DE334827C - Verfahren zur Herstellung von Sensen und Sicheln - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sensen und Sicheln

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DE334827C
DE334827C DE1918334827D DE334827DD DE334827C DE 334827 C DE334827 C DE 334827C DE 1918334827 D DE1918334827 D DE 1918334827D DE 334827D D DE334827D D DE 334827DD DE 334827 C DE334827 C DE 334827C
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JENNY WESTERMANN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/72Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like sickles; scythes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

Es ist bereits bekannt, beim Herstellen von Sensen- oder Sichelblättern aus Stahlblech den Rücken durch Umbiegen des Blattes im rechten Winkel herzustellen. Beim einfachen Umbiegen wird das Material längs der Umbiegelinie auf der Innenseite zusammengedrückt und auf der Außenseite gedehnt, während in einigem Abstande von der Umbiegungslinie das Material überhaupt keine Veränderung erfährt, und zwar gilt dies sowohl für dasjenige Stück der Blechtafel, welches wagerecht auf dem Werktisch liegen bleibt, als auch für das umgebogene Stück, welches nach dem Umbiegen die lotrechte Lage einnimmt. In dieser Art läßt sich das Umbiegen in einwandfreier Weise, d. h. ohne Bildung von Rissen und Falten, nur längs einer geraden Umbiegungslinie durchführen.
Im Gegensatz hierzu wird gemäß der Er-
findung das Umbiegen eines den Rücken bildenden Ansatzrandes mittels eines Ziehverfahrens bewirkt, d. h. das Material wird unter Benutzung einer Matrize und eines Ziehstempels um eine im Querschnitt abgerundete Kante, die in der Längsrichtung nicht gerade zu sein braucht, sondern beliebig gekrümmt sein kann, herumgezogen, und dabei unterliegt das ganze Randstück, \velches durch Herumwandern um die abgerundete Ziehkante aus der wagerechten Lage in die lotrechte übergeführt wird, einer inneren Materialumlagerung.
Ein solches Ziehverfahren bringt es mit sich, daß die Materialstärke des Ansatzrandes durch die Blattstärke mitbestimmt ist, während in der Regel eine wesentlich größere Rückenstärke benötigt wird. Zur Erreichung dieser größeren Rückenstärke wird, ebenfalls gemäß der Erfindung, der durch das Ziehverfahren erhaltene umgebogene Rand auf seiner ganzen Länge mit einer in der Längsrichtung entsprechend gebogenen Rükkenleiste durch elektrische Widerstandsschweißung verbunden.
Widerstandsschweißung bildet im vorliegenden Zusammenhang den Gegensatz zu Flammbogenschweißung. Bei der Flammbogenschweißung wird das Material glashart und spröde, neigt also an den Schweißstellen zum Abbrechen, während es bei der Widerstandsschweißung weich bleibt.
Das Wesen der Erfindung besteht demgemäß darin, daß durch Anwendung eines Ziehverfahrens, also auf mechanischem Wege, der Zusammenhang zwischen Sensenblatt und Sensenrücken auf die volle Materialstärke gewahrt wird und die Verstärkungsleiste mit dem Rücken längs einer zusammenhängenden Verschweißungsfläche verbunden ist.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung, auf welcher
Fig. ι die Vorderansicht der Ausgangsform des Sensenblattes darstellt;
Fig. 2 ist der Schnitt nach H-II der Fig. 1;
Fig. 3 und 4 sind die entsprechenden Dar-Stellungen des Blattes nach der Bildung des Rückens;
Fig. 5 und 6 zeigen das Blatt mit innen angeschweißter Verstärkungsleiste und
Fig. 7 und 8 eine andere Ausführungsform, nämlich das Blatt mit außen aufgeschweißter Verstärkungsleiste.
Aus hochwertigem, d. h. dengelbarem Stahlblech, wird ein ebenes rohes Blatt 1 vom be-
