AT81389B - Verfahren zur Herstellung elektrisch geschweißter Spiralbohrer. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung elektrisch geschweißter Spiralbohrer.

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  Verfahren zur Herstellung elektrisch geschweisster Spiralbohrer. 



     Um Spiralbohrer   herzustellen, bei denen nur der schneidende Werkzeugteil aus Stahl be-   , "nderer Güte - Schnelbtahl, Spezialstahl 0, dgI. - der   zur Befestigung in der Bohr- maschine dienende Zapfen aus weniger wertvollem Stoffe besteh t-also Schnellstahl-   , parbohrer-,   hat man bereits das elektrische Stumpfschweissverfahren in Anwendung ge-   hracht. Man schweisst   bereits spiralig genutete kürzere Werkzeugteile (Vorderteile des
Bohrers) aus hochwertigem Stahl mit einem längeren Halter zusammen, der aus dem Be-   fehtigungszapfen   besteht, an welchem sich noch ein Stück meist spiralig vorgearbeiteter   Spänenutenteil   befindet.

   Nach einem anderen Verfahren wurde ein gerader, mit Nuten versehener längerer Werkzeugstahl an einen kürzeren Zapfen elektrisch stumpf geschweisst. 



   Nachdem an   der-Schweissstelle   die Spänenuten autogen ausgefüllt waren, so dass beim fertigen Bohrer die Schweissstelle ausserhalb des genuteten Teiles liegt, wurde der Werkzeugteil verwunden. 



   Bei beiden bekannten Verfahren fehlt die zuverlässige Prüfung der Haltbarkeit der   Schweissung.   



   Beim Gegenstande der Erfindung ist eine zuverlässige Prüfung der Güte der Schweissung dadurch möglich, dass ein kürzeres gerades Stück hochwertigen Stahles mit einem   längeren   Halter, der aus Befestigungszapfen und    einem'Stück   für den genuteten Teil besteht, stumpf elektrisch geschweisst und dann mit diesem zusammen so verwunden wird, dass die Verwindung über die Schweissstelle hinweg läuft. Ist die Schweissung missraten oder nur teilweise erfolgt, was auch bei den besten Schweissmaschinen durch Unachtsamkeit des Arbeiters, durch Materialfehler oder aus anderen Gründen geschehen kann, so dreht sich beim Verwinden die   Schweissstelle   auf und das fehlerhafte Stück kann ausgeschieden werden.

   Eine   Schweissstelle   aber, welche die Verwindung aushält, bleibt auch bei den Beanspruchungen beim Bohren zuverlässig. 



   Das Verwinden kann stattfinden, indem die zusammengeschweissten Stücke durch eine Matrize gepresst werden, durch Schmieden im Gesenk oder mittels Verwindungsmaschinen. 



  Verwendet man letztere, so empfiehlt es sich, sogleich einen doppelten Bohrer zu verwinden. Man spart dann einen Lappen am Schnellstahlstück, der nach dem Verwinden abgetrennt werden müsste und der nur dazu dient, von der Verwindemaschine gefasst zu werden, also Verlust an Schnellstahl oder dgl. bedeutet. 



   Zu diesem Zwecke wird ein Streifen Schnellstahl oder dgl. zwischen zwei Streifen Schweissstahl o. dgl. geschweisst, verwunden und dann geteilt. Der Streifen Schnellstahl soll   dabei kürzer sein als beide Streifen Schweissstahl zusammen. Die Verwindung läuft dann gleichzeitig über zwei Schweissstellen hinweg. Ergibt sich dabei eine als Fehlschweissung, so   

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 bildet der gut angeschweisste Halter mit dem   ganzen ungeteilten Schnellstreifen einen'   längeren Bohrer. 
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Streifen hochwertigen Stahles als auch für den Streifen weniger wertvollen Stahles können beliebige geeignete Profile verwendet werden. 



   Haben alle Stahlstreifen etwa gleichen Querschnitt, so kann dies den   Übelstand   herbei- führen, dass der oder die beiden Zapfenteile ebenso stark oder stärker verwunden werden als der Werkzeugteil, wodurch eine unnötig starke und schädliche   Krümmung der Späne-   abführnuten und unerwünschte Verminderung des Durchmessers der Zapfenteile entsteht. 



   Soll die Verwindung namentlich auf den Streifen aus Schnellstahl oder dgl. wirken, damit dieser die zur besten Schneidwirkung erforderliche spiralige Krümmung   erhält,   der Halter dagegen geringere Krümmung, die für die   Späneabfuhr geeignet   ist, so kommt es des weiteren darauf an. dem Halterteile möglichst grossen Querschnitt zu geben. Dies kann bei gleichbleibendem Durchmesser nur durch zylindrischen Que schnitt erreicht werden. 



