AT85256B - Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden. - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden.

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AT85256B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden derjenigen Art, bei welcher auf einer rotierenden Welle zum Aufgreifen von Fadenschlaufen dienende Rippen mit Schlitzen angeordnet sind. Das Eigentümliche des Erfindungsgegenstandes besteht nun   darin" dass   die Rippen geneigt zur Wellenachse verlaufen und eine solche Ausdehnung und eine solche Anzahl von Querschlitzen aufweisen, dass jede Querschnittebene durch die mit Rippen besetzte rotierende Welle mindestens. auf einen Querschlitz trifft, so dass die Schlitze auf der ganzen von den Rippen bestrichenen Stoffbreite zur Wirkung kommen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. 



   Fig. i ist die Vorderansicht der an einer Schermaschine angeordneten Aufschneidevorrichtung, Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der Aufschneidevorrichtung in grösserem Massstabe und Fig. 3 ein Querschnitt zu Fig. 2 nach Linie   ici-111.   Fig. 4 zeigt einen Querschnitt zu Fig. i. 



   Auf der Welle 1 (Fig. i und 2) sitzen zwei dreigängige Schrauben   2,   deren Gänge mit in einer zur Wellenachse parallelen, aber nicht radialen Ebene verlaufenden Querschlitzen 3 ausgestattet sind, wobei auf jeden Gang gleichmässig verteilt sechs Schlitze angeordnet sind. 



  Jeder Schraubengang ist derart breit gewählt, dass jede Querebene des mit Rippen besetzten Teils der rotierenden Welle mindestens auf einen Querschlitz trifft. Auf der einen Längshälfte der Welle ist das Gewinde der Schraube 2 ein linksgängiges, auf der anderen ein rechtsgängiges. Die Welle 1 ist in den Lagern   4 einer'Schermaschine   zum Abscheren der 
 EMI1.1 
 
Die Welle 1 dreht sich in der Laufrichtung des Stoffes, ihre Umfangsgeschwindigkeit ist jedoch eine mehrfache von der Geschwindigkeit des Stoffes. Die Sehlaufen der Sprengfäden verfangen sich beim Vorbeigang des Stoffes in dem gerade vorbeilaufenden Schlitz und werden von der schnell rotierenden Schraube gesprengt.

   Da die Gänge der Schrauben auf jeder Wellenhälfte entgegengesetzt gerichtet sind, wird beim Drehen der Welle eine Streckwirkung auf den Stoff in seiner Breitenrichtung ausgeübt, wodurch die   Stoffläche   eine glatte wird und die vorstehenden Fadenschlaufen leicht von den Schlitzkanten erfasst werden. Da die Schlitze derart auf den Schrauben verteilt sind, dass sie in der Achsenrichtung keine Lücke lassen, so ist dadurch gewährleistet, dass keine Stelle des Stoffes in der Breitenrichtung bei genügender Drehgeschwindigkeit der Welle vorbeiläuft, ohne von einem der Schlitze getroffen zu werden. Ferner ist dadurch die Möglichkeit gegeben, Schlaufen, deren Richtung sich stark der Laufrichtung nähert, zu treffen und aufzusprengen. 



  Schliesslich liegen die einen Ecken 13 der "einen von den Schlitzkanten, wenn man annimmt, dass sich die Welle im Sinne des Pfeiles 14 dreht, gänzlich frei, d. h. nicht von der anderen Schlitzkante verdeckt, wodurch das Aufgreifen der Schlaufen erleichtert wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Anstatt die Schlitze auf einer Schraube anzuordnen, könnte man sie auf einer Reihe von zur Achsenrichtung der Welle geneigten Scheiben anordnen, wobei diese Scheiben auf 
 EMI2.1 
 Gleich wie die Schraubengänge bilden diese Scheiben vorstehende Rippen, welche mit den Schlitzkanten in die Fadenschlaufen eintreten können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden, bei welcher auf einer rotierenden Welle zum Aufgreifen von Fadenschlaufen dienende Rippen mit Schlitzen angeordnet sind, 
 EMI2.2 
 Querschnittebene durch die mit den Rippen besetzte rotierende Welle   (1)   mindestens auf einen Querschlitz trifft, so dass die Schlitze auf der ganzen von den Rippen bestrichenen Stoffbreite zur Wirkung kommen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen durch auf der Welle montierte Scheiben gebildet werden, wobei die auf der einen Längshälfte der Welle sitzenden Scheiben entgegengesetzt zu den auf der anderen Längshälfte der Welle sitzenden Scheiben geneigt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen auf jeder Längshälfte der Welle (1) durch je eine Schraube gebildet sind, wobei die Gänge der beiden Schrauben entgegengesetzt gerichtet sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze in einer zur Wellenachse (1) parallelen, aber nicht radialen Ebene verlaufen.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben mehrgängig sind.
AT85256D 1918-03-26 1919-03-24 Vorrichtung zum Aufschneiden von Sprengfäden. AT85256B (de)

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