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der glatten Umfangsfläche der Scheibe D3 gegenüber, so verbleibt der Halter natürlich bewegungslos. Gegen die Oberflache des Halters D presst eine Blattfeder D4 (Fig. 5) und wirkt als eine Art Bremse, um eine unnöthige Drehung des Halters zu verhindern. Die Zuführung der Cigaretten S von der Rinne C7 zum Halter D wird durch einen Kolben oder Stösser E (Fig. 1) bewirkt, welcher an einen auf einer Führung E2 bewegten, zwischen den Trägern A4 und Ab gelagerten Schlitten E' angeschlossen ist. Gegen diesen Schlitten lohnt sich das Ende eines Hebels E3, dessen anderes Ende an dem Ständer je verbolzt ist (Fig. 4).
Dieser Ständer trägt ausserdem einen gegabelten Arm Es, der in seinem Drehungspunkte bei A6 durch eine Feeder Es beansprucht wird und mit einem Stift EU eines an dem Träger A7 drehbar gelagerten, eine Rolle tragenden Armes E7 zusammenspielt. Die Rollo ES liegt an dem Daumen B4 der Triebwelle an, so dass bei Drehung der letzteren der Arm E7 gedreht wird und unter Vermittlung des Bolzens EU und des Armes E4 der Hobel E3 der Wirkung der Feder E5 entgegenbewegt wird. Dadurch wird der Stosser jE'nach vorne getrieben und stosst eine Cigarette aus der Führung C7 in den Halter D. Die Rückführung des Kolbens E wird nach Passieren des Daumens B4 durch die Feder B5 bewirkt.
Auf einem auf Trägern A8 und A9 befestigten Rahmen F ist in bekannter Weise bei F' ein Hebel F2 drehbar gelagert, dessen unteres Ende einen Anschlag F3 trägt. Das andere Ende dieses Hebels trägt eine Stellschraube F4, welche mit einem Ende eines bei F7 (Fig. 2) im Rahmen F verbolzten Winkelhebels zusammenspielt, dessen anderes Ende eine Rolle F6 trägt, welche in Verbindung mit dem Daumen J ? s arbeitet. Die Stellschraube F4 steht mit dem oberen Ende des Winkelhebels F5 unter Vermittlung einer Feder F8 (Fig. 2) in steter Berührung, und hat diese Feder andererseits den Zweck, den Anschlagbcbel F2 beständig in der in Fig. 1 dargestellten Stellung zu halten. Der Zweck dieses Anschlaghebels ist das Zurücktreiben bezw.
Einstellon der durch den Halter hindurchragcnden Cigaretto auf oine bestimmte, der Breite des Mund- stückes entsprechende Länge. Die Vorwärtsbewegung dieses Hebels F2 ist durch seinen gegen einen anderen Theil der Maschine geführten Anschlag Fa. wit nachfolgend beschrieben, entsprechend begrenzt.
G ist die Vorrichtung zur Entnahme der Mundstücke aus dem M undstückbehälter und zum Auflegen derselben auf die Cigaretten, der sogenannte Aufnehmer. Sie besteht aus vier segmentförmigen Theilen G', welche durch Stege miteinander verbunden sind.
Jedes Segment G1 ist bei G2 geeignet ausgenommen und an dieser Stelle mit zwei An- sätzen G3 versehen, deren Oberflächen Theile des Umfanges von G bilden. Jedes Segment G' ist mit einem vorstehenden Stifte G4 ausgestattet, welcher, wie nachstehend beschrieben wird, dazu dient, den Mundstückstreifen festzuhalten (Fig. 5). Am Rücken des Aufnehmers
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dem Träger A11 befestigten Hebels G13 wirkt, hervorgebracht (Fig. 3). Da ein Theil des Daumens B7 kreisförmig gestaltet ist, so erfolgt die Hin- und Herbewegung des Rahmens G10
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Aufnehmers dazu, den Aufnehmer G während der Hin- und Ilerbewegnng in horizontaler Stellung zu halten.
Ein Theil der Leiste ist, wie bei G21 (Fig. 2) dargestellt, ausgeschnitten, um an diesem Punkte eine Drehung dos Aufnehmers zu ermöglichen. Auf der Leiste G16 ist bei G17 ein Hebel G18 verbolzt, dessen anderesd Ende unter dem Einflusse einer auf der
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wie im Nachfolgenden beschrieben werden wird, mit Klebstoff versehen worden, demzufolge der oberste Streifen bei der die Aufwärtsbewegung desd Rahmens J2 bewirkten Berührung an denselben haften bleibt. Die weitere Drohung der Welle B verursacht eine Abwärtsbewegung der aufgehängten Stange J9, wodurch das Hebelende. J5 der Wirkung des Gewichtesd J8 entgegen herabgepresst wird und der Rahmen.
J10 herabsinkt, soweit es die Stellung des inneren Kolbens J12 zulässt, so dass der auf den obersten Streifen hervorgerufene Druck nach aufwärts aufhört. Die Streifenschichte folgt dem Rahmen. Jim nach abwärts und lässt den obersten an der Vorrichtung G haftenden Streifen zurück. Während der Abnahme der Streifen K hei dem al1mähligen Abheben derselben verursacht die Auf-
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entlang der Zahnstange DJ13. Dieses Vorrücken vergrössert die Neigung des Armes J15 und verkleinert dementsprechend den Hub des kolbenförmig bewegten Rahmens, J10. Diese Einrichtung hat sich als äusserst brauchbar erwiesen, um die Elasticität der Material- schichte aufzuheben.
