DE523374C - Laeufer fuer Induktionsmotoren - Google Patents

Laeufer fuer Induktionsmotoren

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DE523374C
DE523374C DEA45064D DEA0045064D DE523374C DE 523374 C DE523374 C DE 523374C DE A45064 D DEA45064 D DE A45064D DE A0045064 D DEA0045064 D DE A0045064D DE 523374 C DE523374 C DE 523374C
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DE
Germany
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short
rings
circuit rings
runner
winding
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DEA45064D
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EDWIN B H TOWER
Louis Allis Co
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EDWIN B H TOWER
Louis Allis Co
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K15/00Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
    • H02K15/02Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of stator or rotor bodies
    • H02K15/021Magnetic cores
    • H02K15/023Cage rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
  • Induction Machinery (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Läufer für Induktionsmotoren, der in bekannter Weise mit einer gitterförmigen, aus einem geschlitzten Blechmantel hergestellten Käftgwicklung ausgerüstet ist. Die Wicklung besteht aus einzelnen in den Nuten des Läufers liegenden Stäben, die sich an ihren beiden Enden an Kurzschlußringe anschließen. Zum Festhalten derartiger Käfigwicklungen wurden bisher Schrumpfringe benutzt. Die Schrumpfringe dürfen bestimmte Abmessungen nicht unterschreiten, um nach dem Erkalten noch den notwendigen radial gerichteten Druck auszuüben. Aus diesem Grunde sind die bei der Drehung des Läufers in den Schrumpfringen entwickelten Fliehkräfte verhältnismäßig groß, wodurch eine besondere Beanspruchung des Läufers hervorgerufen wird, die sich dann schädlich auswirkt, wenn die Masse der Schrumpfringe nicht vollkommen gleichmäßig verteilt ist, so daß unter Umständen einseitig wirkende Kräfte bei der Drehung des Läufers auftreten. Dieser Nachteil wird zwar vermieden, wenn die Schrumpfringe weggelassen werden. Es besteht bei dieser Anordnung jedoch wieder der Nachteil, daß die verhältnismäßig schwachen, aus Blech bestehenden Kurzschlußringe, die ein Stück mit der Käfigwicklung bilden, nicht die erforderliche Festigkeit aufweisen, so daß sich unter Einwirkung der Fliehkräfte die Käfigwicklung allmählich im Läuferkörper lockert.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun der Durchmesser der Kurzschlußringe, die aus einem Stück mit der Käfigwicklung bestehen, nach erfolgtem Einlegen der Wicklung in die Nuten durch einen besonderen Preßvorgang verringert. Es erfolgt dadurch eine Verkleinerung der Ringe im Durchmessier derart, daß die Stäbe fest in die Nuten eingezogen werden, außerdem entsteht eine molekulare Stoffverdichtung, wodurch die Festigkeit des Systems gegen Fliehkräfte bedeutend erhöht wird. Es wird somit gemaß der Erfindung der Vorteil der bisher verwendeten Schrumpfringe mit dem Vorteil der aus dünnem Blech bestehenden Kurzschlußringe verbunden.
Eine besondere Vorrichtung zur Ausübung dieses Preßvorganges wird weiter unten beschrieben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die schaubildliche Ansicht eines mit der Käfigwicklung nach der Erfindung versehenen Läufers.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt in teilweiser Ansicht der Vorrichtung, durch welche die auf dem Läufer befindliche Käfigwicklung dem Preß Vorgang unterworfen wird.
In der Abb. 1 ist mit 1 der aus einzelnen Lamellen bestehende Läufer eines Induktionsmotors bezeichnet, während die Käfigwicklung sich aus den Stäben 2, die in den Nuten des Läufers liegen, und den Kurzschlußrin-