   Verwendet man schliesslich als   Zapfenteil den gewöhnlichen schweissba@   en Stahl, der infolge seines bestimmten   Kohlenstoffgehaltes   bei der zum Verwinden und später zum Härten des Schnellstahles erforderlichen Temperatur von   11000 bis 12000   C nicht verbrennt, d. h. nicht brüchiges Gefüge bekommt, so hat man den Übelstand, dass der schweisshare Stahl wesentlich weicher wird, als der Schnellstahl. Beim Verwinden mittels   Verwindemaschine   verwindet sich der weichere   schweissbare   Stahl mehr   als der Schnellstahl, während gerade   der schneidende Schnellstahl mehr ve. wunden sein müsste und der aus   schweissharem Stahl   bestehende Halter weniger verwunden bleiben müsste.

   Beim Verwinden mittel, Hindurchpressen des Werkstückes durch eine Matrize macht zu grosse Erweichung des schweissbaren Stahles das ganze Verfahren unmöglich. Der schweissbare Stahl wird zusammengedrückt oder biegt aus, da er keine Knickfestigkeit mehr besitzt, die notwendig wäre, um den Schnellstahlvorderteil durch die Matrize zu   drücken. Um   auch diese Übelstände zu vermeiden, soll so legierter   schweissbarer   Stahl verwendet werden, dass er bei hohen Tempe aturen nur ebenso weich oder weniger weich wird, als der verwendete   SchnellstahL   Dies ist hauptsächlich durch Legierung des schweissbaren Stahles mit Mangan zu erreichen.

   Es kann aber auch Chrom oder Nickel verwendet werden. 
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 einen nach dem neuen Verfahren verwundenen   Spiialbohrer   mit überstehenden Führungsleisten an dem angeschweissten Schnellstahlteile dar, der als Einzel- oder Zwillingsbohrer verwunden sein kann. Fig. 9 bis 14 stellen die Werkstücke für eine. Ausführungsform dar, bei der zwischen zwei Halter aus Rundstahl ein flaches Schnellstahlstück   verschweisst   werden soll, in das beiderseits eine gerade durchgehende Rinne eingearbeitet sein kann. Fig.   15   und   16   stellen die Werkstücke für eine Ausführungsform dar, bei der ein Halter aus dickerem Rundstahl mit einem   Stück Schnellstahl   in Profilform   verschweisst   werden soll. 



  Vom Halter ist ein Ende auf den äusseren Durchmesser des   Schnellstahbtückcs ab ; zedreht   
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 die Werkstücke für ein Ausführungsbeispiel dar, bei welchem zwischen zwei Halter aus dickerem Rundstahl ein Schnellstahlstück in Profilform zwischengeschweisst werden soll. Die Halter sind in gewisser Länge auf den äusseren Durchmesser des   Schnellstahlstückes   abgedreht und die Rillen des Profils sind ebensoweit schräg in den Halter eingearbeitet, so dass sie an der   Schweissstelle   am tiefsten in den Halter einschneiden, zum Zwecke, zwei Bohrer mit verstärkter Seele zu erhalten.

   Fig. 20 bis 24 dienen zur Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels für einen Bohrer mit ebenfalls verstärkter Seele, wobei zwischen zwei 
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 Haltern sind die Rillen des Profils schräg eingearbeitet, so dass sie an der Schweissstelle am tiefsten einschneiden. Fig. 23 stellt dar einen fertigen dieser Art hergestellten Bohrer mit   verstärkter   Seele und nach dem Zapfen zu abnehmender Spiralkrümmung. Fig. 25 zeigt einen ganz aus profiliertem Stahl verwundenen Bohrer mit durch besonders starke Verwindung hergestellten Zapfen. Es ist dies eine bisher   übliche     Ausführungsform   verwundener Bohrer, der auch der Bohrer der Fig. i bis 8 entspricht. 



   Gemäss dem Verfahren nach den Fig. i bis 8 der Zeichnung wird der Zapfen verwunden wie bei im Handel befindlichen, ganz aus profiliertem Schnellstahl verwundenen 

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 nachdem der Zapfen fertig verwunden ist, wird der schneidende Teil losgelassen und es kann die Verwindung des schneidenden Teiles beginnen, der inzwischen eine schädliche Ab- 
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 zapfen und Halter aus Rundstahl bestehen, da dann der Zapfen nicht mehr durch vor- heriges besonderes Verwinden   hergesteHt wird. sondern sofort die Verwindung des Schne])-   stablstreifensstattfindet. 



     Man kann   dann die Nuten zur   Spanentfernung im Halter von vornherein als gerade  
Nuten einarbeiten, die beim Verwinden spiralig werden. Um Bohrer mit verstärkter Seele zu erhalten, kann man diese   Spänenuten   schräg einarbeiten, so dass sie an der Schweissstelle die grösste Tiefe haben, die nach dem Zapfen zu abnimmt. Die Verwindung nimmt dann ebenfalls nach dem Zapfen zu ab, weil ihr dort grösserer Widerstand entgegenwirkt. 



