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Vorrichtung zum Verschwenken von Bootsdavits.
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vorgeschlagen worden, bei solchen Davits den Antrieb durch Zahnbogen zu bewerkstelligen. die an den Davits befesfgt sind und mit denen auf einer horizontal gelagerten Welle befindliche Schnecken in Eingriff treten.
Die Nachteile derartiger aus Schnecken und Zahnrädern bestehender Übertragungs- vorrichtungen sind im besonderen darin zu erblicken, dass sie bei Schiffen der Witterung o. dg1. ausgesetzt sind und rosten können, dass lange Wellen schwer auszurichten sind und durch die
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im Falle starker Beanspruchung sich soweit verdrehen oder durchbiegen können, dass eine Gefährdung des glatten Ganges der Ubersetzungsräder auftreten kann. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Einrichtungen beruht darin, dass sie schwer an bereits vorhandenen Davits anzubringen sind, und diese selbst noch abgeändert werden müssen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, erfolgt gemäss der Erfindung das Ausschwingen der beiden sich nicht gleichzeitig drehenden Davits durch zwei Seile, von denen jedes an je einer am Davit befestigten Ril ! enscheibe festgelegt ist und vom Befestigungspunkte aus in beiden Richtungen um diese Scheibe herumgeht. Die Seile werden hierbei an je einer von zwei Trommeln befestigt, die an irgendeiner geeigneten Stelle auf dem Deck aufgestellt werden können und von denen jede mit einem Zahnbogen fest verbunden ist. Die beiden Zahnbogen sind miteinander gekuppelt und jeder tritt abwechselnd mit dem einen von zwei miteinander kämmenden Zahnrädern in Eingriff.
Da die die Drehung der Davits yer- ursachenden Räder in einem Ständer eingekapselt werden können, der einerseits an beliebiger Stelle auf Deck, wo gerade Platz ist, aufgestellt werden kann, wird e : n Verrosten oder Vereisen der Teile vollständig ausgeschlossen. Ein weiterer wesentlicher Vorzug
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handtnen Davits ohne weiteres angebracht werden kann, ohne an den bestehenden Ver- hältnissen zwischen Boatslänge und Davitsabstand etwas ändern zu müssen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Figuren i bis 5 veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht der Drehvorrichtung an einem einzelnen
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ist eine Ansicht von oben auf eine Drehvorrichtung zweier Davits, de nicht gleichzeitig gedreht werden.
An dem Davit a wird in der Nähe seines Lagers b eine Schelle c m : t einer daran geschraubten Rillenscheibe d befestigt Eine Schleife eines Seiles e geht durch ein Loch dieser Scheibe hindurch und wird durch eine Schraube g mit der Schelle c verbunden.
Das Seil läuft alsdann in beiden Richtungen um diese Scheibe herum und wird d-inn nach einer Trommel h geführt an der es befestigt wird. Diese Trommel sitzt auf einer Welle i, die von einem Ständer j getragen wird und mit einem Schneckenrad A fest verbunden ist,
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Eingriff ist. Die beiden Zahnbogen p, r sind mit zwei Trommeln fest verbunden. Die Trommeln und Zahnräder hind der Deutlichkeit halber in grösserem Massgabe gezeichnet als Davits und B@ot. In Wirklichkeit aber haben die Trommeln die gleichen Abmessungen wie d : e Seilscheiben auf dem Davits, Die beiden Zahnbogen sind durch einen Lenker s miteinander verbunden.
Der Zahnbogen r ist an der mit dem einen Davit a verbundenen
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dem anderen Davit it verbunden ist. Zu Beginn des Ausschwingens ist der Zahnbogen r in Eingriff mit dem Ritzel q und der Davit a wird in die mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellungen 1 und. 2 geschwungen, während der Davit u durch die Wirkung
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bevor der Zahnbogen r ausser Eingriff kommt, beginnt der Zahnbogen p mit dem Rade o zu kämmen, und auf diese Weise wird del Davit aus der Stellung 2 in die Lage 3 gebracht, wobei der Davit a sich aus der Stellung 2 rückwärts in die Stellung 3 bewegt. ErforderchenfaHs können die Davitköpfe durch eine Stange miteinander verbunden werden, so dass der Lenker s entbehrlich wird, die verschiedenen Bewegungen aber in derselben Weise erfolgen.