AT85533B - Verfahren zur Herstellung von Eisenschwamm aus Eisenoxyden oder -Erzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Eisenschwamm aus Eisenoxyden oder -Erzen.

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  Verfahren zur Herstellung von Eisenschwamm aus Eisenoxyden oder-Erzen. 
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 auf diese Weise Barren, die aus praktisch reinem Eisen mit einer Beimischung von etwa   5%   Schlacke bestehen und die als hochwertiges fertiges Schmiedeeisen nach bekanntem Verfahren weiter bearbeitet oder   mit geeigneten Zusätzen,   beispielsweise einem Drittel Roheisen, zur Umwandlung in Stahl in einem Schmelzofen gebracht werden können. 



   Es hat sich ergeben, dass Erze mit hohem Gehalt an Phosphor, Schwefel und Titan auf diese Weise in hochwertigen sauren Stahl übergeführt werden können, weil die Reduktion zu Metall ohne Schmelzung und bei einer Temperatur stattgefunden hat, bei der die oben erwähnten Verunreinigungen sich nicht mit dem reduzierten Metall verbinden, sondern in der Schlacke bleiben, die vor der Umwandlung in Stahl entfernt wird. Es hat sich ergeben, dass Eisenbarren, die gemäss der vorliegenden Erfindung hergestellt sind, einen Stahl ergeben, der bessere physikalische Eigenschaften aufweist, als ein Stahl von ähnlicher chemischer Zusammensetzung, der nach dem üblichen Verfahren aus Roheisen und Schrott hergestellt ist.

   Durch die Anwendung eines Chlorides und anderer geeigneter Verschlackungsmittel ist es möglich, eine leicht schmelzbare Schlacke zu erhalten, die bei oder unterhalb einer Temperatur von etwa ungefähr 13700 C vollkommen flüssig ist und praktisch reines Eisen zurücklässt, das von den in dem   ursprünglichen'Erz   enthaltenen Verunreinigungen frei und sowohl zur Verwendung als Schmiedeeisen, als zur Überführung in hochwertigen Stahl geeignet ist. 



   Als ein besonderes Beispiel der Anwendung des Verfahrens auf ein bestimmtes Erz wird Java-Eisensand angeführt, der etwa 79%   Eisenoxvd, 14'/, 0/,   Titanoxyd, etwas Kieselerde, Tonerde und Kalziumoxyd, sowie geringe Mengen der Oxyde des Schwefels, Phosphors, Mangans und Magnesiums enthält. Zur Menge dieses Erzes werden etwa je   ''/o   Kalk, Kieselerde (Sand) und Natriumchlorid, etwa   20%   Kohlenstaub und   10%   Wasser hinzugefügt ; nach inniger Mischung wird die Masse in einen Siemens-Martin-Ofen gebracht und etwa   41/2   Stunden auf etwa   igyo"C   erhitzt.

   Die Ausbeute an praktisch reinem Eisen 
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 gehaltes des Erzes entspricht,
Zur Ausführung des Verfahrens kann jede beliebige Art von Öfen verwendet werden, wenn die Temperatur regelbar und der Herd so beschaffen ist, dass er nicht von der Schlacke angegriffen wird, Die Erzbeschickung soll nicht in Berührung mit dem Brennstoff stehen und die Heizflamme vorzugsweise schwach oxydierend sein. Wie schon erwähnt, ist es vorteilhaft, eine gewisse Menge Feuchtigkeit in der Beschickung zu haben, so dass sich Dampf bildet, der die Reaktion zweifellos unterstützt, indem er mit dem anwesenden erhitzten Kohlenstoff Kohlenoxyd und Wasserstoff ergibt, die das Eisenoxyd reduzieren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : is Verfahren zur Herstellung von Eisenschwamm aus Eisenoxyden oder-Erzen durch Erhitzen der zerkleinerten oxydischen Erze in einem Ofen in Anwesenheit eines kohlenstoffhältigen Reduktionsmittels und von Verschlackungsmitteln, welche Chloride enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass das Chlorid eine genügend grosse, vorteilhaft etwa 5 bis   10%   der oxydischen Erze betragende Teilmenge der Beschickung bildet, um die Schlacke beim entsprechend hohen Erhitzen so dünnflüssig zu machen, dass sie von dem reduzierten metallischen Eisen frei abfliesst.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung von Erz und Verschlackungsmittel, vorzugsweise mit einem geringen Feuchtigkeitsgehalt, in einem Ofen auf etwa 13700 C erhitzt wird.
AT85533D 1918-10-26 1919-09-27 Verfahren zur Herstellung von Eisenschwamm aus Eisenoxyden oder -Erzen. AT85533B (de)

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