AT85972B - Verfahren zur Erzeugung spiralrohrartiger Gebilde aus Cellulosehydrat. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung spiralrohrartiger Gebilde aus Cellulosehydrat.

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  Verfahren zur Erzeugung spiralrohrartiger Gebilde aus Cellulosehydrat. 



   Die zur Erzeugung von Gebilden mit röhrenförmigem Querschnitt aus gelöster Cellulose gemachten Vorschläge sind wegen der Schwierigkeit der technischen Ausführung ohne Erfolg geblieben. 



   Solche Gebilde waren als Nachahmung des natürlichen Strohes gedacht, demgegenüber sie den Vorzug der Endlosigkeit und   der Herstellungsmöglichkeit   in allen Stufen der Breite und Dicke gehabt hätten. 



   Man hat sich daher bislang   damit, begnügt,   mit formgebenden Organen, so aus mannigfach geformten   schlitzförmigen   Öffnungen,   bandförmige   Gebilde zu erzeugen und 
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 werden konnte :
Die einem Fällbad entsteigenden Fäden oder'bandartigen Cellulosegebilde sind zwar gelatinös und weich und müssen aber eine so weit gefestigte Haut haben, dass das gefürchtete Zusammenkleben beim etwaigen sofortigen Verzwirnen nicht eintritt, Solch sofortiges Verzwirnen wurde bislang nur bei Fäden geübt (öterr. Patent Nr.   9548).   



  Verklebte Fäden würden aber steif und unbrauchbar sein. Lässt man nun aus demselben Bad ein endloses Bändchen von etwa 95 bis i cm Breite einem schlitzförmigen Mundstück entströmen und in ein rotierendes Auffanggefäss fallen, so tritt die Bildung einer Bandspirale ein, die, bei auf die Bandbreite und die Zufuhrgeschwindigkeit richtig eingestellter Rotationsgeschwindigkeit, bald in ein röhrenförmiges Gebilde übergeht, und dann weiter in ein Spiralrohr mit mehr oder weniger überlappten   Rändern.,   An diesen so verdickten Stellen kann das Fällbad nicht mehr so schnell wirken, und es tritt eine Verklebung, eine Art Verschweissung der Lappen ein. Das Fällbad vollendet indessen noch nachträglich recht wohl seine Wirkung durch Diffusion.

   Die Spiralröhren lassen sich leicht waschen und werden dann je nach dem verwendeten Coagulationsbad mit oder ohne Spannung getrocknet. 



   Hat man besonders enge Mundstücke verwendet, so sind auch die entstehenden Bändchen sehr dünn. Das nach obiger Methode daraus erzeugte Spiralrohr zeigt dann besonders an den Überlappungsstellen die bei dünnen   Blättchen   bekannten Lichteffekte und ist sehr voluminös,
Lässt man zwei oder mehrere Bändchen in das rotierende Aufnahmeorgan laufen, so verkleben die einzelnen sich spiralig umschlingenden Spiralröhren zu einem Doppelbzw. Mehrfachrohr. Lässt man ein oder mehrere vorher getrocknete Fäden oder endlose Bändchen mit einlaufen, so verkleben letztere nur wenig, sie'bleiben als lockere Seele in dem Ganzen upd erlauben beim Verweben besondere Effekte zu erzielen. 



   Das Wesen der Erfindung ist indessen die Bildung der Spiralröhre in. der beschriebenen Weise. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzeugung spiralrohrartiger Gebilde aus Cellulosehydrat, dadurch gekennzeichnet, dass, aus beliebig formgebenden Organen in Fällbädern aus Celluloselösungen entstandene Bahnen sofort nach erfolgter Formung, gegebenenfalls unter Einschaltung von weiteren Fäden, Fadenbündeln oder Bändchen als Seele, in einem rotierenden Auffanggefäss aufgenommen werden und dann, der Art des Ausgangsmaterials entsprechend, in, an sich bekannter Weise a. usgea. wschen und getrocknet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT85972D 1915-06-10 1916-01-13 Verfahren zur Erzeugung spiralrohrartiger Gebilde aus Cellulosehydrat. AT85972B (de)

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