AT85925B - Motorfahrrad. - Google Patents

Motorfahrrad.

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AT85925B
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Austria
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gears
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Stephen Wincent Neldner
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Stephen Wincent Neldner
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Description


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    Motorfahrrad.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Motorzweirad mit einem mehrzylindrigen Verbrennungsmotor, der in eines der Räder eingebaut ist, und dieses Rad, gewöhnlich das Hinterrad, antreibt. 



   Das Neuheitliche der Erfindung ist in einer Bremsvorrichtung oder Kupplung zu sehen, durch welche der Antrieb des Hinterrades abgestellt werden kann, ohne den Motor abzustellen, und in welchem durch die Ausschwingung des Gleithebels nach einer anderen Richtung hin die Kupplung zwischen dem Hinterrad und dem Motor wieder bewerkstelligt wird. 



   Fig.   I   ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 ein Längsmittelschnitt durch 
 EMI1.1 
 



   Das Hinterrad besitzt die Felge D, auf welcher der Luftreifen E befestigt ist ; von den Speichen des Rades wird konzentrisch zur Felge ein Ring C gehalten ; der Motor ist an diesen Ring durch Arme B angeschlossen. 



   Die Gabel 1 des Fahrrades umschliesst an ihrem Hinterende die feststehende Achse 2, auf welcher drehbar ein Gehäuse 19'befestigt ist. Die Zuleitung des Brennstoffgemisches in dieses Gehäuse erfolgt durch die Röhre 20. Auf dem Gehäuse 19'und in dem Gehäuse liegt'drehbar eine Platte A, an welcher Kurbelgehäuse   4   und, Verbrennungskraftzylinder 5 in symmetrischer Anordnung um die Achse 2 verteilt befestigt sind. Die Kolben 8 mit den Zylindern 5 steuern den Ein-und Auslass der Mischung durch Kanäle 6 in den Zylinderwänden.   Die Auslassstutzen   7 münden in eine   Röhre'18   von ringförmiger Ausbildung und von gleichförmigem Querschnitt. 



  Diese Halbröhre dreht sich in einer entsprechenden Halbröhre   18',   die mit der Auspuffleitung   18"   verbunden ist. Die Kolben 8'stehen ferner in Verbindung'mit Zahnrädern 10 auf den Achsstummeln 9 und diese Zahnräder greifen auf Zwischenräder 11 ein, welche ihrerseits auf das gleiche lose auf der Achse 2 sitzende Zahnrad 12 eingreifen. 



   Auf der Nabe 12'dieses Zahnrades sitzt eine Platte   13,   die mit der Gehäuseplatte A verschraubt ist und das beschriebene Vorgelege abdeckt. Sie besitzt einen Flansch 13', gegen welchen ein Bremsband 17 angedrückt werden kann. 
 EMI1.2 
 und der Flansch dieser Scheibe wird von einem Bremsband 14'umschlungen. 



   Zur Anpressung des einen oder anderen Bremsbandes an den zugehörigen Flansch dient ein zwischen den beiden Flanschen schwingbar befestigter   Hebel-M,   der an je einem Ende des Bremsbandes angelenkt ist und von welchem ein Kurbelarm 16'unter Vermittlung des Hebelarmes 16"nach abwärts geht. Wird der Hebelarm   16",   der in der Scheibe 15 gelagert ist, so ausgeschwungen (Fig. 3), dass das obere Ende nach links-und das untere Ende nach rechts geht, so wird das Bremsband 14'angezogen und das Bremsband 17 von dem Flansch   13'weggedrückt.'  
Bei der Ausschwingung des Hebels in der anderen Richtung wird das Bremsband 14' 
 EMI1.3 
 



   Beim Betrieb der Maschine tritt das Gemisch durch 21 in das Gehäuse 19'ein und durchfliesst die Ventilräume   3,   die von dem Ventil 3'beherrscht werden. Bei Entzündung des Gemisches durch die Kerzen 21 findet die Hin-und Herdrehung der Kolben und damit die Drehung der Zahnräder statt. 



   Solange das Innenzahnrad 12 gegen Drehung gesichert ist, werden sich also die Zahnräder 11 infolge des Eingriffes der Zahnräder 10 auf dem Innenzahnrad abwälzen und dadurch wird das Hinterrad, in Drehung versetzt werden. Beim Betrieb des Fahrrades muss also das Zahnrad 12 

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 EMI2.1 
 band 17 gegen den Flansch 13' gedrückt und das Zahnrad, 12 wird gleichzeitig losgelassen. Die Drehung der Zahnräder 10 wird dann unter Vermittlung der Zwischenräder dem losen Innenzahnrad 12 weitergegeben, und da die Bremsscheibe 13 nunmehr festgehalten wird, so findet keine Abwälzung der Zahnräder 11 statt. 



   Ohne Unterbrechung des Motors'kann also das Fahrrad von Betrieb auf Stillstand geschaltet werden und umgekehrt, und ausserdem kann durch Einwurf des Hebels   16'in   eine Zwischenstellung eine'Verlangsamung der Abwälzung in beliebigem Grade erfolgen.

Claims (1)

  1. . PATENT-ANSPRUCH : Motorfahrrad mit einem in das Hinterrad eingebauten ! mehrzylindrigen Motor, der seine Kraft unter Vermittlung von Zwischenrädern auf ein lose auf der festen Achse sitzendes Zahnrad weitergibt, dadurch. gekennzeichnet, dass ein Hebel (16) mit zwei Bremsbändern (14'und 17) verbunden ist, um bei Ausschwingung in der einen Richtung das Zahnrad (12) auf der Achse festzuhalten und dadurch die Abwälzung des'ganzen'Vorgeleges zu bewirken, während-der Hebel bei Ausschwingung in der anderen Richtung das Vorgelege gegen Abwälzung abbremst und das Innenzahnrad (12) freigibt, damit die Zwischenräder beim fortgesetzten Betrieb des Motors dieses lose Rad (12) antreiben, ohne das Fahrrad in Bewegung zu setzen.
AT85925D 1916-01-26 1916-01-26 Motorfahrrad. AT85925B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3477536A (en) * 1967-09-21 1969-11-11 Energy Systems Inc Electric drive system

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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