AT80944B - Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von zu iVerfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von zu imprägnierenden Verpackungshülsen. mprägnierenden Verpackungshülsen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von zu iVerfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von zu imprägnierenden Verpackungshülsen. mprägnierenden Verpackungshülsen.Info
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Description
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Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten von zu imprägnierenden Verpackungshülsen.
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insbesondere aber am Ende der obersten Papierschicht, Klebstoffreste, die für eine gegebenenfalls nachfolgende Imprägnierung insofern von Nachteil sind, als sie das Eindringen der Imprägnierflüssigkeit in das Hülsenmaterial verhindern. so dass Hülsen entstehen, die in bezug auf den dem Eindringen von Feuchtigkeit entgegengesetzten Widerstand nicht den an sie gestellten Anforderungen entsprechen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorbereitung der Hülsen derart zu ermöglichen, dass eine spätere einwandfreie Imprägnierung ausführbar ist.
Dies wird dadurch erreicht, dass die Hülsen zweckmässig unmittelbar nach dem Wickeln unter andauerndem Pressen ihres Materials einer Berieselung durch eine den Klebstoff lösende Flüssigkeit ausgesetzt und durch Abschaben von dem an ihrer Oberfläche befindlichen Leim befreit werden. Dann wird die Oberfläche unter Fortdauer der Berieselung mittels Schwamm, Bürste o. dgl. abgewaschen, wodurch auch die letzten Klehstoffreste und sonstige Unreinigkeiten entfernt werden. Dieses Verfahren kann ausserordentlich schnell, einfach und billig ausgeführt werden, da die Beseitigung des durch die Berieselung aufgeweichten Klebstoffes keine Schwierigkeiten bietet. Ausserdem wird das Ende der Papierwicklung durch die Aufweichung und die nachfolgende Abschabung und Waschung fest angedrückt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Vorrichtung vorgesehen, mittels der das neue Verfahren auf vorteilhafte Weise ausgeübt werden kann. Beispielsweise. \usführungsformen dieser Vorrichtung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. i zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 die Vorderansicht einer. Ausführungsform. Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt und Fig. 4 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform.
Auf einer kreisenden Spindel 1, die zweckmässig die Verlängerung des Wickeldornes einer automatischen Hülsenwickelmaschine bildet, finden zwei Hülsen nebeneinander Platz. Auf den Hülsen laufen in einem von der Spindel abschwenkbaren Hebel 2 gelagerte Druckwalzen 3. Von den Lagern der Walzen 3 wird mittels Klemmen /ein Spritzrohr J gehalten. Sowohl das Rohr J als auch die Walzen erstrecken sich über zwei nebeneinander liegende Hülsen. Der ersten Hülse liegen mehrere Schabmesser 6 gegenüber, die um eine gemeinsame Welle 7 schwingen und unter dem Einfluss von Zugfedern 8 mit ihren Schahkanten gegen die Hülse gedrückt werden.
Die Welle 7 ist an einer Leiste 9 gelagert, die durch einen Hebet J von der Spindel 7 abbewegt werden kann. An der Leiste 9 ist der zweiten Hülse gegenüber eine Bürste 11 einstellbar angeordnet.
Unterhalb der Spindel 1 befindet sich ein Sammelbecken 12.
Zwecks Ausführung des Verfahrens wird eine auf dem Wickeldorn der Hülsenwickelmaschine hergestellte Hülse vor die Messer 6 geschoben und der Hahn 13 der zum Spritzrohr j führenden Leitung geöffnet, so dass die Hülsenoberfläche berieselt und der auf ihr haftende Klebstoff aufgeweicht wird. Bei Drehung der Spindel schaben dann die Messer 6 den aufgeweichten Klebstoff ab. Darauf wird diese Hülse vor die Bürste 11 gehracht und vor die Messer 6 eine neue Hülse geschoben. Die Bürste streicht ebenfalls über die Hülse., ho dass ihre Oberfläche auch von den letzten durch die Messer nicht entfernten Unreinigkeiten befreit wird. Durch den ständigen Druck der Walzen 3 bewahrt die Wicklung ihre Festigkeit, und das Ende der Wicklung wird fest an- gedrückt.
