AT80464B - Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanAnordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschose. ischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse. - Google Patents

Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanAnordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschose. ischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse.

Info

Publication number
AT80464B
AT80464B AT80464DA AT80464B AT 80464 B AT80464 B AT 80464B AT 80464D A AT80464D A AT 80464DA AT 80464 B AT80464 B AT 80464B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drive
arrangement
control spring
mechanical
artillery shells
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Junghans Dr In Junghans
Original Assignee
Arthur Junghans Dr In Junghans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arthur Junghans Dr In Junghans filed Critical Arthur Junghans Dr In Junghans
Application granted granted Critical
Publication of AT80464B publication Critical patent/AT80464B/de

Links

Landscapes

  • Springs (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse. 



   Der mechanische Zeitzünder erfordert einerseits sehr genaue Regelung und damit eine besondere Empfindlichkeit des Mechanismus mit   Rücksicht   auf die geforderte Genauigkeit, andrerseits soll er den überaus starken Beanspruchungen im   Gebrauch - nämlich   dem Anfangsstoss beim Abfeuern und den Einwirkungen der Fliehkraft während des Geschossfluges-widerstehen. Beiden Anforderungen, grosse Empfindlichkeit und zugleich grosse   Widerstandsfähig-   keit, gerecht zu werden, bietet fast   unübo windliche Schwierigkeiten ;   auch bei relativ vollkommenen Konstruktionen der letzten Jahre ist es immer noch vorgekommen, dass eine grosse Reihe guter Schüsse wieder durch einzelne Blindgänger oder Aufschläger unterbrochen wird, ohne dass die Quelle dieser Fehler aufgefunden werden konnte.

   Es erscheint daher manchem Fachmann schon zweifelhaft, ob eine unbedingte Vollkommenheit bei mechanischen   Zeitzündern   mit Uhrwerk überhaupt erreichbar ist. 



   Der Erfinder hat es nun   unternommen/die heim mechanischen   Zünder möglichen Fehler dadurch planmässig zu   ermittem* dass   die Zünder in von ihm konstruierten maschinellen Versuchseinrichtungen ähnlichen Einwirkungen, insbesondere   gleich hohen - Kräften, - wie   sie beim Schuss auftreten, nämlich dem Anfangsstoss und der Fliehkraft. unterworfen und hierbei genaueste Beobachtungen hinsichtlich des Ursprungs der   Unregelmässigkeiten   und Unstimmigkeiten angestellt wurden. Zunächst wurde auf diesem Wege festgestellt, dass es hauptsächlich die etwa infolge einer ungenauen Ausbalancierung auftretende Exzentrizität des Geschgsses das Laufwerk ausserordentlich stark beeinflusst.

   Zu einer Feststellung dieser wichtigen Tatsache war man aber bisher auf theoretischem Wege nicht gekommen, während eine praktische Nachprüfung nach dem Schuss deshalb nichts ergeben konnte, weil das Werk dann immer deformiert ist. Es zeigte sich insbesondere, dass selbst, wenn die Unruhe des Uhrwerkes mit Rücksicht auf die Wirkungen der Fliehkraft genau in der Drehachse des Geschosses sitzt, trotz solcher zentrischer Anordnung der Unruhe die geringste Exzentrizität des Geschosses (beispielsweise von Bruchteilen eines Millimeters) schon genügt, das Stehenbleiben des Uhrwerkes oder wenigstens eine Verzögerung des Ganges herbeizuführen. Es ergab sich aus dieser   bewussten   Erkenntnis die Aufgabe für den Erfinder, diese Möglichkeit der störenden Beeinflussung des Laufwerkes durch entsprechende Massnahmen in der Regelung des Werkes selbst auszuschalten.

   Zu diesem Zwecke wurden in den maschinellen Prüfeinrichtungen verschiedene Arten von Regelfedern. verschiedene Arten von Hemmungen und verschiedene Anordnungen der einzelnen Teile der Hemmung durchgeprüft. Als Ergebnis dieser Prüfungen hat der Erfinder gefunden, dass durch' eine verbesserte Anordnung der Regelfeder das Uhrwerk des Zünders unabhängig von den Einwirkungen der Exzentrizität des Geschosses gemacht werden kann. In erster Linie kommt hier eine Verbesserung in Betracht, welche die Lage der Feder mit Bezug auf die Unruhewelle betrifft, und zwar soll die Anordnung so getroffen werden, dass nicht nur die Unruhe selbst genau in der Mitte sitzt, sondern auch deren Regelfeder vollständig genau durch die Mitte der Unruhewelle geführt ist.

