AT84817B - Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge.

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AT84817B
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Description


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  Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge schwererer Art, wie Strassenlokomotiven,   Dampfpflüge   u. dgl. Die Erfindung betrifft Fahrzeuge, deren Vorderachse mit Bezug auf den Rahmen oder das Gestell ausschwingbar angeordnet ist, so dass durch die Lenkvorrichtung gemäss der Erfindung selbst bei Schrägstellung der Achse mit Bezug auf das Gestell eine Lenkung ermöglicht wird. Diese Lenkung kann leicht und ohne Verzerrung des Wagengestells stattfinden, auch wenn eines der Vorderräder bedeutend höher oder tiefer liegen sollte als das andere und auch mit Bezug auf die Hinterräder eine aussergewöhnliche Stellung einnehmen sollte. Dank dieser Beweglichkeit der Vorderachse eignet sich ein Fahrzeug, das mit dieser Vorrichtung versehen ist, besonders zur Fortbewegung über sehr unebenen Boden. 



   Die Zeichnugen stellen ein Ausführuegsbeispiel dar : Fig. i ist eine schaubildliche Ansicht der Vorderachse und der Lenkvorrichtung. Fig. 2, 3 und 4 sind Einzelheitsschnitte, und zwar ist Fig. 4 ein Schnitt nach 4-4 der Fig. 3. Fig. 5 zeigt teilweise im Aufriss und teilweise im Schnitt die Lenkstange. Fig. 6 ist eine Draufsicht auf den Wagenrahmen mit der Lenkvorrichtung. 



   Der Wagenrahmen umfasst die beiden Längsbalken   10,   die vorzugsweise als U-Eisen ausgebildet sind. Die rückwärtigen Enden werden von der Hinterachse   12,   die Vorderenden von der Achse 13 getragen. Zwischen den beiden Vorderenden der Seitenbalken 10 ist ein Kasten 16 eingesetzt und die Unterseite dieses Kastens hat bei 17 einen Ansatz (Fig. 4), der mit der Vorderachse 13 durch den Zapfen 20 gelenkig verbunden ist. Der Kasten 16 hat vorzugsweise rechtwinkligen Querschnitt mit wagrechten Decken-und Bodenwänden und senkrechten Seitenwänden. Dieser Kasten hält nicht nur die beiden Seitenbalken 10 an ihrem Vorderende zusammen, sondern trägt auch, wie erwähnt, zur Unterstützung derselben auf der Achse 13 bei und bildet fernerhin ein Gehäuse zur Aufnahme von Teilen der
Lenkvorrichtung.

   Um diese Teile besser anbringen zu können, ist in der Deckwand bei 19 ein Ausschnitt angebracht. Der Zapfen 20 ist an seinem Vorderende etwas abgedreht und mit Gewinde versehen ; er erstreckt sich mit diesem verjüngten Ende durch die Vorder- achse   13,   in welcher er durch die Muttern 21 gesichert wird. Um ein Festklemmen zu vermeiden und eine freie Beweglichkeit des Ansatzes   17   zu sichern, ist auf dem Zapfen 20, unmittelbar hinter der Vorderachse   13,   ein Bund 22 angeordnet. Das rückwärtige Ende des
Zapfens 20 erstreckt sich in ähnlicher Weise durch einen Querbalken 25, der die beiden
Vorderenden der Balken 10 verbindet   (Fig 1   und 6).

   Auf diese Weise wird das Gewicht des Vorderteiles am Wagen durch den Kasten 16 und durch den Querbalken 25 auf den
Zapfen 20 und damit auf die Vorderachse   13   übertragen. Zur Verbindung der Vorderachse mit dem Zapfen dient ferner der Bügel 26, der an seinem Mittelteil bei 27 in gelenkiger
Verbindung mit dem Zapfen 20 steht und dessen beide Schenkel diagonal nach auswärts gehen und an ihrem Vorderende in die Achse 13 eingesetzt sind. Die Vorderachse 13 besteht aus einem Winkeleisen (Fig. i und 4), und der wagrechte Flansch des Winkeleisens trägt das Flacheisen   30,   das an seinen Enden nach aufwärts gebogen ist, damit auf diese
Weise eine Gabel nahe jedem Ende der Achse entsteht. Zwischen den beiden Zinken 13 und 30 dieser Gabel sitzen die Lenkzapfen 33 mit den zur Aufnahme der Räder bestimmten wagrechten Achsstummeln 34.

   Ferner erstrecken sich im rechten oder anderen Winkel zu 

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 den Achsstummeln von den Lenkzapfen. 33 aus die Arme 35. die an ihrem Vorderende durch das Glied 36 derartig miteinander verbunden sind, dass die Bewegung des einen Armes 35 auch in entsprechender Weise dem anderen Arm und damit dem Lenkzapfen   3 ; ;   mitgeteilt wird. 



