AT84709B - Verfahren zur Herstellung von Mörtelkalk mit wasserhärtenden Eigenschaften aus reinem, nicht silikathaltigen Kalk. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mörtelkalk mit wasserhärtenden Eigenschaften aus reinem, nicht silikathaltigen Kalk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Mörtelkalk mit wasserhärtenden Eigenschaften aus reinem, nicht silikathaltigen Kalk. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung von Mauer-bzw. Mörtelkalk mit grosser Erhärtungskraft, Widerstandsfähigkeit beim Feuchtwerden und wassererhärtenden Eigenschaften aus kalkreichem, nicht silikathaltigen Kalk. Es wird gebrannter Weisskalk, wie er aus dem Ofen kommt, in Haufen im Freien den Wettereinflüssen ausgesetzt, lange gelagert, etwa während des Zeitraumes von einem Jahr. Der Kalk zerfällt und wird allmählich in kohlensauren Kalk zurückverwandelt. Dieser Kalk wird zu etwa gleichen Teilen mit frischgebranntem mit Wasser getränktem Kalk in Taschen (Silos) zusammengebracht und gemischt. Die entstehende Wärme verändert das Gemisch in günstigem Sinne. Es wird ein Kalk erhalten, welcher, zu Mörtel verarbeitet, die überraschende Fähigkeit bekommen hat, wie Wasserbindekalk kurze Zeit an der Luft zu erhärten und widerstandsfähig zu sein. Der betriebsfähige Ausbau dieser Erfindung hat zu folgendem Vorgehen geführt. Frischgebrannter Weisskalk wird im Freien auf einen Haufen geschüttet. Nach etwa einjährigem Lagern wird er wagenweise mit frischem Kalk, der zunächst mit Wasser getränkt wurde, in eine Tasche über einen Mischrost abgestürzt und in der Lagertasche durch ein Rührwerk mit auf und abwärts bewegbaren Rührarmen gemischt. Nach jedem Abkippen eines. Wagens werden die Rührarm höher gestellt, damit nur die neueingebrachte Masse durchgerührt wird. Nach etwa 24 Stunden hat sich die Mischung stark erhitzt, so dass unter Umständen ein in die Mischung gestecktes Stück Holz bald brennt. Durch diese Erhitzung verbindet sich der alte, jetzt zum grössten Teil kohlensaure Kalk von dem Haufen mit frischem Ätzkalk. Während der Lagerung, die zweckmässig mehrere Tage, beispielsweise acht Tage andauert, bildet sich ein Kalk mit neuen Eigenschaften. Das neue Produkt wird abgezogen und durch Sieben von Schlacke, Kohle und Steinen befreit. Das Siebgut wird fein gesichtet und die griesigen Bestandteile entsprechend gemahlen und dem gesichteten Gut beigefügt. Das Feinmehlgemisch wandert nochmals in Lagertaschen, und ist nach einigen Wochen versandfertig. Als zweckfördernd hat sich erwiesen, ein Tränken des frischen Kalkes mit einer sehr verdünnten Wasserglaslösung vorzunehmen oder, falls farbiger Kalk gewonnen werden soll, EMI1.1 von stark gefärbtem Kalk nimmt man feingemahlene Farboxyde zu'Hilfe, welche man von vornherein der Mischung im Silo zusetzt, damit diese dem Einflusse der beim Kalklöschen frei werdenden Wärme mit ausgesetzt werden. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Herstellung von Mörtelkalk mit wassererhärtenden Eigenschaften aus reinem, nicht silikathaltigen Kalk, dadurch gekennzeichnet, dass rückgewandelter gebrannter Kalk, der durch längeres Lagern an der Luft hydratisiert und karbonisiert ist, mit frischem, gebranntem und wassergetränktem Kalk gemischt wird. worauf eine Lagerung des Gemisches in Silos erfolgt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI1.2 3. Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung färbende Oxyde zugegeben werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT84709D AT84709B (de) | 1916-02-15 | 1918-05-27 | Verfahren zur Herstellung von Mörtelkalk mit wasserhärtenden Eigenschaften aus reinem, nicht silikathaltigen Kalk. |
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