AT83577B - Münzkupplung, insbesondere für Gasautomaten. - Google Patents

Münzkupplung, insbesondere für Gasautomaten.

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AT83577B
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Austria
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disc
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Paula Pfisterer-Auhof
Leopold Weissenboeck
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Paula Pfisterer-Auhof
Leopold Weissenboeck
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Münzkupplung, insbesondere für Gasautomaten. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine durch die eingeworfene Münze hergestellte Kupplung, insbesondere für Gasautomaten. 



   Erfindungsgemäss wird die Münze in ihrer Flächenebene verdreht und stellt derart die Kupplung zwischen zwei in der Entfernung der Münzstärke voneinander drehbar gelagerten Scheiben her, von denen die eine von Hand aus verdreht wird und die andere mit dem Betätigungsorgan für den Automaten, also beispielsweise der Gasleitung, in Verbindung steht. 



  Die Verbindung zwischen Scheibe und Betätigungsorgan erfolgt durch eine an dem   Bu-   tätigungsorgan vorgesehene Gleitführung, in welche ein an der Scheibe angeordneter Zapfen eingreift, der, solange er in der Führung gleitet, eine Verdrehung des Organs in der einen Richtung bewirkt, worauf dasselbe durch einen zweiten an der Scheibe angeordneten Zapfen wieder in die   Anfangsstelle zurückgeschoben   wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. 



   Fig.   i   zeigt die Kupplung in Vorderansicht, Fig.   2   im Längsschnitt, Fig. 3 in Rückansicht und in Fig. 4 in Draufsicht. In Fig. 5 ist ein Querschnitt veranschaulicht. 



   In den Geldeinwurfkanal1 ist einerseits eine von Hand aus drehbare, mit einem Handgriff 3 versehene Scheibe 2, andrerseits eine mit dem Betätigungsorgan 5 für die Gaszuleitung o. dgl. in Verbindung stehende Scheibe   4   drehbar gelagert. Die Entfernung der beiden Scheiben voneinander ist der Stärke der in Betracht kommenden Münze angepasst. 
 EMI1.1 
 geworfene Münze bilden und dieselbe in der in Fig. i mit strichpunktierten Linien angedeuteten Lage erhalten. 



   An der Scheibe 2 ist ein Fortsatz 7 vorgesehen, der bei Verdrehung der Scheibe 2 auf den Seitenrand der Münze 8 auftrifft und derart bei Weiterdrehung der Scheibe 2 ein Mitnehmen der Scheibe   4   verursacht, so lange, bis nach vollständiger Umdrehung der Scheibe 2 die Münze 8 in den Unterteil des Münzenkanals 1 herabgleitet. 



   Selbstverständlich könnte die Anordnung auch derart getroffen sein, dass die von Hand aus verdrehbare Scheibe 2 die Anschläge zum Festhalten der Münze und die das Betätigungsorgan beeinflussende Scheibe 4 den Mitnehmer trägt. 



   Zwischen dem Lagerbügel 9 und der Scheibe 2 ist eine Feder 10 eingeschaltet, die einerseits die Scheibe 2 gegen das Gehäuse drückt, also die Entfernung zwischen den Scheiben 2 und   4   sichert, andrerseits die Zurückführung der Scheibe 2 in die Ausgangsstellung bewirkt, wenn der Handgriff 3 freigegeben wird. 



   Die nachgiebige Lagerung der Scheibe 2 ermöglicht gegen die Wirkung der Feder 10 eine Verstellung der Scheibe 2 innerhalb enger Grenzen, so dass durch Anziehen an dem Handgriff 3 eine zeitweilige Vergrösserung des Durchgangsquerschnittes zwischen den Scheiben 2 und 4 und somit eine Reinigung des Münzkanals erfolgen bzw. ein Verspiessen desselben durch nicht ganz flache Münzen verhindert werden kann. 
 EMI1.2 
 der Scheibe 2 nach beiden Richtungen, da sie je nach der Stellung der Scheibe auf einem Fortsatz 12 des Bügels 9 auftreffen. 

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   Die in der Gehäusewand gelagerte Scheibe   4   ist mit einer ausserhalb des Gehäuses befindlichen Platte 13 verbunden, welche zwei Zapfen 14 und 15 trägt. Der Zapfen 14 kommt in die Normallage innerhalb einer Schrägnut 16 des Betätigungsorgans 5 zu liegen. Bei Verdrehung der Scheibe 4 verdreht sich auch die Platte 13 und der Zapfen 14 bewirkt, solange er in der Nut 16 gleitet, eine Verschiebung des Organs 5. Nach Herausgleiten des Zapfens 14 aus der Nut 16 ist die Verbindung zwischen   Organ S   und Scheibe 13 gelöst, so dass der bei Weiterverdrehung der Platte 13 auf das Organ 5 auftreffende Zapfen 15 dieses wieder in die Anfangslage zurückführt. Ein in Rasten 17 der Scheibe 13 einspringender Sperrkegel 18 hält die Platte 13 und somit auch die Scheibe 4 in der jeweiligen Endstellung fest. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Münzkupplung, insbesondere für Gasautomaten, gekennzeichnet durch zwei in der Entfernung der Münzstärke voneinander drehbar gelagerte Scheiben, von denen die eine mit dem Betätigungsorgan   (5)   für die Gaszufuhr o. dgl. verbundene Scheibe (4) das Durchgleiten der Münze (8)   verhindernde Anschläge ),   die andere mit einem Handgriff   (3)   versehene Scheibe   (2)   einen   Fortsatz'(7) trägt, + der   bei Drehung der Scheibe   (2)   von Hand 
 EMI2.1 
 und 4) so lange herstellt, bis nach   vollständiger   Umdrehung die Münze weitergleitet.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die von Hand aus drehbare Scheibe (2) innerhalb enger Grenzen parallel zu sich selbst beweglich ist, zum Zwecke, durch Vergrösserung des Durchgangsquerschnittes ein Reinigen des Münzkanals zu bewirken bzw. ein Verspiessen desselben durch nicht ganz flache Münzen verhindern zu können.
    3. Kupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Scheibe (2) gegen das Gehäuse drückende Feder (10) gleichzeitig die Rückdrehung der Scheibe in die Anfangslage bewirkt. EMI2.2 einen an der Scheibe vorgesehenen Zapfen (14) zusammenarbeitet, so dass bei Verdrehung der Scheibe zuerst eine Verschiebung des Organs (5) in der einen Richtung bewirkt wird, bis nach erfolgter Entkupplung bei Weiterverdrehung der Scheibe (4) ein zweiter an der Scheibe vorgesehener Zapfen (15) an das Organ (5) anschlägt und dieses wieder in die Anfangslage zurückschiebt.
AT83577D 1918-04-16 1918-04-16 Münzkupplung, insbesondere für Gasautomaten. AT83577B (de)

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AT83577B true AT83577B (de) 1921-04-11

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