AT83988B - Detektoranordung für drahtlose Telegraphie. - Google Patents

Detektoranordung für drahtlose Telegraphie.

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AT83988B
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Johannes Nienhold
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Johannes Nienhold
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  Detektoranordnung   für   drahtlose Telegraphie. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Detektoranordnung für drahtlose Telegraphie und Telephonie, bei welcher eine an sich bekannte mit Alkalikathode versehene und mit einem Edelgas (Helium, Neon, Argon) oder Edelgasgemisch gefüllte Glimmlichtröhre mit Hilfe einer geeignet angezweigten Mittelelektrode derart in den Empfangskreis eingeschaltet ist, dass eine sehr empfindliche Anordnung erhalten wird. Die Mittelelektrode, welche als Sieb (oder Gitter, Rost usw.) ausgebildet ist, ist erfindungsgemäss zu diesem Zwecke derart an eine Batterie angezweigt, dass sie in einer Reihe mit einer Spule, die mit der Antenne galvanisch oder induktiv gekoppelt ist, einem Hörer (o. dgl. integrierenden Instrument) und der Anode der Röhre geschaltet ist.

   Die Abzweigung an die Batterie ist derart, dass der grössere Teil der Batterie eine   ständige Glimm-     lichtentladung zwischen   der Alkalikathode und der Mittelelektrode als Anode unterhält, während der kleinere Teil der Batterie den Hörer speist, sobald Fremdwellen von der Antenne aufgenommen werden. 
 EMI1.1 
 Fig. 2 eine Ausführungsform des neuen Detektors dar. 



   In Fig. 1 ist die Antenne   A   über einen regulierbaren Kondensatoi C und eine Spule S mit Erde E verbunden. Von der Spule S ist mittels Gleitkontaktes g ein Stromkreis abgezweigt, der in Reihe miteinander den durch Stöpsel angeschlossenen Hörer H und, ebenfalls durch Stöpsel bei D angeschlossen, die Glimmlichtröhre Z nebst der Batterie   Bi, B   enthält und zum Erdungs- 
 EMI1.2 
 geschlossen. Die Alkalikathode der Röhre ist mit k, die der   Alkalikathode gegenüber liegende   Plattenelektrode mit a bezeichnet. Wenn empfangen werden soll, wird durch Schalter, die nicht dargestellt sind, der   Kreis Bi, M, k   geschlossen.   Die J3atterie BI   ruft dann zwischen   hund 1Il   einen ständigen Elektronenstrom unter Glimmlichterscheinung hervor.

   Die Spannung der Batterie Bs wird zweckmässig so gewählt, dass die Glimmlichtentladung zwischen   le   und   M   eine positive Charakteristik besitzt, d. h. dass bei Steigerung der Spannung zwischen   A und m auch   der Strom daselbst wächst. Alsdann ist ein Vorschaltwiderstand vor der Batterie   B,   entbehrlich. 
 EMI1.3 
 an der Spule S, die durch den Gleitkontakt g geeignet einreguliert wird, bekanntlich Elektronen yi verstärktem Masse in die Strecke   1It,. a Über   und ermöglichen einen unipolaren Elektrizitits- übergang aus der   Batterie bu   in den Hörer H, durch welchen somit die Fremdwellen   abgeholt   werden. 



   In Fig. 2 ist ein Detektor dargestellt, bei dem die Glimmlichtröhre in einem Gehäuse angeordnet ist, das mit zwei Stöpselkontakten D zur bequemen Einfügung des Detektors in den Hörer-Erde-Kreis versehen ist. 



   Die kleine Batterie B2, die durch ein einziges Element gebildet wird, ist mit im Gehäuse untergebracht, während zum Anschluss der grossen Batterie die Drähte - B1 + B1 vorgesehen sind. Zweckmässig können auch diese Anschlüsse als festes zweites   Stöpselkontaktpaar   wie D ausgebildet sein. Auch in Fig. 2 ist mit a die Anode, mit k die Alkalikathode der Glimmlichtröhre bezeichnet. Bei einer Spannung der Batterie Bl von   90   Volt und der Batterie   Ba   von   I   Volt ist   eine Argonfullung   der Röhre von etwa i mm Druck geeignet.

   Wesentlich ist, dass beim Gebrauch der Röhre keine Glimmlichtentladung in dem Raum zwischen m und a auftritt, sondern lediglich 

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 im Röhrenteil k, m erzeugte Elektronen mit einer Eigengeschwindigkeit, die unter ihrer lonibierungsspannung liegt,   von'in nach a   sich bewegen (unipolarer Stromübergang). Mit Rücksicht hierauf ist auch die Spannung-der kleinen Batterie B2, die im allgemeinen fehlen kann, gerade so zu wählen, dass kein Glimmlicht im Raum m, a zustande kommt. Eine beste Detektorwirkung entsteht, wenn die Elektronenladung zwischen   ? M und   a in denjenigen Teil ihrer Charakteristik verlegt wird, welcher durch einen Kurvenknick ausgezeichnet ibt.

   Wie Fig. 3 darstellt, liegt dieser Kurvenknick bei einer Argonröhre von i   1nm   Druck etwa bei dem Ordinatenwert, welcher   i   Volt Spannung entspricht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE. i. Detektoranordnung für drahtlose Telegraphie und Telephonie, unter Verwendung einer ein Edelgas oder Edelgasgemisch enthaltenden und mit einer Alkalikathode   (k),   einer mittleren oder Siebelelektrode   (   und einer Anode (a) ausgerüsteten Röhre, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer Batterie   (BJ   eine ständige Glimmlichtentladung zwischen der Kathode (k) und dem Sieb   (rit)   erzeugt wird, während der andere Teil   (m,   a) der Röhre in Reihe mit dem 
 EMI2.1 
 vanisch gekoppelten Spule (S) liegt und ohne Glimmlichtentwicklung die durch die Spule (S) übertragenen Fremdströme infolge unipolarer Elektrizitätsleitung gleichrichtet. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. röhre mit einer Stöpselfassung (D) behufs schneller Auswechslung im Empfangskreis versehen ist.
    3. Detektor nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimmlichtröhre (Z) nebst der kleinen Batterie (B2) in einem mit Stöpselkontakten versehenen Gehäuse EMI2.3
AT83988D 1917-08-03 1917-12-28 Detektoranordung für drahtlose Telegraphie. AT83988B (de)

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