AT81473B - Maschine zum Bearbeiten von mit einem VerstärkungsMaschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Innensohlen. stoff überzogenen Innensohlen. - Google Patents

Maschine zum Bearbeiten von mit einem VerstärkungsMaschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Innensohlen. stoff überzogenen Innensohlen.

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Description


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  Maschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Innensohlen. 



   Die Erfindung betrifft Maschinen zum Bearbeiten von Innensohlen, deren   Xährippe   durch die Anbringung von Leinen oder   Segeltuelh verstärkt   wird und welche als verstärkte Innensohlen bekannt sind. 



   Gemäss der Erfindung wird der über die Sohle hervorragende Rand des Verstärkungs-   stoffes durch ene besondere Vorschubvorrichtung erfasst   und   vorwärts   geschoben. 



   Bei der   Herstellung verstärkter Innensohlen   wird der Verstärkungsstoff als Gewebe vom ungefähr 75 cm Breite hergestellt und in Streifen mit parallelen oder welligen Seiten geschnitten, die dann für einzelne Innensohlen quer abgeschnitten werden, oder es wird ein   Stück   in passender Form und Grösse für einzelne Innensohlen ausgeschnitten. Bei Verwendung von auf einem dieser Wege zugeschnittenem Stoff ist es wünschenswert und üblich, in der Maschine Einrichtungen vorzusehen, um die vorstehenden Teile des Gewebes abzuschneiden. Bei   Verstärkung   mit Streifen, welche parallele Ränder besitzen, können die 
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 fernt werden, wie sie abgetrennt werden, da die Breite des Streifens genügend ist, um das Ergreifen der abgetrennten Teile zu ermöglichen.

   Beim Verstärken mit Streifen mit welligen Seiten oder mit ausgeschnittenen Stücken. insbesondere mit letzteren, welche genau nach 
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 und Entfe. nen desselben durch den Arbeiter zu gestatten, wenn er abgeschnitten wird. 



   Die vorliegende Erfindung ist nun besonders dazu bestimmt, Sohlen mit ausgeschnittenen Verstärkungen aus Stoff zu bearbeiten, zu welchem Zwecke in der Maschine Mittel vorgesehen sind, um die Entfernung der abgetrennten Randstreifen des Stoffes aus der   Maschine   zu   sichern, gleichgültig ob   diese Randteile breit oder schmal sind. 



   Dementsprechend. besteht ein weite : es Merkmal der Erfindung in der Anordnung einer Vorrichtung oder eines Werkzeuges zum Erfassen der abgetrennten Stoffränder, um sie von der Sohle abzuheben und zu entfernen. Es wird vorzugsweise ein drehhares Werkzeug zum Abschneiden der Stoffstreifen verwendet, wobei Mittel vorgesehen sind, die verhindern, dass sich der abgetrennte Streiten damit verwickelt oder verfängt, indem mit dem rotierenden Scherblatt ein Schaber zusammenwirkt, so dass der abgeschnittene Streifen selbsttätig aus der Maschine ausgeworfen wird. Es ist auch für die Wirkungsweise des Werkzeuges zum Entfernen des abgeschnittenen Stoffstreifens belanglos, oh die verstärkte und durch die Maschine gehende Sohle eine Innensohle oder eine Wendesohle ist. 



   Ferner wird gemäss der Erfindung eine Biegevorrichtung angewandt, die die Sohle so in der   Längsrichtung biegt,   dass die gerisste Seite konkav gestaltet wird. 
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 Teil einer seitens der Maschine bearbeiteten Brandsohle. 



   Die den Verstärkungsstoff an die   vorher fertiggemachte Brandsohle   anarbeitenden   Werkzeuge schiessen   mit der Innenseite und   Aussenseite   der Brandsohlenlippe in Berührung 
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   Muffe'3 befestigt, welche   auf das Ende einer Welle 4 aufgeschraubt ist. Die in dem Maschinengestell gelagerte Welle 4 wird durch eine Riemenscheibe 5 angetrieben. Die Rolle 1 besitzt eine Fläche 6. die auf die abgesetzte Sohienkante einwirkt und eine Fläche 7, die mit der Sohlenlippe in Berührung tritt. Zwischen den Flächen 6 und 7 befindet sich ein peripherialer Wulst 8, der an der Aussenseite der Brandsohlenlippe eine das Eindringen der Nadel der Einstechnäbmaschine erleichternde Schulter gestaltet. 



   Die Rolle 2 bewirkt den Vorschub der Sohle und weist die Gestalt einer Scheibe 
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 fläche anhaftende   Verstärkungstoff   nicht   beschädigt   wird. Die peripheriale Kante 31 der Rolle 2 tritt mit dem Scheitel dts Winkels zwischen der Innenseite der Brandsohlenlippe und der   Sohlenfläche   in   Berührung.   Die obere Fläche 32 der Rolle 2 ist kurvenförmig 
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 (Fig. 4) der Rolle 2 ist an dem Ende einer Welle 38 befestigt, die in einem Arm 39 lagert. 



