AT81467B - Fallhammer. Fallhammer. - Google Patents

Fallhammer. Fallhammer.

Info

Publication number
AT81467B
AT81467B AT81467DA AT81467B AT 81467 B AT81467 B AT 81467B AT 81467D A AT81467D A AT 81467DA AT 81467 B AT81467 B AT 81467B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drop hammer
hammer
roller
lever
machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wenzel Mach Wenzel Mach
Original Assignee
Wenzel Mach Wenzel Mach
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wenzel Mach Wenzel Mach filed Critical Wenzel Mach Wenzel Mach
Application granted granted Critical
Publication of AT81467B publication Critical patent/AT81467B/de

Links

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fallhammer. 



   Die Erfindung betifft einen Fallhammer, der sich durch besondere Einfachheit sowohl in bezug auf die   Ausführung als   auf die Regulierung der Fallhöhe und Arbeitsgeschwindigkeit auszeichnet, infolgedessen die Vorzüge der mechanischen Hebel-, Riemen-und Friktionshämmer in bezug auf wuchtige Einzelschläge als auch jene der Feder-und anderen Schnellhämmer in bezug auf rasche Hämmerung in sich vereint, somit bei entsprechenden Grössenverhältnissen der   Konstiuktion ebenso   für schwere Schmiedearbeit wie für das Zuhämmern kleiner Werkstücke geeignet ist und   Transmissions-oder Handantrieb   erhalten kann. 



   Hierbei entfällt beim Schnellhämmern der sich beispielsweise bei Federhämmern ergebende Nachteil, dass leichte Werkstücke, wenn sie nicht sehr fest gehalten werden, infolge des sofortigen Rückzuges des Hammerklotzes vom Ambos weggeschleudert werden. Die Anordnung der Teile gestattet die Verwendung eines einfachen   Blechwandständers,   was 
 EMI1.1 
 
Die   Fig. I,   2 und 3 der Zeichnung zeigen den Fallhammer in einer Seitenansicht, im Grundriss und in der Rückansicht. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen in grösserem   Massstabe   die Hubregulierungsvorrichtung in zwei Ansichten. 



   Die Maschine besteht aus zwei durch Distanabolzen a b c c1 versteilften Blechwand- 
 EMI1.2 
 dem Ambos, f und dem in üblicher Wsie in prismatischen Längsführungen g sich bewegenden Hammerklotz oder Bär h. Auf der Antriebswelle i ist ausser dem Stufenkonus k, der vorteilhaft auch durch eine Konusscheibe ersetzt sein kann, und dem Schwung ad l innerhalb der Ständer ein unrunder Kegelstutzen m   aufgekjlt,   dessen Querschnitte von Evolventen, Spiralen oder ähnlichen Kurven begrenzt werden und am   verjüngten   Ende des Stutzens nach allmählicher   Fliichenabnahme   in die Kreisfläche übergehen.

   Im Drehungsbereich dieses Kegelstutzens befindet scich eine lose Rolle oder Scheibe n, welche an der   ManteJniche   des Stutzens anliegt und sich auf ihrer in aufrechten Schlitzen o (Fig.   5)   der Ständerwände   heb-und senkbaren Achse   verschieben lässt. Bei der gezeichneten Rollenlage kann der Stutzen m sich ungehindert drehen, weil dessen zylindrisches Ende am   Rollenumfang ohne   Hindernis   vorbeigeleitet.   Es entspricht dies der Leerlaufstellung der Maschine. Wird aber 
 EMI1.3 
 der korrespondierenden unrunden Umfangsstelle des Stutzens m und wird von dieser vermöge der Nachgiebigkeit der Achse p so lange nach abwärts   gedrängt,   bis der Stutzen seine Drehung ungehindert vollführen kann.

   Die seitliche Verschiebung der Rolle, welche die Regulierung des   B*@hubes bewirkt, erfolgt   in bekannter Weise von einem Handgriff oder besser, wie gezeichnet, von einem Fusstritt q aus, der am Ende eines doppelarmigen   Hebels)''   sitzend, beim   Niedertreten mitteis   seines anderen Endes den Querarm s des Winkelhebels t unter Überwindung der Spannung der Feder   1/anheht   und dadurch die mit dem Winkelhebel t durch eine Kurbelschleife o. dgl. verbundene Querstange   v   verschiebt. An der von der Feder u1   beeinflussten Querstange p,   die in den Führungslagern w des Ständers gleitet, befindet sich ein Mitnehmer x, der mittels einer Gabelung die lose Rolle fasst und ihre hin und her gehende Bewegung dieser übermittelt. 



