkes zweckmässig durch eine Platte t verstärkt.

   Die Walze q ruht in einer Nische des Mauerwerkes, und im Mauerwerk sind schräge Kanäle   u   so angeordnet, dass durch diese Schlackenteile, die von der Walze u in die Nische befördert sind, nach unten abgeführt werden. 



   Wird dieser walzenförmige Hohlrost von aussen ständig langsam weitergedreht, so erhält man einen ständigen Wechsel seiner feuerberührten Fläche und damit eine gute Kühlung. Die Drehung der Walze erleichtert die Weiterführung des Brennstoffes in der Längsrichtung des Wanderrostes, so dass er an den Seiten weniger zurückgehalten wird, als dies bei feststehenden Seitenbegrenzungen der Fall ist,
PATENT-ANSPRÜCHE :   l.   Seitlicher Mauerwerksschutz bei Wanderrosten, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wanderrostbahn (a) und dem Mauerwerk (b) ein zur Seite bewegbarer Hilfsrost (c) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Mauerwerksschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsrost einen kreisbogenförmigen Ansatz (n) trägt, der in Verbindung mit einer ebenfalls bogenförmigen Aussparung im Mauerwerk in jeder Stellung des Hilfsrostes den Luftabschluss zwischen Hilfsrost und Mauerwerk sichert.
    3. Mauerwerksschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Hilfsrost EMI2.1 am Hilfsrost (e) in der tiefsten Stellung des Hilfsrostes verschlossen werden.
    4. Mauerwerksschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsrost als 'hohle, mit Luftdurchtrittsöffnungen versehene Walze (q) ausgebildet ist.
    5. Mauerwerksschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (q) durch verstellbare Rollen (r, s) abgestützt ist.
AT86420D 1920-01-31 1921-01-03 Seitlicher Mauerwerksschutz bei Wanderrosten. AT86420B (de)

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AT86420B true AT86420B (de) 1921-11-25

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