  Der Arm 39 kann um einen in das Maschinengestell eingesetzten Zapfen 40 Schwingbewegungen ausführen. Eine   Schratibenfe (ler 41 sucht   die   Rolle, 9 nachgiebig   in dem Winkel an der Innenseite der Brandsohlenlippe hineinzupressen. Die Fe (ler 41 liegt auf der oberen Seite 

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 des Armes 39 auf und ragt in eine Büchse 44 hinen. Die Spannung der Feder 41 kann durch eine mit einem Handrad verrsehene Schraube 43 geregelt werden. Der Antrieb der Welle 38 erfolgt durch ein Zahnrad 43, welches in ein Zahnrad 46 der Welle 4 eingreift. Die Welle 38 kann in ihrem Lager   Gleitbewegungen ausführen, die   durch einen Bund 47 begrenzt werden. 



   Die Brandsohle wird durch eine   Werkstückauflage   oder Druckrolle 9 (Fig. 4) gegen die Rollen 1 und 2 gehalten. Die Druckrolle 9 ist drehbar an einem senkrechten Zapfen 10 angebracht, der verstellbar an dem oberen Ende eines Armes 11 befestigt ist. Das untere   Ende des Armes 77 schwingt   um eine in eine Konsole 13 des Maschinengestelles eingesetzte Stange 12. Damit die Druckrolle 9 fest gegen die ungerisste Sohlenfläche gehalten wird, ist der Arm 11 drehbar mit einem Ende eines Lenkstückes 14 verbunden. Das andere Ende des Lenkstückes 14 ist durch eine Scheibe 15 nachgiebig mit einem in dem Maschinenkopf drehbaren konzentrischen Stift   16'verb inden.   Um den Stift 16 ist eine Feder 17 herumgewunden, die einerseits mit dem Lenkstück 14 und andrerseits mit der Scheibe 15 verbunden ist.

   Die Spannung der Feder 17 kann durch Drehung der Scheibe 15 geregelt werden. 



  Die Einwärtsbewegung der Druckrolle 9 unter dem Einfluss der Feder   17   wird durch einen verstellbaren Stift 18 begrenzt. Der von dem Arm   11   getragene Stift 18 trifft mit einem festen Teil des   Maschinenkopfes zusammen. Der Arm 11 besteht   aus einem Stück mit einem zweiten Arm 19. an dessen oberem Ende ein einen Block 21 umfassender Bügel 20 vorgesehen ist. Der Block 21 ist drehbar an einem Stift 22 angeordnet, der von einem Arm 23 einer in dem Maschinenkopf gelagerten Schwingwelle 24. getragen wird. Das äussere Ende eines zweiten Armes   25   der   Schwingweite 24   ist zu einem Haken 27 ausgebildet, an den das obere Ende   einer Trethebelstange 28 angehängt   ist.

   Durch Herabdrücken des mit der Stange 28 verbundenen Trethebels wird die Druckrolle von der ungerissten Sohlen- 
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 und ihre breite   Bodenfäche   ist von der   Brandsohle   abgekehrt, so dass der wirksame   Umfang der Rotte 7   im wesentlichen gleichlaufend zu der kurvenförmigen Fläche 32 der
Scheibe   : 2 ist. Die Fläche   6 der Rolle 1 ist auch so angeordnet, dass ihr mit der ab- gesetzten Sohlenkante in Berührung tretender Teil etwas gegen die Kante der Brand- sohle geneigt ist.   D. e Druckrotte 9   ist ballig gedreht (33), so dass ihre mit der
Sohlenkante in Berührung stehende Fläche ungefähr gleichlaufend zu der   Fläche   6 der Rolle 1 ist.

   Die beschriebene Anordnung bringt den Vorteil mit sich, dass die   Brandsohlentippe herausgeflogen   wird, wobei sich der Winkel zwischen der Innenfläche der
Brandshlenlippe und des Sohlenkörpers   vergrössert.   Hierdurch wird Gewähr geboten, dass ein genügend   grosses     Stoffstück   zum Verstärken der Lippe an die letztere angepresst wird und dass   der weitere Verstärkungsstoff während   der weiteren Verarbeitung der Brandsohle nicht aus dem Winkel herausgezerrt wird. 



   Wenn der Arbeiter die Sohle während des Aufbringens des Verstärkungsstoffes handhaht, so wird die Sohle oft derart verbogen, dass sich die gerisste Fläche derselben konkav   krümmt.   Wenn der Verstärkungsstoff um den konvexen Leistenboden herum an eine sich in solchem Zustande   befindliche Brandsohle angearbeitet   wird, so kann er während des spiiteren Einstechvorganges aus seiner Lage herausgezerrt werden und die Ursache eines schlecht sitzenden   Schuhes   bilden.

   Damit die Sohle während des Anarbeitens des Verstärkungsstoffes geradegebogen wird, ist an dem   Maschinenkopf   ein ortsfester Finger 34 vorgesehen, dessen Ende   3. ; die Scheibe 2 überragt   und mit der Fläche der Sohle in Berührung tritt und um die letztere über die obere Fläche der Druckrolle 9 herauszubiegen sucht. 