Um stets die richtige Lage der Streifen am Ende der Cigarette zu bewerkstelligen, ist eine schwache Feder J32 vorgesehen (Fig. 1). welche die Streifen an die entsprechende Stelle presst. Zwei kleine Schrauben J23 sind am Deckeltheil des Behälters J angeordnet, zu dem Zwecke, died Streifen voneinander getrennt zu hnltnn, bezw. voneinander zu trennen, wenn durch Zufall mehr als einer an der dAufnehmervorrichtung anhaftet.
An einem Lappen G22 (Fig. 2 und 3), welcher einen Theil des bin- und hergehenden
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und welche mit einem in dem Schlitze dieser Platte geführten Stift versehen ist. t'er Hebel L wird von einer Feder L7 constant nach abwärts gepresst, so dass sein unteres Ende auf einer Rolle L8 aufliegt, die auf den Arm L9 der Leiste G16 angeordnet ist.
Wenn der Rahmen bewegt wird, wird der Hebel L mitbewegt und der Ansatz Di fährt unter die federnde Klinke M2, welche der Wirkung ihrer Feder entgegen nach aufwlirts bewegt wird. Bei Rückkehr des Hebels L gleichzeitig mit dem Rahmen ( ; 10 fährt der besagte Ansatz über die durch die obere Fläche der Klinke M2 gebildete schiefe Ebene, so dass das zum Heben der Streifen dienende Hebelwerk L1, L2, L3 nach aufwiirts geht.
An dem Rahmen F ist bei N'ein Hebel A verbolzt, welcher eine Platte JV triigt
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Hebe) trägt an der oberen Kante einen Arm N4, welcher beim Aufwärtsgehen des Hebels in das Wirkungshebiet einer am Rahmen befestigten Feder Nb eintritt. Diese Feder A'' wirkt auf den Hebel nur während des ersten Theiles seiner Abwärtsbewegung, da sie durch
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tiefste Stellung erreicht hat. Der Zweck diesesd Hebels N ist, den jeweilig auf das Ende der C@garette anfgelegten Mundstückstreifen zu glätten.
Die Platte N2 bildet den eigent-
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hindurchgedrückt wird, wie Fig, 2 in strichlierten Linien veranschaulicht, Die weitere Drehung der Welle B bewirkt die Rilekbowdgung des Aufnehmers G gegon den Malter D, wobei die Abhebevorrichtung L-L4 gehoben und dadurch das vordere Streifenende vom oberen Theile des Aufnehmers G abgelöst und auf die Cigaretten aufgelegt wird. Wenn mm die Abhebevorrichtung L2, L3 sich wieder nach abwärts bewegt, durchsetzt sie den Zwischenraum zwischen den Segmenten (i'des Aufnehmers G, worauf unmittelbar der llebel N herabgeht und unter Vermittlung der Endplatte N2 den aufgelegten Streifen am Cigarettenende sichert.
Es sei erwähnt, dass während der Zeit der Fortbewegung des Anfnehmers G von dem Behälter J zur Vorrichtung R und wieder zurück der Halter D in seiner Drohung aussetzt, da gerade der zahnlose Umfangstheil der Scheibe G3 gegen das Zahnrad D2 zu liegen kommt. Nachdem die Platte N2 unter der Vermittlung des Hebels N das Cigarettenende einigemale aufeinanderfolgend bearbeitet hat und der Halter I) seine Drehung beginnt, senkt sich die Platte 0 wieder herab und verbleibt mit dem am Cigarettenende vorhandenen Streifen in Berührung, indem sie das Ende der Cigarette ununterbrochen glättet. Der Aufnehmer G setzt dann seine Bewegung gegen das Band 11 ohne weitere Drehung fort, wobei eine andere Fläche desselben mit Klebstoff überzogen wird.
Es ist zu ersehen, dass für jede vollständige Umdrehung der Welle 13 der Auf- nehmer G eine Viertelumdrehung macht, wobei auf jedem der Segmente G'eine bestimmte Arbeit vorrichtet wird, welche darin besteht, dass eines derselben mit Klebstoff überzogen, das vorhergehende mit einem Streifen versehen, das diesem vorhergehende an den Streifen fester angedrückt und dass endlich das letzte Segment seinen Streifen an die Cigarette ahgiobt.
Die fertige Cigarette wird durch den Stösser E während der Zeit der Bewegung des
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lundstückstreifen für die zu bildenden Mundstücke in Verwendung kommen sollen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zur Herstellung von Mundstücken an Cigaretten, dadurch gekennzeichnet, dass die. als Streifen in einem geeigneten Behälter befindlichen Mundstücke vermittelst einer sp ! hstthätig mit Klebstoff oder Feuchtigkeit versorgten Vorrichtung auf die in einem drehbaren Halter eingeführte und durch geeignete Anschläge auf die entsprechende Länge des Mundstückes eingesdtellte Cigarette unter Vermittlung einer den Streifen beim Abheben in richtiger Stellung haltenden Vorrichtung aufgelegt und auf derselben durch geeignet von der Antriebswelle bethätigte Mechanismen befestigt und geglättet worden.