DE523374C - Laeufer fuer Induktionsmotoren - Google Patents
Laeufer fuer InduktionsmotorenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K15/00—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines
- H02K15/02—Processes or apparatus specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining or repairing of dynamo-electric machines of stator or rotor bodies
- H02K15/021—Magnetic cores
- H02K15/023—Cage rotors
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacture Of Motors, Generators (AREA)
- Induction Machinery (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Läufer für Induktionsmotoren, der in bekannter
Weise mit einer gitterförmigen, aus einem geschlitzten Blechmantel hergestellten Käftgwicklung
ausgerüstet ist. Die Wicklung besteht aus einzelnen in den Nuten des Läufers liegenden Stäben, die sich an ihren beiden
Enden an Kurzschlußringe anschließen. Zum Festhalten derartiger Käfigwicklungen wurden
bisher Schrumpfringe benutzt. Die Schrumpfringe dürfen bestimmte Abmessungen nicht unterschreiten, um nach dem Erkalten
noch den notwendigen radial gerichteten Druck auszuüben. Aus diesem Grunde sind die bei der Drehung des Läufers in den
Schrumpfringen entwickelten Fliehkräfte verhältnismäßig groß, wodurch eine besondere
Beanspruchung des Läufers hervorgerufen wird, die sich dann schädlich auswirkt, wenn
die Masse der Schrumpfringe nicht vollkommen gleichmäßig verteilt ist, so daß unter
Umständen einseitig wirkende Kräfte bei der Drehung des Läufers auftreten. Dieser Nachteil
wird zwar vermieden, wenn die Schrumpfringe weggelassen werden. Es besteht bei dieser Anordnung jedoch wieder
der Nachteil, daß die verhältnismäßig schwachen, aus Blech bestehenden Kurzschlußringe,
die ein Stück mit der Käfigwicklung bilden, nicht die erforderliche Festigkeit aufweisen,
so daß sich unter Einwirkung der Fliehkräfte die Käfigwicklung allmählich im Läuferkörper lockert.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun der Durchmesser der Kurzschlußringe, die
aus einem Stück mit der Käfigwicklung bestehen, nach erfolgtem Einlegen der Wicklung
in die Nuten durch einen besonderen Preßvorgang verringert. Es erfolgt dadurch eine Verkleinerung der Ringe im Durchmessier
derart, daß die Stäbe fest in die Nuten eingezogen werden, außerdem entsteht eine molekulare Stoffverdichtung, wodurch
die Festigkeit des Systems gegen Fliehkräfte bedeutend erhöht wird. Es wird somit gemaß
der Erfindung der Vorteil der bisher verwendeten Schrumpfringe mit dem Vorteil der aus dünnem Blech bestehenden Kurzschlußringe
verbunden.
Eine besondere Vorrichtung zur Ausübung dieses Preßvorganges wird weiter unten beschrieben.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die schaubildliche Ansicht eines mit der Käfigwicklung nach der Erfindung versehenen
Läufers.
Abb. 2 ist ein Längsschnitt in teilweiser Ansicht der Vorrichtung, durch welche die
auf dem Läufer befindliche Käfigwicklung dem Preß Vorgang unterworfen wird.
In der Abb. 1 ist mit 1 der aus einzelnen
Lamellen bestehende Läufer eines Induktionsmotors bezeichnet, während die Käfigwicklung
sich aus den Stäben 2, die in den Nuten des Läufers liegen, und den Kurzschlußrin-
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gen 3 zusammensetzt. Die Kurzschlußringe 3 bilden mit den Stäben 2 ein Stück und werden
aus einem in der Längsachse geschlitzten Blechmantel hergestellt; die zwischen den
Schlitzen liegenden Blechstreifen werden um 900 gebogen, sie stellen die Stäbe der Käfigwicklung
dar. Der ganze Blechmantel wird zu einem Zylinder gebogen und an den Stolistellen
durch Schweißung o. dgl. verbunden.
