AT123359B - Verfahren zum Stumpfzusammenschweißen zweiteiliger Hohlkörper. - Google Patents

Verfahren zum Stumpfzusammenschweißen zweiteiliger Hohlkörper.

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AT123359B
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Description


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    Verfahren zum Stumpfzusiunmenschweissen zweiteiliger Hohlkörper.   



   Der nach dem   Schweissverfahren   gemäss der Erfindung hergestellte Gegenstand ist ein aus zwei
Hälften stumpf zusammengeschweisster Hohlkörper, insbesondere ein Speichenkörper für ein Artillerie-
Kraftfahrzeugrad ; ferner betrifft die Erfindung das Verfahren zum Schweissen desselben. Dieser Radkörper und seine einzelnen Speichen sind im wesentlichen nach aussen hin abgeschlossen, so dass deren
Querschnitte für die üblichen Klemmittel für das Schweissen unzugänglich sind. Die Erfindung kann aber auch bei anderen als geschlossenen Querschnitten mit Vorteil Verwendung finden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn offene Querschnitte sehr schmal sind. 



   Das Hauptmoment der Erfindung besteht darin die zu schweissenden Teile wirksam mit den   Schweisselektroden   zusammenzuklammern. Ohne ein derartiges wirksames Verklammern, das die volle stromführende Leistung der Elektrode und eine geeignete Verteilung dieser Leistung über die zusammen-   zuschweissenden   Teile sicherstellt, und ohne diesen wirksamen Druck verhältnismässig dünner Metallteile zur Berührung mit den   Schweisselektroden   wurden unvollkommene Schweissungen entstehen, herrührend von der ungenügenden Schweissleistung, von einer fehlerhaften Form oder einer fehlerhaften Ausrichtung. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, alle diese Schwierigkeiten zu vermeiden. 



   Gemäss dem Verfahren der Erfindung wird dem Aneinanderbringen der zusammenzuschweissenden Teile durch eine dazwischenliegende metallische Einlage ein Widerstand entgegengesetzt. Diese Einlage wird   DrucKSpannungen unterworfen   und macht man von dem Widerstand der Einlage gegen den Druck Gebrauch, um die Stärke des Druckes und die geeignete Verteilung des Druckes der zu verschweissenden Teile für den intermittierenden Kontakt mit den   Schweisselektroden   herzustellen. Erfindungsgemäss bildet man diese Einlage symmetrisch zu der Symmetrieebene der Form der zu verschweissenden Teile aus, ferner so, dass sie einen innigen Kontakt mit den zu verschweissenden Teilen herzustellen vermag. 



   Der gemäss der Erfindung hergestellte Hohlkörper besteht z. B. aus einem im wesentlichen geschlossenen Radkörper, wobei auch die Enden der Speichen geschlossen sind und dessen Inneres deshalb für die   Schweissung   nicht zugänglich ist. Die zwischenliegende, unter Druckspannung befindliche Einlage wird fest mit dem einen Teil versehweisst und von dem andern Teil isoliert. Da sie mit dem einen 
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 Bestandteil der Anordnung. 



   In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. 



  Fig. 1 zeigt in Aufsicht und in kleinem Massstabe den fertiggestellten Gegenstand. Fig. 2 zeigt in axialem Querschnitt und etwas grösserem Massstabe denselben Gegenstand. Fig. 3 und 4 sind Querschnitte durch die Speichen, sie zeigen in grösserem Massstabe die beiden Ausführungsformen der zwischenliegenden Spanneinlage. Fig. 5 und 6 sind Schaubilder der Einlagen nach Fig. 3 und 4. Die Fig. 7,8 und 9 veranschauliehen mehrere Stufen des Verfahrens gemäss der Erfindung durch Schnitte von Speiehen und   Schweisswerkzeuge   in verschiedenen Lagen. 



   Der Radkörper besteht in der Hauptsache aus sieh ergänzenden Pressteilen 10 und   11,   die je eine Hälfte des Radkörpers bilden, der in der Mittelebene 12 geteilt ist. Jede Hälfte bildet mit ihrer Nabe und den Speiehenabsehnitten ein Stück. Bei einer solchen Ausführung ist das Innere des Radkörpers im wesentlichen geschlossen und wird für die üblichen   Spaiinniitiel unzugänglich. durch   die der notwendige 

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 voller Berührung mit den Elektroden zu halten. 



   Gemäss der Erfindung wirkt dem Aneinanderbringen der Teile 10 und   11   während des   Schweiss-   vorganges eine zwischenliegende metallische Einlage 14 entgegen ; diese hat eine grössere Abmessung als der Raum zwischen den Teilen nach Vollendung der Schweissung. Sie wirkt somit   dem Näherkommen   der Teile gegeneinander unter dem Druck der Elektroden infolge ihrer Druckspannungen entgegen. 
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 haben, die eine Ergänzung zu der Krümmung des Speichenquerschnittes und der   Schweisswerkzeuge   bilden. 
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 hervorgeht, setzt man den Körper nun in das Werkzeug und isoliert die obere   Fläche   der Einlage 14   durch   einen Materialstreifen 79 in jeder Speiche. Der andere Teil 11 wird hierauf über das Isoliermaterial gelegt. 



  Die beiden Schweisswerkzeuge 20 und 21 werden alsdann einander genähert (Fig. 9). Infolge der Überdimensionierung der Einlage 14 wird der Annäherung der Teile gegeneinander durch den Widerstand der 
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 verspannt. Die Druckspannungen haben eine Biegung der   bügeiförmigen   Teile 16 zur Folge. die ab- 
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AT123359D 1929-04-25 1930-04-24 Verfahren zum Stumpfzusammenschweißen zweiteiliger Hohlkörper. AT123359B (de)

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US5538329A (en) * 1991-11-23 1996-07-23 Dr. Ing. H.C.F. Porsche Ag Wheel for a motor vehicle and method of making same
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