AT84638B - Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer Signale mittels Wechselstromimpulsen. - Google Patents

Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer Signale mittels Wechselstromimpulsen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer Signale mittels Wechselstromimpulsen. 



   Die Erfindung betrifft eine Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer
Signale mittels Wechselstromimpulsen. Bekannt ist zu diesem Zweck die Verwendung eines unpolarisierten Relais, dessen Anker durch die positiven und negativen Halbwellen des
Wechselstromes in demselben Sinne angezogen wird. Der Relaisanker schliesst in seiner
Arbeitsstellung einen Kontakt, welcher einen zweiten   Stromkreis, : bestehend   aus einem
Gleichstromrelais, einer Gleichstromquelle und der Signalvorrichtung, einschaltet. Dieses
Gleichstromrelais ist mit einem Kontakt versehen, durch den in bekannter Weise bewirkt wird, dass das Relais so lange unter Strom bleibt, bis der Stromkreis durch einen besonderen
Schalter unterbrochen wird.

   Auf diese Weise kann erreicht werden, dass auch nach Aufhören der Wechselstromimpulse die Signalvorrichtung beliebig lange eingeschaltet bleibt. Zweck- mässig wird bei dieser Anordnung ein einziges Relais für den Wechsel-und den Gleichstrom mit doppelter Wicklung verwendet. 



   Diese Relaisanordnung hat den Nachteil, dass das- Wechselstromrelais nur wenig empfindlich und daher für schwache Welchselstromimpulse nicht geeignet   ist.'  
Der Ersatz des unpolarisierten Wechselstromrelais durch ein empfindliches polarisiertes
Relais stösst auf die Schwierigkeit, dass der Anker des letzteren keine bestimmte Ruhelage besitzt. Beim Aufhören der Wechselstromimpulse kann derselbe die eine oder die andere
Kipplage-einnehmen und, da die Einschaltung des Signalstromkreises von der von dem
Anker eingenommenen Lage abhängig ist, kann auch in unbeabsichtigter Weise ein Signal erfolgen. Wird aber die eine Kipplage des Ankers durch eine zusätzliche Kraft, z. B. eine
Feder, als Ruhelage erzwungen, dann sinkt natürlich die *Ansprechempfindlichkeit der
Anordnung erheblich. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil des polarisierten Wechselstromrelais dadurch beseitigt, dass der Anker des Gleichstromrelais beim Ansprechen des letzteren den Anker des polarisierten Relais bzw. ein von diesem in die Schliessstellung bewegtes Kontaktglied in eine bestimmte Ruhestellung zurückführt, in der es bis zum erneuten Ansprechen des Wechsel- stromes zur Abgabe eines Signals verbleibt. 



   In der Zeichnung sind'zwei Ausführungen der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist nach Fig. i das Kontaktglied zur Schliessung des Signalstromkreises am Anker'des polarisierten Relais selbst ausgebildet, während es nach Fig. 2 getrennt vom Anker angeordnet ist. 



   In Fig. i ist mit a das Wechselstromrelais bezeichnet, dessen Anker b einen Kontakt- arm c trägt. In den Signalstromkreis ist ein Gleichstromrelais d eingeschaltet, gegen dessen
Anker e ein   Kontaktarm. j anliegt.   



   Erhält das Wechselstromrelais Stromimpulse, so schwingt der Kontaktarm c gegen den   Kontaktarm/'und   der Kontakt g wird geschlossen. Damit ist der Signalstromkreis vervollständigt und das Gleichstromrelais d erhält Strom und zieht seinen Anker e an. Bei der Anzugsbewegung des Ankers e wird der Kontaktarm f mit dem Kontaktarm c und dem Anker b. nach aufwärts bewegt, so dass letzterer wieder die in Fig. i veranschaulichte 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Lage einnimmt. In dieser Stellung verbleibt die ganze Anordnung so lange, bis der Stromkreis des Gleichstromrelais und der Signalvorrichtung mit Hilfe eines Schalters unterbrochen wird. Der Anker des Gleichstromrelais fällt dann ab und damit wird der Gegenkontaktarm f von dem Kontaktarm c des polarisierten Magnetsystems entfernt, so dass sich die ganze- Anordnung wieder in ihrer Ruhelage befindet.

   Durch den permanenten Magneten des polarisierten Systems wird dessen Anker mit dem Kontaktarm in der Ruhestellung festgehalten. 



   Bei der hohen Empfindlichkeit des polarisierten Wechselstromrelais kann es leicht vorkommen, dass durch zufällige Stromimpulse, mechanische Erschütterungen oder andere Störungen eine nicht beabsichtigte Schliessung des Signalstromkreises erfolgt. Um dieses zu verhindern, kann die Anordnung nach Fig. 2 Verwendung finden. 



   Bei dieser Anordnung wird der Anker durch die positiven Halbwellen des Wechsel- 
 EMI2.1 
 



  Letztere nimmt bei ihrer Drehung einen mit ihr durch Reibung gekuppelten Kontaktarm i mit, bis dieser den zugehörigen Gegenkontaktarm f berührt. Dadurch wird der Stromkreis des Gleichstromrelais mit der Signalvorrichtung eingeschaltet. Das Gleichstromrelais zieht seinen Anker an und dieser bewegt den Kontaktarm i wieder in seine Ruhelage zurück, wobei die Reibung zwischen dem Kontaktarm und der durch den polarisierten Elektromagneten gedrehten Scheibe überwunden werden muss, weil letztere gegen Rückwärtsbewegung gesperrt ist. Im übrigen verlaufen die Schaltvorgänge wie vorhin beschrieben. 



   Der Abstand zwischen Kontakt und Gegenkontakt kann nun derart gewählt sein, dass der Kontaktarm i um eine bestimmte Anzahl von Schaltzähnen weitergeschaltet werden muss, bevor eine Schliessung des Kontaktes erfolgt. Da jede Weiterschaltung um einen Kontaktzahn einem Stromimpuls entspricht, ist daher auch eine entsprechende Anzahl von Stromimpulsen zur Schliessung des Kontaktes erforderlich. Es wird dadurch erreicht, dass ein zufälliger Stromimpuls o. dgl. kein Signal zur Folge hat, ohne dass aber dadurch die Empfindlichkeit der'Einrichtung für beabsichtigte Signale in irgendeiner Weise nachteilig   beèinflusst   würde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer Signale mittels Wechselstromimpulsen, gekennzeichnet durch ein polarisiertes   WecHselstrommagnetsystem   (a), dessen Anker. (b) bei seiner Bewegung ein Kontaktorgan (c) mit einem Gegenkontakt (f) in Berührung und hierdurch ein   zweites Elektromagnetsystem (d)   zum Ansprechen bringt, dessen Anker (e) unter Aufrechterhaltung des Kontaktschlusses das mit dem polarisierten Elektromagnetsystem in Verbindung stehende Kontaktglied (c) in die Anfangslage zurückführt.

Claims (1)

  1. 2. Relaisanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch das polarisierte Wechselstrommagnetsystem (a) mittels eines Klinkwerkes (g) eine Achse in einem bestimmten Drehsinne bewegt wird, welche das Kontaktglied (i) durch Reibung aus der Ruhelage in die Arbeitsstellung mitnimmt.
AT84638D 1918-08-09 1919-07-23 Relaisanordnung zur Auslösung optischer oder akustischer Signale mittels Wechselstromimpulsen. AT84638B (de)

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