Der von den Hülsen abgewaschene Klebstoff sowie das überschüssige Wasser gelangen
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dann unter Zuführung von Flüssigkeit geschabt, worauf das Bürsten derselben mit Hilfe von nassen rotierenden Bürsten erfolgt. Diese Vorrichtung arbeitet insofern in besserer und schnellerer Weise, als hierbei fortlaufend ohne Stillstand geschabt und gebürstet wird.
Der Dorn a für die Hül b besitzt eine Länge für drei Hülsen. Neben diesem Dorn sind auf der Länge einzelne Schaber d auf gemeinsamer Achse f angeordnet, die in einem Schlitten g gelagert ist. Neben dem Endstück des Dornes a ist eine drehbare Trommelbürse h angebracht,
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zugeführt, gegenüber welcher auch noch die Schaber arbeiten.
Der Schlitten g mit den Schahern und die gleichfalls auf einem Schlitten 0 gelagerte Bürste können selbsttätig, z. B. durch Hebel ! w und eine Exzenterscheibe n, zurückgezogen werden, wenn die Verschiebung der Hülsen auf dem Dorn a stattfindet.
Es werden also bei dieser Ausführungsform gleichzeitig zwei Hülsen durch die Schaber bearbeitet und eine Hülse gebürstet. Jede Hülse wird al o zweimal geschabt und einmal gebürstet, wobei die Bürste selbsttätig durch den Kamm gereinigt wird. Da mehrere schmale Schaher vor-
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flächegewährleistet.
Durch andere Dorniängen kann ein häufigeres Bürsten bzw. Schaben bewirkt werden.
PATENT-AXSPRÜCHK :
I. Verfahren zum Vorbereiten von zu imprägnierenden Verpackungsbülsen aus Papier, dadurch gekennzeichnet. dass die Oberfläche der Hülse unmittelbar nach dem Wickeln unter fortgesetztem Pressen des Iüülsenmaterials einer Berieselung mittels einer den Klebstoff lösenden Flüssigkeit ausgesetzt und gleichzeitig der Klebstoff von der Oberfläche abgeschabt wird, worauf unter Fortdauer der Berieselung die Hülse mittels Schwamm. Bürste o. dgl. ahgewaschen wird.
Claims (1)
- EMI2.4 dass über einer zur Aufnahme zweier Hülsen geeigneten. kreisenden Spindel (1). die zweckmässig eine Fortsetzung des Wickeldornes einer Hülsenwickelmaschine bildet. Druckwalzen (3) sowie ein Spritzrohr (5) und an ihrer Sei'e der ersten Hülse gegenüber Schabmesser (6) und der zweiten Hülse gegenüber Bürsten (11) angeordnet sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schahmesser (6) unter dem Einfluss von Federn (8) mit ihrer Schabkante gegen die Hülse gepresst werden.4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schabmesser (6) und die Bürsten (11) an einer gemeinsamen Leiste (9) vorgesehen sind, die senkrecht zur Spindel- EMI2.5 5. Verfahren zum Vorbereiten von zu imprägnierenden Papierhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Hülsen zunächst trocken geschabt und dann unter Zuführung von Flüssigkeit geschabt und gebürstet werden.6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere auf einem sich drehenden Dorn (a) steckende Hülsen gleichzeitig durch Schaber (d) trocken geschabt und eine oder mehrere auf dem Dorn sitzende geschabte Hülsen unter Zuführung von Flüssigkeit nochmals geschabt und durch eine kreisende Trommelhürste (11) gebürstet werden.7, Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in die Bürste (lut) ein Kamm (k) eingreift, der die Bürste reinigt S. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet. dass die Bürste und die Schaber EMI2.6
Applications Claiming Priority (1)
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1918
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