   Die Senkbewegung der Rollenachse p übe trägt sich auf die sie fassenden Gabelenden der Stange y, die durch den Lenker z, den doppelarmigen Hebel A und die Gahelstange B 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in gelenkiger Verbindung mit dem einarmigen   Hubhebe1 C steht.   Infolge der Übersetzung des eben genannten Hebelgestänges bewirkt schon eine geringe Senkung der Rolle M einen 
 EMI2.1 
 Hammerklotzes h, an dessen Rolle D er bei ihrer   Empdrziehung gleitet.   



   Die   Betätigung und Wirkungsweise   des Hammers ist sehr einfach. Sobald die Rolle durch   Niederdrücken   des Fusstrittes verschoben wurde, beginnt die Arbeitsbewegung der   Maschine durch   Senkung der Rolle   H,   die so lange andauert, bis im Verlaufe der Drehung 
 EMI2.2 
 verliert der Bär die   Stützung, er wird   seinem Eigengewicht überlassen und fällt herab, dabei die Rückbewegung des Gestänges samt der Rolle bewirkend, die nun wieder von neuem vom unrunden Kegelstuzt gezwungen wird, ihre Senkbewegung zu vollführen, soferne der Fusstritt   niedergedrückt   bleibt.

   
 EMI2.3 
 dann wird die bewegliche Rolle infolge der zur Wirkung gelangenden Federspannung in ihre den Leerlauf der Maschine verursachende Anfangsstellung zurückgeschoben und der 
 EMI2.4 
 ihrer Achse erreicht hat, womit das Hubmaximum erzielt wird. Die jeweilige Einstellu-g auf die gewünschte Hammerarbeit ist sonach während des   Ganges der Ma@chine durch blosse   Veränderung des Druckes auf den Fusstritt möglich und die Leistung des Hammers kann durch Veränderung der Geschwindigkeit des Antriebes mittels des Stufenkonusses oder noch 
 EMI2.5 
 der Maschine bedeutend, indem sie für Einzelschlag und Schnellhämmern, für schwere und leichte Hammerarbeit ohne weiteres benatzt werden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i.   Fallhammer,   bei welchem das Emporziehen des Bars mit Hilfe eines an einer Rolle   desselben gleitenden Hebels e@folgt, dadurch gekennzeichnet, dass das an   diesem   Hub-   hebel angreifende Übersetzungsgestänge von einem auf der Antriebswelle sitzenden Kegelstutzen (m) mit unrundem Querschnitt   betätigt wird.  

Claims (1)

  1. 2. Fallhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. d) ss die Betätigung des EMI2.6
AT81467D 1916-09-05 1916-09-05 Fallhammer. Fallhammer. AT81467B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT81467T 1916-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81467B true AT81467B (de) 1920-10-11

Family

ID=3602975

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81467D AT81467B (de) 1916-09-05 1916-09-05 Fallhammer. Fallhammer.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81467B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT81467B (de) Fallhammer. Fallhammer.
DE4103134A1 (de) Einrichtung zum herstellen von gebogenen abschnitten an einem rohr, insbesondere zur herstellung einer rohrschlange
DE947218C (de) Arbeitsmaschine, insbesondere Schere, Stanze od. dgl. fuer Handbetaetigung
DE229072C (de)
DE2810272C2 (de) Vorrichtung zur Sperrung und Entsperrung des Dornstangenträgerschlittens eines Lochwalzwerks
DE43501C (de) Drahtstiftenmaschine
AT227171B (de) Übergabetisch zum Abheben von Blechen von einer Transportanlage und für das Ablegen derselben auf einem Stapeltisch
DE71869C (de) Hammerwerk mit paarweise zusammenarbeitenden Hämmern
DE44136C (de) Hufnägelmaschine mit abwechselnd thätigem Führungs- und Vorschubschieber für die Nagelstange
DE182294C (de) Pilgerschrittwalzwerk zum Ausstrecken von Rohren und anderen Hohlkörpen, bei welchem die Ausstreckung durch sich ständig im gleichen Sinne drehende und durch Verschiebung ihres Tragbockes vor- und zurückbewegte Kaliberwalzen erfolgt
DE2110260C3 (de) Einrichtung zum Biegen von Blech und dgl
DE640091C (de) Steuervorrichtung fuer einen hin und her bewegten Maschinenteil, insbesondere fuer einen Hammerbaeren
DE205363C (de)
DE356604C (de) Maschine zur Herstellung von Presslingen aus Walzmaterial, z. B. Draht, auf kaltem Wege
DE239371C (de)
DE78187C (de) Aufwerfhammer
DE253026C (de)
DE98331C (de)
DE3230845C2 (de)
AT100677B (de) Transmissionsfallhammer.
DE61666C (de) Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Stiefeleisen aus profilirtem Draht
DE607460C (de) Rohrstoss- oder -ziehbank
DE21486C (de) Neuerungen an Feueranzündern und dem Verfahren und den Apparaten zu deren Herstellung
DE192597C (de)
DE50372C (de) Complet - Giefsmaschine