AT86052B - Verfahren, um die gereinigte Oberfläche von auf heißem Wege mit einem Metallüberzug zu versehenden Waren, besonders solchen aus Eisen, durch überziehen mit Harz dauernd vor Veränderung zu schützen. - Google Patents

Verfahren, um die gereinigte Oberfläche von auf heißem Wege mit einem Metallüberzug zu versehenden Waren, besonders solchen aus Eisen, durch überziehen mit Harz dauernd vor Veränderung zu schützen.

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  Verfahren, um die gereinigte Oberfläche von auf heissem Wege mit einem Metallüberzug zu versehenden Waren, besonders solchen aus Eisen, durch überziehen mit Harz dauernd vor Ver- änderung zu   schützen.   



   Sollen Waren aus Eisen verbleit oder verzinkt werden, so muss man ihre Oberfläche, bevor sie mit dem geschmolzenen Überzugsmetall in Berührung'gebracht wird, aufs sorgfältigste von oxydischen und fettigen Verunreinigungen befreien, was durch Behandeln mit alkalischen Lösungen und durch darauffolgendes Durchziehen durch saure Flüssigkeiten zu geschehen pflegt. Diese Vorbereitung genügt aber nicht, wenn die gereinigten Bleche, Draht u. dgl. auf Lager gelegt und erst nach längerer Zeit verbleit oder verzinkt werden sollen, weil während des Lagerns die blanke Oberfläche wieder anläuft. Diesem Übelstande kann bekanntlich dadurch abgeholfen werden, dass man die Oberfläche der Ware mit einer unmessbar dünnen, aber lückenlosen, zusammenhängenden Schicht von Kolophonium oder einen ähnlichen, harzigen Stoff überzieht.

   Erfindungsgemäss wird das Aufbringen dieses'Überzuges mit dem Abbeizen verbunden, indem die von Fett befreite Ware durch ein, aus säurefreiem Lötwasser und Kolophonium bestehendes heisses Bad geführt wird. 



   Die Ausführung des Verfahrens stellt sich beispielsweise folgendermassen dar :
Die Ware wird mittels eines siedenden Auszuges von Buchen-oder Birkenholzasche oder mittels   20/piger   heisser Sodalösung und darauffolgendes zweimaliges Spülen mit reinem Wasser vollständig entfettet. Dann wird sie mit einer heissen Flüssigkeit behandelt, die in der Weise bereitet wird, dass man 2 bis 5 Teile Kolophonium vorsichtig schmitzt und in die Schmelze unter beständigem Rühren säurefreies Lötwasser einträgt, dass aus   IOO   Teilen   konzentrierter Salzsäure, 500   Teilen Zink und   500   Teilen Wasser besteht. Das Lötwasser muss vor dem Eintragen zum Sieden erhitzt und darf nur allmählich, in kleinen'Teilmengen, der Schmelze zugesetzt werden. Auch beim Gebrauche ist das Gemisch zu erhitzen und zu rühren.

   Die Gegenstände sind solange darin zu belassen, bis sie die Temperatur des Gemisches angenommen haben und bis keine Luftblasen mehr entweichen. 



  Dann lässt man sie in staubfreien Räumen trocknen ; denn bei Gegenwart von Staub bilden sich in dem Harzüberzug feine Risse, durch welche Luft und Feuchtigkeit zu dem darunterliegenden Metall dringen und dieses oxydieren. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE :/ i. Verfahren, um die gereinigte Oberfläche von auf heissem Wege mit einem Metall- überzug zu versehenden Waren, besonders solchen aus Eisen durch Überziehen mit Harz, dauernd vor Veränderung zu schützen, dadurch gekennzeichnet, dass die vollständig entfetteten Gegenstände mit einem heissen Gemisch aus säurefreiem Lötwasser und Kolophonium behandelt und dann an staubfreier Luft trocknen gelassen werden. z. Verfahren zur Bereitung des nach Anspruch i zu verwendenden Gemisches, dadurch gekennzeichnet, dass Kolophonium vorsichtig geschmolzen wird, worauf man in die Schmelze unter Umrühren säurefreies Lötwasser einträgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf 100 Gewichtsteile konzentrierter Salzsäure, 500 Teile Zink und 500-Teile Wasser, 2 bis 5 Teile Kolophonium genommen werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT86052D 1917-12-31 1917-12-31 Verfahren, um die gereinigte Oberfläche von auf heißem Wege mit einem Metallüberzug zu versehenden Waren, besonders solchen aus Eisen, durch überziehen mit Harz dauernd vor Veränderung zu schützen. AT86052B (de)

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