AT81039B - Zweikammerbremse. Zweikammerbremse. - Google Patents

Zweikammerbremse. Zweikammerbremse.

Info

Publication number
AT81039B
AT81039B AT81039DA AT81039B AT 81039 B AT81039 B AT 81039B AT 81039D A AT81039D A AT 81039DA AT 81039 B AT81039 B AT 81039B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chamber
brake
dead
piston
chamber brake
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Knorr Bremse Ag Knorr Bremse A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knorr Bremse Ag Knorr Bremse A filed Critical Knorr Bremse Ag Knorr Bremse A
Application granted granted Critical
Publication of AT81039B publication Critical patent/AT81039B/de

Links

Landscapes

  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweikammerbremse. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Zweikammerbremse, bei der in Lösestellung des Bremszylinderkolbens eine Druckausgleichverbindung zwischen der Arbeitskammer und der Totkammer des Bremszylinders besteht. 



   Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art hat sich der Übelstand gezeigt, dass bei Einleitung von Bremsungen bzw. Luftauslass aus der Totkammer des ZweikammerBremszylinders die Verbindung zwischen Arbeit-und Totkammer über den Druckausgleich noch geöffnet ist, so dass Druckluft aus der Arbeitskammer in die Totkammer überströmen kann und der Bremszylinderkolben unter Umständen überhaupt nicht vorgeschoben wird bzw. in der Lösestellung verharrt. Hierdurch werden gleichzeitig die Druckverhältnisse in der Arbeitskammer ungünstig beeinflusst, da dort ein Luftverlust durch den Abfluss von Druckluft eintritt.

   Durch Verengung des freien Querschnitts der Druckausgleichverbindung können diese Übelstände wohl verringert, aber nicht mit Sicherheit beseitigt werden ; ausserdem würde durch die Verengung der Druckausgleichverbindung die erwünschte schnelle Auffüllung der Arbeitskammer z. B. an Fahrzeugen, die an den Zug nachträglich angehängt werden, beeinträchtigt werden. 



   Gemäss der Erfindung sollen die angeführten Übelstände dadurch vermieden werden, dass die Druckausgleichverbindung durch das den Auslass, von Druckluft aus dem Totraum vermittelnde Steuerventil überwacht wird. Diese Überwachung erfolgt zweckmässig derart, dass der Steuerschieber im Steuerventil die Druckausgleichverbindung absperrt, bevor er den Auslass aus der Totkammer ins Freie öffnet. 



   Die Zeichnung zeigt in Fig. i eine schematische Darstellung des Erfindungsgegenstandes, Fig. 2 gibt einen Parallelschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt durch den Schieber. 
 EMI1.1 
 d. i. die Totkammer und die Arbeitskammer geteilt. Die Kolbenstange c des Bremskolbens ist über den Dichtungskolben d an das Bremsgestänge angeschlossen. Die Totkammer B steht in der dargestellten Lösestellung des Bremskolbens an beiden Enden durch je einen Kanal, Rohrleitung o. dgl. e, f mit dem Schieberrost des Steuerventils g in Verbindung, während von der Arbeitskammer eine Verbindung h für die Druckluft zur Steuerschieberkammer C des Steuerventils g vorhanden ist. Die Steuerkolbenkammer i steht durch eine Zweigleitung k mit der am Zug entlang geführten Hauptleitung   l   in Verbindung.

   Der Steuerschieber   1n   sperrt in der dargestellten Grund-oder Lösestellung des Steuerkolbens n die Mündung des Kanals e gegenüber der Freiluftöffnung p im Schieberrost ab, während der Kanal f in dieser Stellung nach der Steuerschieberkammer C geöffnet ist, so dass die   .

   \rbeitskammer A   aus der Leitung, gegebenenfalls über eine Bohrung oder Muschel s, in 
 EMI1.2 
 rechte, nicht besonders dargestellte Endlage, überschleift der vom Steuerkolben n mitgenommene Steuerschieber m zunächst die Mündung des Kanals f im Schieberrost, so dass die Druckausgleichverbindung B, f, C,   h,     A   von der Totkammer zur Arbeitskammer unterbrochen ist, und öffnet hierauf die Mündung des Kanals e im Schieberrost, der 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ins Freie abgelassen und der Bremskolben   b   aus der Lösestellung nach links in die nicht besonders dargestellte Bremsstellung verschoben.

