AT83953B - Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Typha. - Google Patents
Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Typha.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Typha. EMI1.1 an die Verarbeitung von Stoffen heranzugehen, die es ermöglichen sollen, die wirtschaftliche Unabhängigkeit, namentlich hinsichtlich der Rohstoffbeschaffung, zu fördern. Unter diesen Gesichtspunkten liegen neuerdings Vorschläge vor, Schilf (Typha) zu Fasern zu verarbeiten, was durch chemische Aufschliessung erreicht wird. Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, die chemische Aufschliessung zu fördern und die Faserausbeute quantitativ und qualitativ höchstwertig zu gestalten. Das wird erreicht durch eine vor die chemische Behandlung gelegte mechanische Vorbereitung des Schilfes durch Spalten der einzelnen Pflanzen in der Längsrichtung. Die Struktur des Stengels verhindert das Eindringen von Flüssigkeit in das Innere und es ist Tatsache, dass selbst unter Druck einwirkende Kochlauge nur nach und nach den Stengelquerschnitt durchdringt. Hierdurch ist bei mechanisch nicht vorbehandelten Pflanzen ein gleichmässiges Einwirken der chemischen Kochlauge auf alle Pflanzenteile und dadurch ein gleichzeitiges Freilegen aller über den ganzen Stengelquerschnitt verteilten Fasern ausgeschlossen. Die Folge sind entsprechende Faserverluste, da bis zur Freilegung der in der Mitte liegenden Faser die an der Peripherie befindlichen durch die Kochlauge bereits gestört worden sind. Verschlimmert wird dieser Übelstand noch dadurch, dass die endlich doch in das Pflanzeninnere eingedrungene Lauge (durch die zu lösende Pflanzensubstanz) bald neutralisiert und dadurch unwirksam wird, während die mit den äusseren Schichten der Pflanze in Berührung kommende Lauge das verbrauchte Alkali fortgesetzt durch die in grossem Überschuss verwendete Kochlauge ergänzt. Dieser Übelstand wird dadurch beseitigt, dass die Staude der Länge nach in mehrere Teile gespalten wird. Ja, man kann sagen, dass, je weiter die Pflanze aufgeteilt und die einzelnen Faserbündel auf mechanischem Wege bereits freigelegt worden sind, um so leichter durchführbar der nachfolgende chemische eigentliche Aufschliessungsprozess ist. Durch das gleichmässige und vollkommene Durchdringen der chemischen Laugen wird nicht nur die Arbeitszeit erheblich herabgesetzt, sondern auch die Haltbarkeit der erzielten Fasern stark erhöht. In der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform einer Maschine zur Durchführung des Verfahrens dargestellt. Hinter einem Lattenzuführungstisch a sind eine Anzahl geriffelter Stahlwalzen 1, 2, 3 angeordnet, von welchem das Material mittels einer Stahldrahtbürste c auf das sich drehende Nadelband b gedrückt wird. Das Band besteht, wie üblich, aus einem über zwei Trommeln e und'g gelegten Band h, in welches die Nadeln, f eingesetzt sind. Das Band hat eine grössere Geschwindigkeit als das von den Riffelwalzen aufgelegte Gut, so dass dieses der Länge nach durch die Nadeln aufgeschlitzt wird. Ein paar Abnehmerwalzen d nehmen das Material auf und liefern es auf eine zweite gleiche Einrichtung, wie oben beschrieben, bei welcher nur die auf dem Band befindlichen Nadeln dichter stehen. Dies kann zweckmässig noch weiter wiederholt werden, bis man offene lange Faserbündel erhalten hat, die alsdann dem chemischen Vorgang unterworfen werden. <Desc/Clms Page number 2> Das Verfahren besteht demnach darin, dass das Schilf auf den Zuführungstisch in nicht EMI2.1
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur mechanischen Aufarbeitung von Typha, dadurch gekennzeichnet, dass das Schilf mehrfach der Länge nach gespalten wird, ehe es der chemischen Aufschliessung unterworfen wird. EMI2.2
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| DE83953X | 1917-11-10 |
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| AT83953D AT83953B (de) | 1917-11-10 | 1918-07-24 | Verfahren zur mechanischen Aufbereitung von Typha. |
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1918
- 1918-07-24 AT AT83953D patent/AT83953B/de active
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