DE304373C - - Google Patents

Info

Publication number
DE304373C
DE304373C DENDAT304373D DE304373DA DE304373C DE 304373 C DE304373 C DE 304373C DE NDAT304373 D DENDAT304373 D DE NDAT304373D DE 304373D A DE304373D A DE 304373DA DE 304373 C DE304373 C DE 304373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
battery
glow
detector
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT304373D
Other languages
English (en)
Publication of DE304373C publication Critical patent/DE304373C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/14Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
    • H03D1/16Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of discharge tubes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. OKTOBER 1919
Gegenstand der Erfindung ist eine Detektoranordnung für drahtlose Telegraphie und Telephonie, bei welcher eine mit Alkalikathode versehene und mit einem Edelgas (Helium, Neon, Argon) oder Edelgasgemisch gefüllte Glimmlichtröhre mit Hilfe einer geeignet angezweigten Mittelelektrode derart in den Empfangskreis eingeschaltet ist, daß eine sehr empfindliche Anordnung erhalten wird. Die
ίο Mittelelektrode, welche als Sieb (oder Gitter, Rost usw.) ausgebildet ist, ist zu diesem Zweck derart an eine Batterie angezweigt, daß sie in Reihe mit einer Spule, die mit der Antenne galvanisch oder induktiv gekoppelt ist, einem Hörer (0. dgl. integrierenden Instrument) und der Röhre geschaltet ist. Die Anzweigung an die Batterie ist derart, daß der größere Teil der Batterie eine ständige Glimmlichtentladung zwischen der Alkalikathode und der Mittelelektrode als Anode unterhält, während der kleinere Teil der Batterie den Hörer speist/ sobald Fremdwellen von der Antenne aufgenommen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung näher veranschaulicht, und zwar stellt Fig. 1 die Schaltung, Fig. 2 eine Ausführungsform des neuen Detektors dar.
In Fig. ι ist die Antenne A über einen regulierbaren Kondensator C und eine Spüle S mit Erde E verbunden. Von der Spule S ist mittels Gleitkontaktes g ein Stromkreis abgezweigt, der in Reihe miteinander den durch Stöpsel angeschlossenen Hörer H und, ebenfalls durch Stöpsel bei D angeschlossen, die Glimmlichtröhre Z nebst der Batterie B2 enthält und zum Erdungspunkt der Antenne zurückführt. Zwischen B1 und B2 ist die Siebelektrode m der Röhre angeschlossen. Die Alkalikathode der Röhre ist mit k, die der Alkalikathode gegenüberliegende Plattenelektrode mit α bezeichnet. Wenn empfangen werden soll, wird durch Schalter, die nicht dargestellt sind, der Kreis B1, m, k geschlossen. Die Batterie B1 ruft dann zwischen k und m einen ständigen Elektronenstrom unter Glimmlichterscheinung hervor. Die Spannung der Batterie B1 wird zweckmäßig so gewählt, daß die Glimmlichtentladung zwischen k und m bei steigender positiver Entladungscharakteristik stattfindet, wodurch ein Vorschalt- 5°· widerstand vor der Batterie B1 erspart wird. Sobald nun Wellen von der Antenne aufgenommen werden, treten infolge der Spannungserhöhung an der Spule S, die durch den Gleitkontakt g geeignet einreguliert wird, Elektronen in verstärktem Maße in die Strecke m, α über- und ermöglichen einen unipolaren Elektrizitätsübergang aus der Batterie B2 in den Hörer H, durch welchen somit die Fremdwellen abgehört werden.
In Fig. 2 ist ein Detektor dargestellt, bei dem die Glimmlichtröhre in einem Gehäuse angeordnet ist, das mit zwei Stöpselkontakten D zur bequemen Einfügung des Detektors in den Hörer - Erde-Kreis versehen ist.
Die kleine Batterie B2, die durch ein einziges Element gebildet wird, ist mit im Gehäuse untergebracht, während zum Anschluß
der großen Batterie die Drähte —B1, + B1 vorgesehen sind. Zweckmäßig können auch diese Anschlüsse als festes zweites Stöpselkontaktpaar wie D ausgebildet sein. Auch in Fig. 2 ist mit α die Anode, mit k die Alkalikathode der Glimmlichtröhre bezeichnet. Bei einer Spannung der Batterie B1 von 90 Volt und der Batterie B2 von 1 Volt ist eine Argonfüllung der Röhre von etwa 1 mm Druck geeignet. Wesentlich ist, daß beim Gebrauch der Röhre keine Glimmlichtentladung in dem Raum zwischen m und α auftritt, sondern lediglich im Röhrenteil k, m erzeugte Elektronen mit einer Eigengeschwindigkeit, die unter ihrer Ionisierungsspannung liegt, von m nach α sich bewegen (unipolarer Stromübergang). Mit Rücksicht hierauf ist die Spannung der kleinen Batterie B2, die im allgemeinen auch fehlen könnte, gerade so zu wählen, daß eine gute Detektorwirkung ohne Glimmlicht im Raum m, α zustande kommt. Die Wirkung der Batterie B2 beruht darauf, daß die Elektronenentladung zwischen m und a in denjenigen Teil ihrer Charakteristik verlegt wird, welcher durch einen Kurvenknick ausgezeichnet ist. Wie Fig. 3 darstellt, liegt dieser Kurvenknick bei Röhren der hier in Rede stehenden Art etwa bei dem Ordinatenwert, welcher 1 Volt Spannung entspricht.
Unter Alkalikathode ist im vorstehenden eine Kathode zu verstehen, die wie z. B. die Alkalimetalle (Kalium, Natrium usw.) oder die Erdalkalien ein möglichst geringes Kathodengefälle im Edelgas entwickeln, so daß die Röhre mit geringer Batteriespannung betrieben werden kann.