   Dadurch, dass der Druckauslass der Totkammer erst geöffnet wird, nachdem die   Druckausgleichverbindung zwischen Arbeits-und   Totkammer unterbrochen ist, wird ein Stehenbleiben des Bremskolbens b bei Einleitung von Bremsungen vermieden, der Bremskolben mit Sicherheit vorgeschoben und damit das   Dremsgestänge angezogen   ; ein Abströmen von Druckluft aus der Arbeitskammer bzw. ein Druckverlust in derselben ist hier ausgeschlossen. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht auf die besondere Bauart der oben beschriebenen und dargestellten Zweikammerbremse   beschränkt,   umsoweniger, als die Zeichnung lediglich eine schematische Anordnung des Erfindungsgegenstandes wiedergeben soll. Es können daher auch die   mannigfachsten   Abänderungen   und Ausführungsformen   in Anwendung treten, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise wird der lichte Querschnitt der Kanäle e, f, h je nach ihrer Aufgabe und Verwendung zu bemessen sein ; das Steuerventil g kann ferner unmittelbar am Bremszylinder angeordnet werden. Die Erfindung kann sinngemäss auch an aus einer Zweikammer-und einer Einkammerbremse zusammengesetzten   Verbundbremsen   mit entsprechendem Steuerventil angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Zweikammerbremse, bei dei der in Lösestellung des Bremskolbens eine Druck- ausgleichverbindung zwischen der Arbeitskammer und der Totkammer des Bremszylinder besteht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Verbindung durch das den Auslass von Druckluft aus der Totkammer vermittelnde Steuerventil überwacht wird.

Claims (1)

  1. 2. Zweikammerbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuer- schieber im Steuerventil die Druckausgleichverbindung absperrt, bevor der Auslass der Totkammer ins Freie geöffnet wird.
AT81039D 1917-02-17 1917-02-17 Zweikammerbremse. Zweikammerbremse. AT81039B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT81039T 1917-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT81039B true AT81039B (de) 1920-08-10

Family

ID=3602554

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT81039D AT81039B (de) 1917-02-17 1917-02-17 Zweikammerbremse. Zweikammerbremse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT81039B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2524842A1 (de) Zwillingsregelventil
DE1650571C3 (de) Dreistellungs-Dreiwegeventil
EP2675672A1 (de) Mehrkreisschutzventil für eine druckluftversorgungseinrichtung eines fahrzeugs und verfahren zum betreiben eines mehrkreisschutzventils
AT81039B (de) Zweikammerbremse. Zweikammerbremse.
DE306686C (de)
AT89097B (de) Steuerventil für Einkammer-Druckluftbremsen.
DE733290C (de) UEberlastungssicherung fuer den Turasantrieb von Eimerkettenbaggern o. dgl.
DE47105C (de) Neuerung an einem selbsttätigen Hahnventil für Luftdruckbremsen der Eisenbahnfahrzeuge. (2
DE353207C (de) Ventilsteuerung fuer Gleichstromdampfmaschinen
DE1282392B (de) Rohr- bzw. Schlauchbruchsicherungsventil
AT133410B (de) Gestängelose Schiebersteuerung für doppeltwirkende Kolbenkraftmaschinen.
AT99721B (de) Druckluftbremse für Eisenbahnzüge.
AT130899B (de) Einkammerdruckluftbremse.
AT105113B (de) Druckluftbremse.
AT229904B (de) Druckluftbremse für Lokomotiven
DE373790C (de) Druckluftbremse mit einem Ausgleichluftauslassventil
AT100377B (de) Abdampfinjektor für Lokomotiven.
DE252717C (de)
DE197500C (de)
AT110604B (de) Bremsbeschleuniger für Einkammerdruckluftbremsen.
DE211750C (de)
AT41672B (de) Steuerventil für Luftdruckbremsen.
DE400592C (de) Steuerventil fuer Druckluftbremsen
AT28906B (de) Dreiwegventil für Einkammer-Luftdruckbremsen.
AT376623B (de) Zweileitungs-druckluftbremsenanlage fuer anhaengerfahrzeuge