AT82629B - Joch. - Google Patents

Joch.

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AT82629B
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Alexis Guerineau
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Alexis Guerineau
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Joch. 



   Die Erfindung bezieht sich auf jene Art von Jochen zum Anspannen von Zugtieren, bei welchen zwei getrennte Kopfjoche vorhanden sind, die durch ein zum Befestigen des Zugorgans dienendes Querholz verbunden werden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass das in bekannter Weise lose auf die Deichsel aufgesteckteQuerholz auf jedes Kopfjoch mittels eines Zapfens und Lagers aufsetzbar ist, so dass Tiere jedes einzelne Kopfjoch eine beschränkte Drehung um die Achse des zugehörigen Verbindungszapfens ausführen kann. 



   Die Einrichtung kann dahin abgeändert werden, dass die Zapfen, anstatt mit den Kopfjochen bzw. dem Querholz fest verbunden zu sein, darauf mittels Gelenken angebracht sind, in welchen die Zapfen und demzufolge auch das Querholz zu schwenkenden Bewegungen in lotrechten Ebenen befähigt sind, so dass das Querholz auch schwenkende Bewegungen sowie Längsverschiebungen in der lotrechten Ebene ausführen kann. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. i eine schematische Vorderansicht des Joches, Fig. 2 eine Draufsicht dazu. Fig. 3 zeigt eine Hälfte des abnehmbaren Querstückes und die Verbindungsteile-zwischen diesem und einem der Kopfjoche in Vorderansicht. Fig. 4 zeigt die zugehörige Draufsicht. Fig. 5 stellt ein Kopfjoch mit dem Zapfen für das abnehmbare Querholz dar und Fig. 6 die Draufsicht. Fig. 7 ist eine Seitenansicht des Querholzes samt seinem Festhaltmittel. Fig. 8 zeigt in Draufsicht das aus seiner in Fig. 4 gezeigten Mittelstellung in eine 
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 einen Zapfen a zum Aufstecken des Querstückes B trägt, an dem das Zugorgan (z. B. die Deichsel C) befestigt wird. 



   Der Zapfen a kann in eine zylindrische Ausnehmung des Querholzes B eingeführt und letzteres mittels eines durch den Zapfen durchgesteckten Keiles D festgehalten werden, der mittels einer Kette d an dem Querholz hängt und in einem entsprechenden Schlitz   a1   des Zapfens eingesteckt wird. 



   Der Keil kann selbst wieder durch einen. Vorstecker   if, 1 gegen   Verschiebungen gesichert werden. 



   Anstatt die Zapfen a starr mit den Kopfjochen zu verbinden, kann auch eine gelenkige Verbindung geschaffen werden, indem die Zapfen mit einem aus einer halben Hohlkugel E (Fig.   9   und   10)   bestehenden Kopf innerhalb einer entsprechend geformten Kappe F beweglich sind, die an einer Platte G ausgebildet ist, welche mit dem'Kopf joch beispielsweise durch versenkte Schrauben festgehalten ist. Die Hohlkugel E des Gelenkes ruht am besten mit ihrem Mittelpunkte auf einer Stützfläche aus Metall, beispielsweise einem von dem Kopfjoch getragenen Schraubenkopf auf, um sie mit der Kappe in Berührung zu halten. Zufolge dieser Anordnung kann der Keil D, nachdem das Querholz aufgesetzt ist, in den Schlitz   a1   eingeschoben werden. 



  Die in der Kappe F für den Zapfen a vorgesehene   Durchtrittsöffnung f ist in-der   Längsrichtung 
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 joches und ein geringes Spiel des Zapfens a in der Richtung   x-x   senkrecht dazu (Fig. 6). 



   Um zu verhindern, dass die Bewegungen des Zapfens   a   auf den Rand der Durchtritts-   öffnung f zu   plötzlich und zu stark einwirken, kann das Querholz B mit einem Beschlag   H   ver- sehen werden, welcher mit der Kappe F zusammen ein Kugelgelenk bildet, dessen Befestigung- platten so ausgebildet sind, dass die Platte   H   auf die Platte G aufstösst, bevor noch der Zapfen a den Rand der Durchtrittsöffnung f berührt (Fig. 9). 



   Der Beschlag H kann ausserdem Ausnehmungen mit Nasen h besitzen, zwischen welche
Ansätze gl der Platte, G hineinragen und eine Hubbegrenzung finden, um ein zu weitgehendes
Verdrehen der Kopfjoche zu verhindern (Fig. 10). 



