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Turbine.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Turbine, der das Beaufschlagungswasser durch eine Schleuderpumpe zugeführt wird, die mit einem kreisenden, von trichterförmigen Wänden
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Fliehkraft am Umfange ausschleudert, und besteht dem Wesen nach darin, dass der vom Turbinenschaufelkranz umgebene Saugkopf der Pumpe das Wasser als vollkommen zusammenhängende, scheibenförmige Schichte ausgiesst, so dass die Turbine am ganzen Umfange voll beaufschlagt wird. Leitvorrichtungen an der Turbine entfallen hierbei.
In den Fig. I, 2 und 3 der Zeichnung sind beispielsweise drei Ausführungsformen der Turbine nach der Erfindung schematisch in axialen Schnitten dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist an das obere Ende des z. B. in einen Brunnen tauchenden, ortsfesten Saugrohres 3 der Saugkopf 2 angeschlossen, der mit dem inneren Trichter oder Kegel 6 verbunden ist. Der Trichter 6 dreht sich mit dem Kopfe 2 gemeinsam um die Achse 1. Wird die die Teile 2 und 6 tragende Welle 1 in rasche
Drehung versetzt, so steigt infolge-des hierbei unter der Wirkung der Fliehkraft entstehenden Unterdruckes das Wasser zwischen den Teilen 2 und 6 empor und verlässt den oberen Rand des Saugkopfes mit hoher Umfangsgeschwindigkeit in Form einer wasserscheibenartigen
Schichte. Durch dieses Wasser wird das Turbinenrad 4 beaufschlagt, das von einer um die
Welle 1 frei drehbaren Hohlwelle 5 getragen wird, die entweder unmittelbar oder durch eine Übersetzung z.
B. mit einer Dynamomaschine in Verbindung steht. Das aus der Turbine ausströmende Wasser gelangt in einen ringförmigen Auffangkanal 7, an den eine beliebige
Leitung zur Abführung des Wassers angeschlossen ist.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der der Saugkopf durch Wände unterteilt ist. Diese-Anordnung ist zweckmässig, wenn der Betrieb entsprechend der wechselnden Wassermenge geregelt werden soll. Durch die Wände 13, die sich der Form des Saugkopfes anpassen, wird der Saugkopf in mehrere, nach der Fig. 2 in drei Teile geteilt. Die Wände 13 sind durch die in radialen, lotrechten Ebenen liegenden, sternförmig angeordneten Rippen 8 mit den Wänden 2 und 6 oder untereinander verbunden. Die zwischen den Wänden 2, 6 und 13 befindlichen Räume verjüngen sich allmählich entsprechend der gegen den Umfang zu wachsenden Geschwindigkeit des Wassers und den grösser werdenden Oberflächen der kreisenden Teile.
Durch die am Umfang aus den verschiedenen Abteilungen des Saugkopfes ausströmenden Wassermengen kann entweder, wie dargestellt, ein einziges Turbinenrad 4 oder es können mehrere übereinander befindliche und getrennte Turbinenräder beaufschlagt werden, die dann für verschiedene Zwecke benutzt werden können. Wenn die verfügbare Wassermenge wechselt oder die Beaufschlagungswassermenge geändert werden soll, so können eine oder mehrere Abteilungen des Saugkopfes abgesperrt werden. Hierbei wird bei Vorhandensein eines einzigen Turbinenrades nur ein Teil der Höhe der Schaufeln und im Falle der Anordnung mehrerer übereinander liegender, getrennter Turbinenräder nur ein Teil der Rädergruppe beaufschlagt werden, während die übrigen Turbinenräder unwirksam bleiben, d. h. auf der gemeinsamen Turbinenwelle leer laufen oder von dieser entkuppelt sind.
Die einzelnen Turbinenräder können auch auf getrennten Hohlwellen gelagert und dadurch getrennt ein-und ausschaltbar angeordnet werden. Diese Regelung des Betriebes kann z. B. durch einen in lotrechter Ebene beweglichen, in den Spalt zwischen dem Turbinenrad und
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dem Rand. des Saugkopfes einschiebbaren Absperring vorgenommen werden.
Bei der m Fig. 2 dargestellten Regelungsvorrichtung greift in den als Nabe ausgebildeten, mit Innengewinde versehenen, nach aufwärts ragenden Ansatz 10 der Wand 6 des Saugkopfes eine im Mittelteil mit Aussengewinde ausgestattete, um die Welle 1 mit Hilfe eines Handrades 12 verschiebbare Hülse 9 ein, deren unteres Ende 11 so geformt ist, dass die Hülse in entsprechender Lage die unmittelbare Fortsetzung der oberen oder unteren Zwischenwand 13 bildet, wobei das Hülsenende 11 die oberste oder die mittlere und oberste Abteilung des Saugkopfes absperrt und, dadurch unwirksam macht. So ist z. B. in der voll ausgezogenen Lage der Hülse 9, 11 die oberste Abteilung des Saugnapfes abgesperrt.
Wird die Hülse durch das Handrad 12 weiter nach abwärts bewegt, bis das Hülsenende 11 die gestrichelt gezeichnete Lage 11'einnimmt, so werden die beiden oberen Abteilungen des Saugkopfes ausgeschaltet. Im Falle der grössten Wasser, menge wird die Hülse in die gestrichelt gezeichnete Lage 11"bewegt, wobei sich das Hülsenende an die mittlere Einbuchtung der Wand 6 anschmiegt. Die Regelungsvorrichtung kann auch durch ein in Abhängigkeit von der wechselnden Wassermenge gesteuertes Gestänge selbsttätig verschoben werden.
Fig. 3 zeigt eine Turbine, bei der dem Saugkopf der Schleuderpumpe das Wasser von oben zugeführt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Turbine, der das Beaufsclllagungswasser durch eine Schleuderpumpe zugeführt wird, die mit einem kreisenden, von trichterförmigen Wänden gebildeten Saugkopf ausgestattet ist, der das Wasser ansaugt und unter der Wirkung der Fliehkraft am Umfange ausschleudert, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Turbinenschaufelkranz umgebene Saugkopf der Pumpe
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