AT84170B - Verfahren zum Schutz von Behältern aus Beton. - Google Patents

Verfahren zum Schutz von Behältern aus Beton.

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  Verfahren zum Schutz von Behältern aus Beton. 



   Um Betonbehälter säure-und öldicht zu machen oder den Beton gegen den Angliff von Meerwasser oder saurem Sumpfboden zu schützen, wurde der Beton mit Fluaten be- handelt. Es war indessen nicht gelungen, ein auf die Dauer befriedigendes Verfahren zur
Erreichung des angestrebten Zweckes zu finden. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, welches nahezu unbegrenzte Lebensfähigkeit der   Betonwände   und Sicherung gegen Haar- rissbildung, z. B. bei Ölbehältern, erreichen lässt.   Ö] grossbehälter   werden bekanntlich, be- sonders wenn sie Schweröle enthalten, ständig geheizt, um die sich im Laufe der Zeit bildenden   dickflüss'gen   Bestandteile dauernd verwendungsbereit, d. h. also dünnflüssig zu erhalten.

   Diesen heissen Ölen mit einer Wärme von 60-7o hielt auf die Dauer kein Beton stand und mochte er noch so gründlich mit Schutzmasse bestrichen oder dicht mit Fliesen belegt sein. 



   Es ist bekannt, Baustoffe zwecks   Härtung r oder He : betführung   der   Witlerungs-     beständigkeit   mit Fluaten, z. B. mit   Magnesiumflaat,   in kaltem Zustande zu tränken oder anzustreichen, wobei hier unter Fluaten allgemein die Verbindungen der Kieselfluorwasserstoffsäure mit Metallen oder Metalloiden verstanden werden. Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren besteht darin, den gegen den Angriff zu schützenden Innenraum von Behältern nacheinander wie folgt zu behandeln. Zuerst wird ein Anstrich mit einem Fluat bei ungefähr   500     Wäima   vorgenommen, dem ein Anstrich mit kochender Fluatlösung folgt. Auf diese Schichten kommt ein Anstrich aus einer aus dünnem Eironit bestehenden Masse, nach einem in der österr.

   Patentschrift Nr. 34798 angegebenen Verfahren, darauf ein Anstrich aus dickbreiigem Eironit und schliesslich eine Fliesenverkleidung,   eden Fugen   ebenfalls nach dem neuen Verfahren behandelt werden. Also auch die Fugen werden mit   l.   eissem und kochendem Fluat und dann mit   dünn-und dickbreiigem   Eironit gestrichen. 



  Hierdurch wird der Beton einwandfrei gegen Haarrissbildung und gegen den Angriff von Säuren aller Art, von Meerwasser, Fetten, Ölen, Steinkohlenteerölen und deren Destillationprodukten gesichert. 



   Zu erwähnen ist, dass Eironit ein leicht oxydierbares, meist aus Eisen bestehendes Metallpulver ist und die Masse bei der sich allmählich vollziehenden Oxydation eine dichte, zusammenhängende Kruste bildet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i.   Ve.   fahren zum Schutz von Behältern aus Beton gegen den Angriff von Meerwasser, Spuren, Ölen usw. unter Verwendung von Fluaten, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schützenden Wände erst mit heissen und dann mit kochenden Fluaten gestrichen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsart des Verfahrens-nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Fluaten bestrichenen Wände nacheinander mit dünner und dickbreiiger Eironitma, se gestrichen und dann mit Fliesen bekleidet werden, wobei die Fugen ebenfalls zweimalig heiss mit Fluat und dann mit Eironit behandelt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT84170D 1917-12-24 1918-06-28 Verfahren zum Schutz von Behältern aus Beton. AT84170B (de)

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