   In dem dargestellten Beispiele ist der Beschlag H mit einem oberhalb des Querholzes B angeordneten Beschlage I durch Schraubenbolzen i verbunden, doch kann die Befestigung des
Beschlages H auch in anderer Weise erfolgen. 



   Befinden sich die Kopfjoche A auf den Tieren, so genügt es, zwecks Anspannens der letzteren, wenn das Querholz B auf die Zapfen a aufgesteckt wird und die Keile D durch die
Schlitze      geschoben werden. Da sich das Querholz B um die Achsen der Zapfen a drehen kann, haben die Tiere eine genügende Bewegungsfreiheit in der Längsrichtung und in gewissem Masse auch um die geometrische Achse der ganzen Vorrichtung. 



   Die technischen Vorteile des beschriebenen Jochsystems haben nachstehende praktische Vorteile zur Folge :
Jedes der in ein solches Joch gespannten Tiere kann in jedem Sinne Bewegungen ausführen, ohne dass dadurch das andere Tier belästigt würde. Jedes der Tiere kann also, um die geforderte Zugleistung auszuführen, die Stellung einnehmen, welche ihm am besten zusagt. 



   Dadurch, dass Bewegungen im vertikalen Sinne möglich gemacht werden, kann man verschieden grosse Tiere anspannen, ohne dass daraus eine Mehrermüdung für sie resultieren würde. 



  Das neue Joch gestattet es auch, dass man z. B. beim Pflügen leicht eines der Tiere auf dem ungepflügten bzw. noch umzupflügenden Terrain, das andere aber in der Furche selbst schreiten lässt, ohne dass infolgedessen die Köpfe der Tiere nachgeben müssten,'
Schliesslich ist es infolge der Zerlegung des Joches in zwei Kopfstücke und ein abnehmbares Querholz möglich, die Kopfstücke den Tieren im Stalle aufzusetzen, und zwar jedem für sich. Man kann auch ohne weiteres das Querholz abnehmen und den Tieren während der Ruhepausen die Kopfstücke aufsitzen lassen. 



   In manchen Gegenden spannt man einen einzigen Ochsen an einen Wagen, und zwar mittels eines Joches, das aus einem einzigen Kopfstück besteht, welches an seinen beiden Enden in eine Stange aus Holz ausläuft, die an den beiden Deichseln des Wagens befestigt wird. Diese Art der Bespannung weist für ein einziges Tier dieselben Nachteile auf, wie die Anspannung zweier Zugtiere an einem unbeweglichen Joch, hauptsächlich, wenn die Räder des Wagens nicht auf gleicher Höhe laufen. Das oben beschriebene System kann natürlich auch für diese Anspannung vorteilhaft verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Joch zum Anspannen von Zugtieren, mit zwei getrennten Kopfjochen und einem sie verbindenden Querholz zum Befestigen des Zugorgans, dadurch gekennzeichnet, dass das Querholz (B) auf jedes   Kopfjoch (A)   mittels eines Zapfens (a) aufsteckbar und daran mittels eines Keiles (D) befestigbar ist, wobei der Zapfen einen Teil des Kopfjoches bildet, so dass jedes Kopfjoch mit Bezug auf das Querholz verdrehbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Joch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (a) gelenkig mit dem Kopfjoch dadurch festgehalten ist, dass der kugelschalenförmige Kopf (E) des Zapfens innerhalb einer entsprechend geformten Kappe (F) gelagert ist, die mit einer länglichen Durchsteck- öffnung (f) für den Zapfen versehen ist, so dass auch eine Schwenkung und Verschiebung des Querbolzens (B) in der lotrechten Ebene unter Verschwenkung des Zapfens in dieser Ebene ermöglicht ist.
    3. Joch nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Querholz (B) mit einem Beschlage (H) versehen ist, der mit der Kappe (F) zusammen ein Kugelgelenk bildet, welches die Bewegung des Zapfens (a) in der Durchstecköffnung (f) begrenzt.
    4. Joch nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag (H) am Querholz und der die Kappe (F) bildende Beschlag am Kopf joch mit durch Nasen (h) begrenzten Ausnehmungen bzw. mit gegen diese Nasen stossenden Ansätzen (gl) versehen sind, so dass eine zu weitgehende Verdrehung der Kopfjoche um die Zapfen (a) verhindert ist.
AT82629D 1913-04-16 1914-04-03 Joch. AT82629B (de)

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FR82629X 1913-04-16

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AT82629B true AT82629B (de) 1921-02-10

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AT82629D AT82629B (de) 1913-04-16 1914-04-03 Joch.

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