kannten Umriß der Sensenklinge nebst einem Rückenrand 2 und einem hornförmigen Befestigungsende (Angelstück) 3 ausgestanzt (Fig. ι und 2). Durch rechtwinkliges Urnbiegen des Randes 2 mittels eines Ziehverfahrens wird der Rücken 4 erzeugt, so daß sich über die ganze Länge der Schneide ein ungefähr rechtwinkliger Querschnitt ergibt (Fig. 3 und 4). Mit dem Blatt wird alsdann eine Verto Stärkungsleiste verbunden, welche nur den Festigkeitsanforderungen zu genügen hat und daher aus weniger hochwertigem Werkstoff bestehen kann. Die Leiste kann gemäß den Fig. 5 und 6 aus einem in der Längsrichtung entsprechend der Sensenkrümmung . gebogenen Profileisen Sa von rechteckigem Querschnitt bestehen, welches mit seiner nach außen gewölbten Breitfläche auf der Innenseite des Rückens 4 und mit seiner unteren Schmalfläche auf der Oberseite des Blattes, .also in Hochkantstellung, auf dem Wege der elektrischen Widerstandsschweißung auf die ganze Länge der beiden Berührungsflächen am Blatt und am Rücken befestigt wird.
Gemäß den Fig. 7 und 8 besteht eine andere Verstärkungsleiste 5b aus einem in der Längsrichtung entsprechend der Sensenkrümmung gebogenen Profileisen von trapezförmigem Querschnitt, welches mit seiner breiteren Fläche außen auf dem Blattrücken 4 längs der gesamten Ausdehnung der äußeren Blattrückenfläche, also über die ganze Rückenlänge und die ganze Rückenbreite, auf dem Wege der elektrischen Widerstandsschweißung befestigt wird.
Die Vereinigung der beschriebenen Teile liefert trotz der verwandten ungleichwertigen Werkstoffe wegen der Anwendung der elektrischen Widerstandsschweißung längs ausgedehnter Flächen einen einheitlichen Körper, der bei leichtester Ausführung den an Sensen oder Sicheln herantretenden Beanspruchungen vollkommen gewachsen ist.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Sensen, Sicheln u. dgl., bei welchem das Blatt nebst dem rechtwinklig umzubiegenden Ansatzrand aus Stahlblech ausgestanzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Umbiegen des den Rücken bildenden Ansatzrandes (2) mittels eines Ziehverfahrens bewirkt und hierauf der umgebogene Rand auf seiner ganzen Länge mit einer in der Längsrichtung entsprechend' gebogenen Rückenleiste (5a oder 5b) durch elektrische Widerstandsschweißung in bekannter Weise verbunden wird.
  2. 2. Sense nach Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Querschnitt rechteckige Leiste (5a) aus Profileisen' in Hochkantstellung längs ihrer ganzen äußeren Breitfläche auf die Innenseite des Rückens (4) und längs ihrer ganzen unteren Schmalfläche auf das Blatt (1) aufgeschweißt ist.
  3. 3. Sense nach dem Verfahren gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß eine Profileisenleiste (5b) von trapezförmigem Querschnitt längs der gesamten Ausdehnung ihrer innen befindlichen breitesten Fläche auf die Außenseite des Rückens (4) aufgeschweißt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918334827D 1918-11-03 1918-11-03 Verfahren zur Herstellung von Sensen und Sicheln Expired DE334827C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749778C (de) * 1940-03-28 1944-12-05 Josef Wetzler Ausgangswerkstueck zur Herstellung von Sensen
DE878039C (de) * 1949-12-21 1953-05-28 Albin Fink Herstellung von Sensen aus Stahlblech

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749778C (de) * 1940-03-28 1944-12-05 Josef Wetzler Ausgangswerkstueck zur Herstellung von Sensen
DE878039C (de) * 1949-12-21 1953-05-28 Albin Fink Herstellung von Sensen aus Stahlblech

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