   An einen der Arme 35 schliesst sich die Lenkstange 40 beweglich an. Um diese Lenkstange 40 in Bewegung zu versetzen und dadurch auch das Fahrzeug zu lenken, ist im Innern des Kastens 16 eine Kurbel 44 angeordnet, die um den senkrechten Zapfen 45 im Kasten ausschwingbar ist. Diese Kurbel hat einen kurzen, wagrechten Arm   44   und einen längeren, in einer anderen Ebene liegenden, ebenfalls im wesentlichen wagrechten Arm 50. Das Vorderende dieses längeren Armes 50 ist rechtwinklig nach unten abgebogen und das abgebogene Ende steht mit dem Ende der Lenkstange   : ?   in Verbindung. Das freie Ende des Armes 44 trägt einen Zapfen   51,   der sich durch eine Öse eines in die Röhre 53 eingesetzten Zapfens erstreckt.

   Durch Längsverschiebung der Röhre 53 kann also der 
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 eine Verschiebung der Lenkstange 4U und damit auch eine Drehung der Lenkzapfen 33 zur Folge hat. Infolge der beschriebenen Anordnung ist der Verbindungspunkt zwischen dem Kurbelarm 50 und der Lenkstange   40   stets in der Nähe des Mittelpunktes der Achse 13 und stets   ungefähr-in   der Ebene der Achse. Sollte also diese Achse um den Zapfen 20 schräg gestellt werden, so würde diese Schrägstellung nicht etwa die Lenkbarkeit des Fahrzeuges   beeinträchtigen.   



   Die Hinterachse des Fahrzeuges, die aus einem Gehäuse mit darin liegender Stange bestehen kann, ist an ihrem Mittelteil beträchtlich erweitert und hat an dieser Erweiterung eine Bohrung   57,   vorzugsweise unterhalb der zur Aufnahme der Stange bestimmten Querbohrung. In dieser Bohrung 57 dreht sich die Mutter   60,   die an einer Längsverschiebung mit Bezug auf das   Achsgehäuse 12   einerseits durch Schultern   61   und andrerseits durch Muttern 62 verhindert ist.

   Im Innern dieser Mutter dreht sich die Schraubenspindel 64, die durch den Keil 80 oder auf andere Weise an das   rückwärtige   Ende der   Rohre J3   angeschlossen ist, damit durch Drehung der Mutter 60 eine   Längenverschiebung   der Spindel und damit auch eine Längsverschiebung der Röhre 53 stattfinden muss. Zur Herbeiführung der Drehung der Mutter 60 sitzt nahe dem Vorderende der Mutter eine   Kettenscheihe 66.   um welche die Kette 67 gelegt ist. Diese Kette umschlingt auch ein kleineres Kettenrad 68, das mit dem Lenkrad 70 auf einer gemeinsamen Welle sitzt. Von der Hinterachse des Fahrzeuges ragt die Winkelstütze 75 nach aufwärts und in dieser   Winkelstütze   setzt verstellbar der Arm 76 an, der am oberen Ende das Lenkrad 70 tragt.

   Die Verstellung 
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 erfolgen, während der Fuss des Armes 76 um den Befestigungsbolzen 77 ausschwingt. Auf diese Weise kann die richtige Einstellung und Spannung der Kette 67 bewirkt werden. Die Schraubenspindel   64   muss an ihrem Vorderende lose in der Röhre 53 geführt sein und der Befestigungsstift oder Keil 80 ist vorzugsweise   kegelförmig   ausgebildet, damit die beim Lenken auftretende Abbiegung der   Röhre 53   nicht vollständig unmöglich gemacht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :   t. Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge, in welcher die Vorderachse schwingbar mit Bezug auf die Ebene des Gestells angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine   Kurbel (44)   einen am Vorderende abgebogenen Arm   ( ? mi   besitzt und das Ende dieses 
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 Ausschwingung dieser Kurbel vom Führersitz aus erfolgt. 



   2. Lenkvorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschwingung des Lenkkurbelarmes   (50)   der im Kasten (16) befestigten Kurbel durch Längsverschiebung einer Stange (53) erfolgt, die an dem anderen Arm   (44)   derselben Kurbel angeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 3. Lenkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zur schwingbaren Verbindung der Vorderachse (13) mit dem Rahmengestell (10) ein Schwingzapfen dient, der durch den Kasten (16) drehbar und durch die Achse (1. 3) hindurchgeht. am anderen Ende in einem Querbalken (25) des Rahmengestells drehbar unterstützt ist und ausserdem durch Diagonalstreben (26) mit der Achse (1 : 1) verbunden ist.
AT84817D 1917-05-14 1917-05-14 Lenkvorrichtung für Kraftfahrzeuge. AT84817B (de)

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