   Am wenigsten wird der Halter verwunden, wenn er dabei noch voll rund ist, die
Spiralnuten können dann erst nach dem Verwinden eingefräst werden. Der Schnellstahl-   streifen kann beliebig profi@ie@ten Querschnitt baben. Andem Halter   wird eine   Übergangs-   stelle eingearbeitet vom Querschnitt des anzuschweissenden Schnellstahles, so dass der Schweiss- grat   hequem weggeschliffen we@den kann.   



   Der Schnellstahlstreifen a kann einzeln - falls er mittel s Pressens durch eine Matrize oder mittels Sehmiedens im Gesenk verwunden werden soll-oder aus zwei Zwillingen bsstehend-falls er mittels Verwindemaschine verwunden werden   soll -   verwendet werden. Im ersteren Falle, siehe Fig. i   und i,   muss von vornherein eine Drehspitze r an ihm angearheitet sein. Im zweiten Falle, Fig. 3 und 5, entsteht die Spitze r bei der   Teilung heider Zwiilingsbohrer nach dem Verwinden   an der Teilungsstelle   T-S.. Wollte   man einen   Einzcistreifen mittels Verwindemaschine   verwinden, so wäre   am Schnellstahlstück   ein Verwindelappen notwendig.

   Dieser bedeutet Verluste an Schnellstahl, da er zusammen mit dem   anschliessenden     Stücke   soweit die Verwindung noch nicht ausreicht, abgeschnitten werden müsste. Durch die Schweissfugen S-F findet die Verwindung der   Schnellstahlstreife@   a mit dem Streifen weniger wertvollen Stahles b statt. 



   In Fig. 5 bis 7   erkcr. nt   man an dem Schnellstahlstreifen a die   vo, gearbeiteten   Führungsleisten/. Man erkennt auch, dass der Schnellstahlstreifen a dünner ist als der Streifen b aus weniger wertvollem Stahl, dass der Schnellstahlstreifen a aber einen dickeren und schmälelcn Hals h hat. der den gleichen Querschnitt besitzt als der Streifen b aus weniger wertvollem Stahl. mit weichem er durch die Schweissfuge S-F ver-   hu@den wird.   



   Am zylindrischen Halterteile b aus schweissbarem Stahle befindet sich in Fig. 9,   10   und 20 auf der einen Seite der Hals i, an der ande. en Seite der   Veiwindungslappen z.   



   Die ge aden Längsnuten oder rillen n im Schnellstahlstreifen können beliebige Ge-   @alt haben.   können eingefräst oder eingewalzt oder gezogen sein. Die Nute n kann sich auch über den Hats   i   des Halters aus schweissbarem Stahl erstrecken und kann von gleich- 
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 und aus den   Nuten n en@fernt, wonach beide Str@ifen zusammen verwunden   werden. 



    Schliess ich wird   der Halter mechanisch fertig   bearbeitet   und fertig spiralgenutet. Die 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur Herstellung   ehktrisch geschweissten Spirafbohrer, dadurch   gekennzeichnet. dass   nach dem Anschweissen   eines   gera len Stückes hochwe tigen St@hles   an ein Stück weniger   wertvo ! ! en Stahles die. e gemeinsam   soweit verwunden werden, dass die Ver- 
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 der   Schweissung   zu   ermöpl. chen.  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stroifen Schnellst@hl od-r dgl. zwischen zwei Streifen weniger wertvollen Stahl geschweisst und m t d esen zusammen mittels Verwindemaschine verwunden wird, wodurch bei gle@chzeitiger IIerstellung zweier Bohrer am Schnd'stahlstück de Verwinde'appLn erspart wird.
    3. Verfahren nach Ansp. uch i, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stie@fen Schnell- stahl oder dgl. (a) von nicht rundem Querschnitt und ein Stück wonger wertvollen Stahles (b) von rundem Querschnitt zweckmässigerweise mit einer Übergangsstelle (i) am weniger wertvollen Rundstahle (b) von gleichem Querschnitt wie der Schnellstahlstreifen (a) <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT81389D 1917-05-11 1918-06-27 Verfahren zur Herstellung elektrisch geschweißter Spiralbohrer. AT81389B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3445631A1 (de) * 1984-12-14 1986-06-19 HAWERA Präzisionswerkzeuge GmbH, 7980 Ravensburg Verfahren zur herstellung von bohrwerkzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3445631A1 (de) * 1984-12-14 1986-06-19 HAWERA Präzisionswerkzeuge GmbH, 7980 Ravensburg Verfahren zur herstellung von bohrwerkzeugen

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