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Extensionsapparat für Oberschenkelbrüche.
Bei dem in dem Stammpatente beschriebenen Extensionsapparate liegen die Spannschienen zu beiden Seiten des der Extension unterworfenen Oberschenkels und stützen sich gegen einen ungefähr oberhalb des Beckens des Verletzten das Bett oder die Bahre überbrückenden Rahmen.
Die Spannschienen und der das Bett übergreifende Rahmen sind einerseits für den Kranken ungemein lästig und haben überdies auch den Nachteil, dass sie eine eventuell notwendig werdende Wundbehandlung des der Extension unterworfenen Schenkels ungemein erschweren.
Um sowohl die Spannschienen als auch den das Widerlager derselben bildenden, den Körper des Kranken übergreifenden Rahmen aus dem Bereiche des Oberschenkels zu entfernen, werden der vorliegenden Verbesserung entsprechend die drückend wirkenden Spannschienen durch ziehend wirkende ersetzt, wodurch an Stelle der im Stammpatente beschriebenen Druckwiderlager der Spannschienen zwei Zugwiderlager treten. Das eine der Widerlager wird wie im Falle des Stammpatentes von den Oberenden des den Unterschenkel erfassenden Längsschienenpaares gebildet, während das zweite Widerlager an jenem das Bett überbrückenden Rahmen angeordnet ist, an welchem, wie in dem Stammpatente beschrieben, das den Unterschenkel aufnehmende Schienenpaar aufgehängt ist.
In der Zeichnung ist ein im Sinne der Neuerung hergestellter Extensionsapparat in Seitenansicht, Draufsicht und einer perspektivischen Ansicht gezeigt.
Wie aus diesen Darstellungen ersichtlich, wird der Unterschenkel, ebenso wie dies im Stammpatente beschrieben, von einem Schienenpaar v, v erfasst, welches an seinem Unterende durch einen die Fussstütze bildenden Bogen 1t'. an seinem Oberende durch einen in die Kniekehle sich legenden Bogen z vereint wird.
Die beiden Schienen 1', v tragen senkrecht auf letzteren stehende Dorne 2, 2, an welchen Federn 3, 3 und die auf letzteren aufruhenden Tragschenkel der den Unterschenkel aufnehmenden Wiege r geführt sind ; der tiefste Teil des Unterschenkels wird von einem ihn von oben übergreifenden Band s umfasst.
Das starr vereinigte Schienenpaar v, 1J hängt, wie im Stammpatente beschrieben, an Hängeeisen k, k, welche vom horizontalen Teile des das Bett oder die Bahre überbrückenden Bügels b getragen werden ; die über den Bügel vorstehenden Enden der Hängeeisen k bilden kurze Gabeln 4.
An oberster Stelle des Schienenpaares v, v sind Knöpfe i, i angeordnet, welche von den Ösen 5 der die Extension ausübenden Zugspindeln x erfasst werden, deren ziehend wirkende Muttern y sich gegen die kurzen, an der Oberseite des Bügels b angeordneten Gabeln 4 stützen.
Um ein Verschieben des Körpers in der Richtung des Zuges zu verhüten, ist sinngemäss der im Stammpatente beschriebenen Bauart an einem der Brückenteile u des Bettes oder der Bahre ein verstellbarer, eventuell gepolsterter und entsprechend geformter Arm h angeordnet, welcher in den Schritt des Kranken greift.
Die Verwendung dieses Extensionsapparates erfolgt in der Weise, dass das den Unterschenkel aufnehmende Schienenpaar v, v, je nachdem es sich um Extension des rechten oder linken Fusses handelt, zwischen den rechts oder links gelegenen Hängeschienen k aufgehängt und die Spannschienen x in die entsprechenden Gabeln 4 eingelegt und vermittelst der Muttern y an-
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