<Desc/Clms Page number 1>
Elektrische Metallfaden-Glühlampe.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine elektrische Metallfaden-Glühlampe, deren Neuheit darin besteht, dass die die Gestalt eines V oder einer Haarnadel besitzenden Glühfäden an auf der Seite der Glasbirnenbasis von der zentralen Stütze ausgehenden Trägern aufgehängt sind, während die Unterenden der Glühfäden an der Birnenspitzenseite an radialen Tragarmen befestigt werden. Durch diese Anordnung wird die rasche und wirtschaftliche Auswechslung eines gebrochenen Fadens ermöglicht, wobei die Basis der Glühbirne, die Glühbirne und die Fadenträger beibehalten werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine der Erfindung gemäss ausgestattete Lampe. Der zentrale Fadenträger wird durch eine aus einem einzigen Stück bestehende Glasröhre a gebildet, durch welche die Leitungsdrähte b hindurchgehen und an deren Unterende austreten. Nahe dem oberen Ende dieser Röhre ist ein Ring c vorgesehen, von welchem radial auswärts mehrere Tragarme d ausgehen, die, wie dies die Zeichnung beispielsweise zeigt, von geraden Drähten gebildet werden, welche in je einen Haken dl enden, um den oberen Teil der Fäden aufzunehmen. Nahe ihrem unteren Ende ist die Röhe a mit einer Reihe von ähnlichen Tragdrähten e versehen, an welchen die Enden der Glühfäden f sowie der Leitungsdraht befestigt sind.
EMI1.1
aufgehängt, während ihre unteren Enden an den unteren Trägern festgehalten werden.
Es ist also zu ersehen, dass bei dieser Konstruktion der Metallfaden im Vergleich zu den Lampen mit gewöhnlichen Glühfäden verkehrt angeordnet ist. Bei dieser Anordnung kann die Lampe beim Reissen eines Fadens leichter reparielt werden, als wenn die Enden der Fäden in der Lampenbasis befestigt wären.
Um eine Reparatur oder eine Erneuerung vorzunehmen, entfernt man die Spitze der Glasbirne und lässt in diese Luft eintreten. Hierauf wird das Loch g, beispielsweise vermittelst einer Gasflamme, erweitert, der gerissene liaden (oder-die Fäden) herausgezogen und gleichzeitig die Innenfläche der Glasbirne gereinigt, wenn dies notwendig ist. Diese Reinigung kann durch Erwärmung des Glases von aussen mittels einer Bunsenflamme bewerkstelligt werden. Nun wird durch das Loch g mittels eines geeigneten Werkzeuges ein neuer Faden eingesetzt, dessen Biegung auf den Haken tlJ aufgehängt wird, so dass die beiden Schenkel des Fadens frei herunterhängcn und in geeigneter Weise an ihren Haltern leicht befestigt werden können.
Schliesslich wird an den Rand des Loches g ein Stückchen Glisrohr angeschmolzen und die auf bekannte Weise luftleer gemachte Glasbirne wieder geschlossen.
Da die Metallfäden im allgemeinen sehr zart und infolgedessen schwer zu sehen sind, taucht man vorzugsweise die Enden der Fäden in einen beliebigen Farbstoff o. dgl., z. B. Siegellack, so dass die Fadenenden im Augenblick ihrer Einführung in die Lampe leicht in Stellung gebracht und befestigt werden können, worauf die mit Lack überzogenen Fadenenden, welche sich unterhalb des Halters befinden, abgebrochen und entfernt werden.
Das Loch g, welches die Vornahme von Reparaturen ermöglicht, muss nicht an der Spitze der Glühbirne vorgesehen sein, sondern könnte selbstverständlich an jeder anderen besser
EMI1.2