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gen 3 zusammensetzt. Die Kurzschlußringe 3 bilden mit den Stäben 2 ein Stück und werden aus einem in der Längsachse geschlitzten Blechmantel hergestellt; die zwischen den Schlitzen liegenden Blechstreifen werden um 900 gebogen, sie stellen die Stäbe der Käfigwicklung dar. Der ganze Blechmantel wird zu einem Zylinder gebogen und an den Stolistellen durch Schweißung o. dgl. verbunden.
Sobald diese gitterförmige, an sich bekannte Käfigwicklung auf den Läufer 1 aufgebracht worden ist, wird der Läufer erfindungsgemäß durch die in der Abb. 2 veranschaulichte Vorrichtung weiterbehandelt. Die Vorrichtung besteht aus den beiden Preßköpfen 18 und 19. Der Kopf ig ist beispielsweise ortsfest angeordnet, während der Kopf 18 durch geeignete Vorrichtungen, beispielsweise eine hydraulische Presse o. dgl., gegen den Kopf ig bewegt werden kann. An den Köpfen 18 und 19 sitzen die Ringe 25, die eine konisch verlaufende innere Mantelfläche aufweisen. Der Lauf er ι wird mit seiner Wicklung 2, 3 von einer Mittelsäule 20 zwischen den beiden Preßköpfen 18 und ig gehalten. Besondere Klemmringe 21 mit Schlitzen 23 werden durch einen gemeinsamen Trägerring 24 gehalten. Durch die Schlitze 23 der Ringe.2 t werden Klemmbacken 22 gebildet, die äußere konisch verlaufende Begrenzungsflächen aufweisen, welche mit dem inneren konischen Mantel der Ringe 25 zusammenarbeiten. Die inneren Mantelflächen der Klemmbacken 2.2 legen sich gegen die Kurzschlußringe 3. Besondere Kernstücke 26 sind auf beiden Stirnseiten des Läufers 1 angeordnet; sie werden von der Säule 20 gehalten. Die linke Seite der Abb. 2 läßt deutlich erkennen, daß zwischen den äußeren Umfängsflächen der Kernsich
stücke 26 und den Kurzschlußringen 3
noch ein freier Raum befindet. Sobald nun auf dem Preßkopf 18 ein von oben gerichteter Druck ausgeübt wird, werden die Backen 22 nach innen, d. h. nach der Mittelachse der Preßvorrichtung zu, bewegt, infolge der konisch verlaufenden Mantelflächen der Ringe 25 einerseits und der äußeren Begrenzungsflächen der Backen 22 andererseits. Dadurch werden, vollkommen gleichmäßig über den ganzen Umfang verteilt, die Kurzschlußringe 3 nach innen gegen die Kernstücke 26 gedrückt, so daß eine Verdichtung des Materials der Kurzschlußringe erfolgt und außerdem ständig innerhalb der Kurzschlußringe Kräfte verbleiben, die bestrebt sind, die Leiter stäbe 2 nach der Mittelachse in die Nuten des Läufers hineinzudrücken.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Läufer für Induktionsmotoren mit einer gitterförmigen, aus einem geschlitzten Blechmantel hergestellten Käfigwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Kurzschlußringe nach erfolgtem Einlegen der Wicklung in die
- Nuten in einem besonderen Preßvorgang verringert wird.
2. Preßvorrichtung zur Ausübung des Preßvorgänges nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den Läuferkörper umgebenden, unterteilten und an den die Kurzschlußringe umgebenden Stirnenden geschlitzten Mantel (21), dessen konische Stirnflächen (22) mit konischen Flächen der Preßköpfe (18, 19) so zusammenarbeiten, daß bei einem axialen Druck auf die Preßköpfe die Kurzschlußringe in radialer Richtung zusammengedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA45064D 1925-05-26 1925-05-26 Laeufer fuer Induktionsmotoren Expired DE523374C (de)

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Publication Number Publication Date
DE523374C true DE523374C (de) 1931-04-23

Family

ID=6934523

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DEA45064D Expired DE523374C (de) 1925-05-26 1925-05-26 Laeufer fuer Induktionsmotoren

Country Status (1)

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DE (1) DE523374C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3217139A (en) * 1961-04-19 1965-11-09 Radcor Inc Infrared heating assembly

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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