DE652733C - Wertkartendrucker mit auswechselbaren Druckstoecken - Google Patents

Wertkartendrucker mit auswechselbaren Druckstoecken

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DE652733C
DE652733C DEA78256D DEA0078256D DE652733C DE 652733 C DE652733 C DE 652733C DE A78256 D DEA78256 D DE A78256D DE A0078256 D DEA0078256 D DE A0078256D DE 652733 C DE652733 C DE 652733C
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Expired
Application number
DEA78256D
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English (en)
Inventor
Alfred Meyer
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AEG Fahrkartendrucker GmbH
Original Assignee
AEG Fahrkartendrucker GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft solche Wertkartendrucker, bei denen die Druckstöcke nicht unter Verschluß im Drucker liegen, sondern außerhalb des Gerätes aufbewahrt werden.
Derartige Druckstöcke sind, um eine mißbräuchliche Benutzung zu verhindern, von einem Schutzmantel umgeben, der in seiner Stellung durch ein Schloß gehalten wird. Dieser «Verschluß, der für die Druckstöcke eines jeden Druckers aus kassentechnischen Gründen eine andere Kennung hat und außerhalb des Druckers nur mit Hilfe von Sonderwerkzeugen geöffnet werden kann, wird durch vollständige Einführung des Druckstockes in den Drucker ge-' 15 öffnet. Werden mehrere Drucker nebeneinander benutzt, so kann es geschehen, daß ein fremder Druckstock in einen Drucker eingeführt wird. Dann wird der Verschluß des Druckstockes nicht geöffnet, und eine' Betriebsstörung des Druckers ist die Folge.
Diesem Übelstand hilft die Erfindung dadurch ab, daß am Drucker und an jedem Druckstock je ein Sperrorgan vorgesehen ist, die nur bei Übereinstimmung ihrer Lagen, d. h. bei gegen-. seitiger Ergänzung, zusammenwirkend eine vollständige Einführung des Druckstockes in den Drucker bis zum öffnen des Druckstockschlosses zulassen. Das Formstück am Drucker kann beispielsweise ein Stift bestimmter Länge oder Lage sein, eine Gruppe von Stiften oder Vorsprüngen in wechselnder Anordnung,j[das Gegenstück an jedem Druckstock ein Loch, eine Lochgruppe u. dgl.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, und zwar für walzenförmige Druckstöqke dargestellt.
Abb. ι zeigt die Einrichtung in einer Längsansicht,
Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B von Abb. i.
Die Druckwalze, die aus einem Verschlußmantel f und einem den Druckstock tragenden Kern 2 besteht, wird in eine Bohrung des Maschinenkörpers 3 eingeführt. Sie ist dabei zunächst an einer Drehung durch einen Stift 4, der in einer Nut 5 des Körpers 3 geführt ist, gehindert. Andererseits ist in dem Maschinenkörper 3 eine Antriebswelle 6 drehbar gelagert, die mit Kupplungszähnen 7 in entsprechende Nuten des Kernes 2 eingreift, um diesen zur Ausführung des Druckes zu drehen. Ferner trägt die Welle 6 noch einen Schlüssel 8, der beim Einführen der Druckwalze in den Kern eindringt und das in diesem untergebrachte Schloß aufschließt. Dieses an sich bekannte Schloß dient dazu, außerhalb des Druckers eine Verdrehung des Kernes 2 gegenüber dem Mantel 1 und damit eine mißbräuchliche Benutzung der Druckstöcke zu verhindern. Auf der Welle 6 sitzt noch lose drehbar ein Hebel ig, an den eine Stange 11 angelenkt ist. Beide Teile werden durch eine Feder 12 stets in die gezeich-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Meyer in Hennigsdorf, Osthavelland.
nete Bereitschaftsstellung zurückgeführ-t. Eine geringe Verschwenkung des Hebels io gegen die Kraft der Feder 12 bis zu einem Stift 15 dient zur Einschaltung des Druckers mittels defe Stange 11. Um diese Einschaltung vorzunehmen^ wird der Hebel 10 mit dem Druckwalzenmantei 1 gekuppelt. Dazu dient ein Stift 13, der in dem"' Hebel 10 festsitzt .und in eine entsprechende . Bohrung 14 des Mantels 1 eintaucht. Die jetzt erforderliche Drehung des Mantels 1 wird ermöglicht dadurch, daß die Nut 5 den Stift 4, wenn der Druckstock vollständig eingeschoben ist, wieder freigibt. Da in dieser Stellung auch das Schloß zwischen Kern und Mantel geöffnet ist, kann mit Hilfe des Handgriffes 9 der Druckwalzenmantel ι gedreht werden.
Aus fertigungstechnischen Gründen sind Drucker und Druckwalzen zunächst gegeneinander austauschbar. Im Betrieb der Fahrkartenausgaben muß dieser Austausch vermieden werden. Dazu kann als Ausführungsbeispiel der Erfindung der Stift 13 benutzt werden, indem man für jeden Drucker dessen Lage in dem Hebel 10 ändert und in die Mantel χ der für diesen Drucker bestimmten Druckwalzen entsprechende Löcher 14 bohrt.
Eine passende Druckwalze kann man also vollständig in den Drucker einführen und zwecks Einschaltung des Druckers ihren Mantel etwas ^verdrehen. Bei einer fremden Druckwalze trifft &|er Stift 13 nicht das zugehörige Loch 14 im ' pruckwalzenmantel i, wodurch dessen Verdrehung verhindert ist, da der Stift 4 noch in der Nut 5 sitzt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Wertkartendrucker mit auswechselbaren Druckstöcken, die gegen Abdruck außerhalb des Druckers durch einen Mantel gesichert sind, der wiederum, gegen Verschiebung auf dem Druckstock durch ein Schloß gesichert ist, das durch Einführen des Druckstocks in den Drucker geöffnet und durch Entfernen aus diesem wieder, verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Drucker und am Druckstock je ein Sperrorgan· (13, 14) vorgesehen ist, die nur bei Übereinstimmung ihrer Lagen, d.h. gegenseitiger Ergänzung, zusammenwirkend eine vollständige Einführung des Druckstocks in den Drucker bis zum Öffnen des Druckstockschlosses zulassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA78256D 1936-01-19 1936-01-19 Wertkartendrucker mit auswechselbaren Druckstoecken Expired DE652733C (de)

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DE652733C true DE652733C (de) 1937-11-06

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