Claims (4)

  1. P atent-An Spruch ε :
    i. Detektoranordnung für drahtlose TeIegraphie und Telephonie, dadurch gekennzeichnet, daß in einem durch eine mittlere siebförmige Elektrode (Anode m) abgegrenzten Teil der ein Edelgas oder Edelgasgemisch enthaltenden und mit einer Alkalikathode (k) ausgerüsteten Röhre mit Hilfe einer Batterie (B1) eine ständige Glimmlichtentladung erzeugt wird, während der andere Teil (m, rf) der Röhre in Reihe mit dem Hörer (H) o. dgl. integrierenden Instrument und einer mit der Antenne (A) induktiv oder galvanisch 'gekoppelten Spule (S) liegt und ohne Glimmlichtentwicklung die durch die Spule (5) übertragenen Fremdströme infolge unipolarer Elektrizitätsleitung gleichrichtet.
  2. 2. Detektoranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Teil (m, a) der Röhre außerdem eine kleine Batterie (B2) geschaltet ist, behufs Verlegung des im Raum (m, a) stattfindenden Elektrizitätsübergangs in einen günstigen Teil seiner Charakteristik (Fig. 3).
  3. 3. Detektor nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmlichtröhre mit einer Stöpselfassung (D) behufs schneller Auswechslung im Empfangskreis versehen ist.
  4. 4. Detektor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmlichtröhre (Z) nebst der kleinen Batterie (B) in einem mit Stöpselkontakten versehenen Gehäuse angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT304373D Active DE304373C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE304373C true DE304373C (de)

Family

ID=557979

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT304373D Active DE304373C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE304373C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69515979T2 (de) Mobilfunkendgerät mit einem Schaltkreis
DE2847487A1 (de) Fernsprechapparat aus einem grundapparat und einem schnurlosen handapparat
DE304373C (de)
DE2118938C3 (de) Impulsgenerator
DE964066C (de) Farbfernsehempfaenger
AT83988B (de) Detektoranordung für drahtlose Telegraphie.
WO1982001792A1 (en) Protection device against discharge overvoltages in a gas with concentric enclosing sleeve
DE1541712A1 (de) Vorrichtung zum AEndern der Frequenz von sinusfoermigen elektrischen Signalen und hierfuer geeignete elektronische Schaltung
DE836410C (de) Optisches Durchstrahlungsverfahren fuer stark absorbierende Medien
DE294641C (de)
DE474813C (de) Elektrische Relaisanordnung zum Nachweis schwacher Wechselstroeme
DE366268C (de) Empfangsvorrichtung fuer drahtlose Telegraphie oder Telephonie
DE236716C (de) Relais für undulierende ströme, bei welchem durch die zu verstärkenden stromschwankungen ein ionisator beeinflusst wird
DE612761C (de) Schaltungsanordnung zum Empfang und zur Erzeugung ungedaempfter elektrischer Schwingungen, besonders im Gegensprechverkehr fuer drahtlose Telegrafie und Telefonie
DE1926551A1 (de) Untersee-Signal- und -Warn- bzw. Ausloesevorrichtung
DE233669T1 (de) Vorrichtung zum einrichten einer galvanischen verbindung zwischen leitungen, die die uebertragung elektromagnetischer strahlung verhindert.
Braudo et al. On the excitation temperature in a spectroscopic spark source
DE924516C (de) Schaltungsanordnung fuer ein Waehlfernsprechsystem
DE962736C (de) Gasentladungsroehre mit mehreren Glimmentladungsstrecken
DE691718C (de) Abstimmanzeigevorrichtung fuer Empfaenger
DE409543C (de) Verstaerker fuer drahtlose Telegraphie mit Dreielektrodenroehren
DE439117C (de) Einrichtung zur drahtlosen Telephonie mit Kathodenroehrensender
DE2847540C2 (de) Kathodenstrahlröhre mit einem Getter
DE225156C (de)
DE1616536C3 (de) Verfahren zur Darstellung des Frequenz-Durchlaßbereiches eines Prüflings mit einem Wobbeisender und Wobbeisender zur Durchführung des Verfahrens