AT84671B - Schuhsohlen und Absatzflecke und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Schuhsohlen und Absatzflecke und Verfahren zur Herstellung derselben.

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AT84671B
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Byron Forster Rhodes
Ferdinand Keller
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Byron Forster Rhodes
Ferdinand Keller
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  Schuhsohlen und Absatzflecke und Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Laufsohlen und Absatzflecke und ein Verfahren zur Herstellung derselben. Zweck der Erfindung ist die Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung von Laufsohlen und Absatzflecken, was gemäss der Erfindung durch senkrecht zu den LÅaufflächen verlaufende Fäden erfolgt, welche durch im Innern der Sohle liegende Schlingen festgehalten werden,
In der Zeichnung ist Fig. i eine Unteransicht eines Schuhes, dessen Sohle und Absatz nach der Erfindung verstärkt sind ; Fig. 2 eine Teilansicht einer Sohle, in der in grösserem   Massstab   Schlitze gezeigt sind ; Fig. 3 ein Teilquerschnitt, welcher die miteinander verbundenen Fäden der Einlage zeigt ; Fig. 4 ein Teilquerschnitt mit auf der Ober-und Unterseite der Sohle fortgeschnittenen Fäden, so dass die Schlitze mit unabhängigen Einlagen ausgefüllt sind. 



   Der Schuh ist mit 1 bezeichnet, die Sohle mit 2 und der Absatz mit 3, Die Erfindung wird hiernach in der Anwendung auf eine Schuhsohle beschrieben. Beim Absatz ist nur die untere Ledeilage in der nachstehend beschriebenen   Weise" verstärkt.   Die Sohle 2 hat eine Anzahl Schlitze 4, die in beliebiger Weise angeordnet sind, aber stets rechtwinklig zur Nährichtung stehen. Die Schlitze werden mittels einer geeignet geformten Ahle eingeschnitten, die vor der Nadel arbeitet, oder die Nadel ist so geformt, dass sie vor dem Nähen den Schlitz sticht. Beim Herstellen der Schlitze wird kein Material ausgeschnitten oder ausgestochen, sondern lediglich ein schmaler Einschnitt in das Material gemacht. 



   Die Fäden oder Kordeln   6   und 6 werden kurz bevor sie zur Nadel gelangen mit heissen, geschmolzenem Wachs getränkt, dass nicht nur in die Fibern der Fäden, sondern auch in diejenigen des Leders eindringt, Dieses Wachs ist dazu bestimmt, die Einschnitte in das Leder vollständig zu schliessen und zusammen mit den Fäden die Sohle wasserdicht zu machen,
Die Fäden   6   und   6   sind zwischen der Ober-und Unterseite des Leders bei 7 mit- einander verknüpft, indem sie ineinander geschlungen und dann derart straff gezogen werden, dass die Knüpfstelle in der Mitte liegt. Da die Verknüpfung dicker ist als die Fäden, sind die von den Fäden gebildeten Einlagen sicher in den Einschnitten festgehalten. 



   Nachdem die ganze Sohle genäht ist, werden die auf der Ober-und Unterseite des
Leders liegenden Teile der Fäden 5, 6 fortgeschnitten, so dass in den Einschnitten 4 von- einander unabhängige stiftförmige Einlagen gebildet werden. 



   Bei billigem Schuhwerk kann der Fadenteil auf der Unterseite des Leders bleiben und nur der Fadenteil auf der Oberseite fortgeschnitten werden. Die Fäden auf der Unter- seite werden dann beim Tragen von selber fortgescheuert. 



   Es ist nicht zu befürchten, dass die stiftförmigen Einlagen ausfallen, aber selbst wenn die eine oder andere Einlage ausfallen sollte, so werden dadurch die anderen Einlagen nicht beeinflusst. 



   Die Biegsamkeit der Sohle wird durch die Einlagen eher günstig als ungünstig beeinflusst, während die Dauerhaftigkeit der Sohle und des Absatzes so erhöht wird, dass die Sohle und der Absatz ebenso lange Zeit halten wie das Oberleder,
Die Form der Einschnitte und der Einlagen ebenso wie das Material der Fäden und dessen Bearbeitung sind nur als Ausführungsbeispiele angegeben, die nach Belieben geändert werden können, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Laufsohlen und   Absatzflecke,   dadurch gekennzeichnet, dass dieselben zur Erhöhung ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung senkrecht zu ihren Flächen verlaufende Fäden enthalten, welche durch im Innern der Sohle liegende Schlingen festgehalten werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Sohlen und Absatzflecken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass an der zu verstärkenden Lage unter rechtem Winkel zur Richtung der herzustellenden Nähte in gleichen Abständen voneinander kurze, das Leder durchsetzende Einschnitte hergestellt werden und mit Hilfe zweier imprägnierter Fäden eine Naht, z, B. ein Doppelsteppstich, derart ausgeführt wird, dass die Verknotungen der beiden Fäden in der Mitte der Einschnitte liegen, und dass eventuell nach Herstellung dieser Nähte die zu beiden Seiten der Lederlage liegenden Fadenpartien'entfernt werden, so dass nur jene Fadenteile verbleiben, welche, senkrecht zu den Sohlennächen liegend, in der Mitte gegeneinander verhängt sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84671D 1914-11-30 1914-11-30 Schuhsohlen und Absatzflecke und Verfahren zur Herstellung derselben. AT84671B (de)

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