Sobald diese gitterförmige, an sich bekannte Käfigwicklung auf den Läufer 1 aufgebracht
worden ist, wird der Läufer erfindungsgemäß durch die in der Abb. 2 veranschaulichte Vorrichtung
weiterbehandelt. Die Vorrichtung besteht aus den beiden Preßköpfen 18 und 19.
Der Kopf ig ist beispielsweise ortsfest angeordnet, während der Kopf 18 durch geeignete
Vorrichtungen, beispielsweise eine hydraulische Presse o. dgl., gegen den Kopf ig bewegt
werden kann. An den Köpfen 18 und 19 sitzen die Ringe 25, die eine konisch verlaufende
innere Mantelfläche aufweisen. Der Lauf er ι wird mit seiner Wicklung 2, 3 von
einer Mittelsäule 20 zwischen den beiden Preßköpfen 18 und ig gehalten. Besondere
Klemmringe 21 mit Schlitzen 23 werden durch einen gemeinsamen Trägerring 24 gehalten.
Durch die Schlitze 23 der Ringe.2 t werden Klemmbacken 22 gebildet, die äußere
konisch verlaufende Begrenzungsflächen aufweisen, welche mit dem inneren konischen
Mantel der Ringe 25 zusammenarbeiten. Die inneren Mantelflächen der Klemmbacken 2.2
legen sich gegen die Kurzschlußringe 3. Besondere Kernstücke 26 sind auf beiden Stirnseiten
des Läufers 1 angeordnet; sie werden von der Säule 20 gehalten. Die linke Seite
der Abb. 2 läßt deutlich erkennen, daß zwischen den äußeren Umfängsflächen der Kernsich
stücke 26 und den Kurzschlußringen 3
noch ein freier Raum befindet. Sobald nun auf dem Preßkopf 18 ein von oben gerichteter
Druck ausgeübt wird, werden die Backen 22 nach innen, d. h. nach der Mittelachse der
Preßvorrichtung zu, bewegt, infolge der konisch verlaufenden Mantelflächen der Ringe
25 einerseits und der äußeren Begrenzungsflächen der Backen 22 andererseits. Dadurch
werden, vollkommen gleichmäßig über den ganzen Umfang verteilt, die Kurzschlußringe
3 nach innen gegen die Kernstücke 26 gedrückt, so daß eine Verdichtung des Materials
der Kurzschlußringe erfolgt und außerdem ständig innerhalb der Kurzschlußringe Kräfte verbleiben, die bestrebt sind, die
Leiter stäbe 2 nach der Mittelachse in die Nuten des Läufers hineinzudrücken.
Claims (2)
1. Läufer für Induktionsmotoren mit einer gitterförmigen, aus einem geschlitzten
Blechmantel hergestellten Käfigwicklung, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Kurzschlußringe nach
erfolgtem Einlegen der Wicklung in die
- Nuten in einem besonderen Preßvorgang verringert wird.
2. Preßvorrichtung zur Ausübung des Preßvorgänges nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen den Läuferkörper umgebenden, unterteilten und an den die
Kurzschlußringe umgebenden Stirnenden geschlitzten Mantel (21), dessen konische
Stirnflächen (22) mit konischen Flächen der Preßköpfe (18, 19) so zusammenarbeiten,
daß bei einem axialen Druck auf die Preßköpfe die Kurzschlußringe in
radialer Richtung zusammengedrückt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45064D DE523374C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA45064D DE523374C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523374C true DE523374C (de) | 1931-04-23 |
Family
ID=6934523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA45064D Expired DE523374C (de) | 1925-05-26 | 1925-05-26 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523374C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3217139A (en) * | 1961-04-19 | 1965-11-09 | Radcor Inc | Infrared heating assembly |
-
1925
- 1925-05-26 DE DEA45064D patent/DE523374C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3217139A (en) * | 1961-04-19 | 1965-11-09 | Radcor Inc | Infrared heating assembly |
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