   Die Werkzeuge der Maschine können durch eine Dampfleitung 49, 50 erhitzt werden. 



  Die zu   bearbeitenden Sohten   werden in der Regel in Stapeln zu der Maschine gebracht und es kommt oft   vor, daB   der lose Randteil des Verstärkungsstoffes durch das Eigengewicht der übereinander liegenden Sohlen in falscher Lage an der Sohle anhaftet. Damit der unbeabsichtigt an der sohlenkante anhaftende Rand des Verstärkungsstoffes von der Sohle abgelöst wird, ehe die Rollen 1 und 2 auf diesen Sohlenteil einwirken, ist zwischen der   Rückseite   der Rolle 1 und dem Ende der Muffe 3 eine Scheibe 51 vorgesehen, deren   lJmfang Zähne. ; 2   aufweist.   D. e Zähne J2 vertaufen   derart, dass ein genügend starker Zug auf den   Versärkungsstoff ausgeübt wird.   der das Anbaften des Randes des Verstärkungsstoffes an der Sohle berichtigt.

   Die Zähne 52 sind teilweise von einem Gehäuse   58   (Fig. 3)   umgehen, das von   dem wagrechten Arm einer senkrecht verstellbaren Konsole 54a getragen wird. 
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 wird. Die   telle j   lagert in   einem dreiarmigen Träger- ? 6 (Fig.   2), der drehbar an dem Maschinenkopf angebracht ist und durch eine   Klemmutter   57 für gewöhnlich in seiner 
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 (Fig. 2) angebracht. das durch das an dem Träger 56 vorgesehene Zwischenrad 59 mit einem Zahnrad 60 auf Drehung verbunden ist.

   Das Zahnrad 60 sitzt auf einer in dem Träger 56 gelagerten Welle 61, die eine mit einer geeigneten Kraftquelle in Verbindung stehende Riemenscheibe   6, 2 trägt.   Das Scheibenmesser 54 wird durch eine Feder 63 gegen die etwas konkav ausgebildete Rückseite der Rolle 1 gehalten, so dass es den den Sohlenrand überragenden Verstärkunges : off in Zusammenwirkung mit der Rolle 1 scherenartig abschneidet. Die Feder 63 ist um die Welle-M herumgewickelt und befindet sich zwischen einem Bund   6. J der Welle 55   und einem lose auf den letzteren sitzenden Unterlagsring 65. 



  Damit der abgeschnittene Streifen des Verstärkungsstoffes nicht um die   Welle 5 : j   herumgewunden wird, ist an dem Träger 56 ein Messerschild 66 (Fig.   3)   angebracht. Ein an dem Träger 56 vorgesehener, biegsamer Finger 67 (gestrichelte Linien Fig. 2 und 3) sucht etwa an der Rückseite des Scheibenmessers anhaftende Teilchen abzustreifen. Der Finger 67 tritt hinter der Schneidteile mit der   Rückseite des Messers   in Berührung. In Büchsen 6. 8 und 69 des   Trägers, 56   ist ein Öldocht und ein Schleifstein vorgesehen, damit das Messer in brauchbarem Zustande gehalten wird. Der abgeschnittene Streifen des   Verstärkungsstoffes   wird durch einen Abstreifer 70 (Fig. 3) selbsttätig aus der Maschine lierausgelenkt.

   Das gegabelte Ende des Abstreifers 70 umfasst die Scheibe   ; je.   



    PATEXT-AXSPR. ÜCHE :     l.   Maschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Sohlen mit einer   Werkstückauflage   und einem den Verstärkungsstoff an der Innenseite der Nährippe anarheitenden Werkzeug und mit einer Werkstückvorschubvorrichtung. gekennzeichnet durch   eine Vorschubvorrichtung (-J7   für den freien Randteil des   Verstärkungsstoffes.  

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorschub der Sohle und des freien Randteiles des Verstärkungsstoffes besondere Vorschubrollen (1 und 51) vorgesehen sind.
    3. Maschine nach Anspruch i mit einer Vorrichtung zum Beschneiden des Ver- stärkungsstoffes. dadurch gekennzeichnet, dass der abgeschnittene Randteil des Verstärkungsstoffes selbsttätig aus der Maschine herausgeleitet wird.
    4. Maschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Sohlen mit einer Werkstückauflage und einem den Verstärkungsstoff an der Innenseite der Näh- rippe anarbeitenden Werkzeug und mit einer Werkstückvorschubvorrichtung, gekennzeichnet EMI3.1 den Verstärkungs ;-toff an der Innenseite der Näbrippe anarbeitenden Werkzeuzes (2) konvex verhoben wird,
AT81473D 1917-03-05 1917-03-05 Maschine zum Bearbeiten von mit einem VerstärkungsMaschine zum Bearbeiten von mit einem Verstärkungsstoff überzogenen Innensohlen. stoff überzogenen Innensohlen. AT81473B (de)

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