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Unter den bisher bekanntgewordenen Laufgewichtswagen befinden sich solche, bei denen das am Wagebalken verschiebbare Laufgewicht mit einer Einrichtung für Feinwägung ausgerüstet ist, indem ein zweites, kleineres Laufgewicht an einer am Hauptlaufgewicht festgelegten Stange verschiebbar ist. Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun ebenfalls auf eine Einrichtung für Feinwägung, welche jedoch die Neuerung aufweist, dass das Laufgewicht für Feinwägung mit einem an der dasselbe tragenden Stange drehbar gelagerten Zeiger derart in mechanischer Verbindung steht, dass sich dieses Laufgewicht beim Drehen des Zeigers verschiebt, wobei durch den letzteren die Feingewichtseinstellung an einer Skala angezeigt wird. Mit der Neuerung bezweckt man ein rasches Einstellen des kleinen Laufgewichtes und ein deutliches Ablesen der Feinwägung an der Skala.
Die Zeichnung betrifft eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht einer Laufgewichtswage und Fig. 2 eine Draufsicht derselben.
Die Wagschale a der gezeichneten Laufgewichtswage ruht auf einem ringförmigen Schalen-
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hebel d und mit einem dritten Fuss e auf einem am kürzeren Arm eines Wagebalkens f aufgehängten Verbindungsstück g abgestützt. Der Gabelhebel d ist an einem Ende durch ein Organ h mit dem kürzeren Arm des Wagebalkens f beweglich verbunden, während andrerseits die beiden
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licher Weise gelagert sind. Der längere Arm des Wagebalkens trägt ein verschiebbares Lauf- gewicht k. An diesem ist eine Stange I angelenkt, welche nach Fig. i mit dem Wagebalken parallel verläuft.
Am freien Endteil der Stange l ist ein Greifer m angebracht, welcher dazu bestimmt ist, in am Wagebalken vorgesehene, der Einteilung einer Gewichtsskala n entsprechend angeordnete Rasten o einzugreifen. Die Gewichtsskala n ist durch Teilstriche für um je 200 g voneinander abgestufte Gewichtsmengen eingeteilt. Die Wage ist mit zwei Einspielzeigern y ausgerüstet, von denen der eine am Wagebalken f und der andere am Untergestell i der Wage befestigt ist. Zum Gewichtsausgleich der auf dem längeren Arm des Wagebalkens ruhenden Teile trägt der kürzere Arm des Wagebalkens ein Gegengewicht z.
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den Abstufungen der Skala n ermöglicht. Diese Einrichtung besitzt eine auf der Stange l drehbar gelagerte, kurze Welle p, welche an einem Ende mit einem Drehgriff q versehen ist.
Die Welle p durchdringt eine an der Stange l befestigte Skalenscheibe r und trägt zwei auf beiden Seiten dieser Scheibe angeordnete Zeiger s, t, von denen der letztere einen von einem krummen Führungsschlitz M durchbrochenen, breiten Teil aufweist. Die Stange l trägt ein verschiebbares Laufgewicht v. Dasselbe ist mit einer Nase w versehen, in welcher ein in den Führungsschlitz ragender Stift x festsitzt. Der Zeiger s und das Laufgewicht v stehen miteinander derart in Wirkungsverbindung, dass sich das letztere beim Drehen des Griffes q verschiebt, wobei die beiden Zeiger s, t auf beiden Seiten der Skalascheibe r die Feingewichtseinstellung anzeigen.
Beim Gebrauch der beschriebenen Wage erfasst man den Drehgriff q und hebt mittels desselben die Stange l in der gezeichneten Pfeilrichtung um ein weniges, während man gleich-
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zeitig das Laufgewicht k durch Ziehen an der Stange l bzw. am Griff q verschiebt und sodann den Greifer in in die entsprechende Rast o einschnappen lässt, worauf man endlich durch Drehen des Griffes q die Feinwägung ermittelt.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Laufgewichtswage, bei del das am Wagebalken verschiebbare Laufgewicht mit einer Einrichtung für Feinwägung ausgerüstet ist, indem ein zweites, kleineres Laufgewicht an einer am Hauptlaufgewicht festgelegten Stange verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufgewicht für Feinwägung (v) mit einem an der dasselbe tragenden Stange (I) drehbar gelagerten Zeiger (s) derart in mechanischer Verbindung steht, dass sich dieses Laufgewicht beim Drehen des Zeigers verschiebt, wobei durch den letzteren die Feingewichtseinstellung an einer Skala angezeigt wird.