   In zweiter Linie handelt es sich um die Regelung der Feder selbst, welche gemäss der Erfindung durch symmetrisch von beiden Seiten wirkende Vorrichtungen erfolgt, dass der für die Regelung der Uhrfeder in Betracht kommende Teil der Feder auf beiden Seiten der Unruhachse immer gleich lang bleibt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Was den ersten Punkt anbelangt. so wurde bisher ganz   seihstvcrständii'h.-'rhon   um besondere Vorrichtungen zu ersparen, das Loch zur Durchführung oder Befestigung der Feder durch die Mitte der Unruhewelle gebohrt. wodurch aber die Feder bei ihrer Verstiftung auf eine Seite der   Durchbohrung, also ausserhalb   der Achse, zu liegen kam. Von diesem Fehler ist 
 EMI2.1 
 die kleinste exzentrische Bewegung des Geschosses Störungen im Gange des Uhrwerkes hervorrufen muss.

   Einer klaren Erkenntnis stand auch der Umstand im Wege, dass nur relativ wenige Geschosse nicht richtig ausbalanciert sind, und ferner auch beim Vorhandensein einer Exzentrizität 
 EMI2.2 
 sich gegenseitig wieder ausgleichen, so dass trotz der fehlerhaften Anordnung das Uhrwerk in der Regel richtig arbeitete, Blindgänger und   Aufschläger   daher nur in einzelnen Fällen auftraten, dann aber um so   unerklärlicher, schienen   und allen Beseitigungsversuchen spotteten. 



  Darin also, dass die Quelle dieser Fehler in ihrer grundsätzlichen Bedeutung erkannt und ihnen dadurch abgeholfen wird, dass die Unruhfeder tunlichst genau durch die Mitte der Unruhe- 
 EMI2.3 
 
Das Einsetzen der Feder gemäss der Erfindung genau in   der Wellenmitte wird   nun entweder dadurch erreicht, dass das Loch um so viel seitlich in die Unruhwelle gebohrt wird, als erforderlich ist, die in ihr einseitig verstiftete Feder in die Mittelachse zu bringen, oder in anderer Weise dadurch, dass die Feder in der in der Mitte wie bisher angeordneten Bohrung von beiden Seiten durch konische Stifte oder andere Vorrichtungen zentrisch gehalten wird. Selbstver- 
 EMI2.4 
 
Was das zweite erfinderische Moment, die Regelung der Feder in symmetrischer Weise zur Welle, anbelangt, so liegt diesem die Erkenntnis zugrunde, dass die bisherige Regelung nur an einem.

   Ende der Feder (indem das andere Ende der Feder durch zwei ortsfeste Stifte gehalten   ist),   gleichfalls von nachteiligem Einfluss ist und sein musste, da die auf beiden Seiten der Unruh-   achsen ungleich langen Stücke der Federn erfahrungsgemäss auch einer verschiedenen Beeinflussung durch die Fliehkraft unterworfei sind. Deshalb wird gemäss der Erfindung die Unruh-   feder in ihrer Länge durch eine solche Vorrichtung geregelt, welche es ermöglicht, die Regelung auf beiden Seiten vorzunehmen, derart, dass, welche Schwingungszahl oder Federlänge auch immer eingestellt werde, die auf beiden Seiten der Unruhachse liegenden, frei schwingenden Enden der Feder stets gleich bleiben. 
 EMI2.5 


Claims (1)

  1. eine Verminderung der Streuung auf durchschnittlich 17 11/und 32 11/bei eíner Schusslänge von 2500 mund 5000 m ergeben.. c PATENT-ANSPRUCH: Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artillerie- EMI2.6 und der Unruhwelle gehend angeordnet ist und dass die Einstellung der Feder durch symmetrisch zur Achse angebrachte und verstellbare Vorrichtungen auf beiden Seiten gleichmässig erfolgt.
AT80464D 1913-10-15 1917-05-16 Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanAnordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschose. ischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse. AT80464B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE80464X 1913-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT80464B true AT80464B (de) 1920-04-10

Family

ID=5639103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT80464D AT80464B (de) 1913-10-15 1917-05-16 Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanAnordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschose. ischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT80464B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT80464B (de) Anordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanAnordnung der Regelfeder des Laufwerkes bei mechanischen Zeitzündern für Artilleriegeschose. ischen Zeitzündern für Artilleriegeschosse.
DE304275C (de)
DE69305907T2 (de) Sicherheits- und Schärfvorrichtung für Zünder von Geschossen mit einem Erschütterungsschutzmittel
DE102006008809B4 (de) Mechanischer Raketenzünder
DE689794C (de) Mechanischer Zeitzuender
DE1939273A1 (de) Zeitzuender-Laufwerk fuer Geschosse
DE281550C (de)
DE715667C (de) Schnellschlussausloeser fuer Dampf- oder Gasturbinen
DE1902364A1 (de) Vorrichtung zur AEnderung des Traegheitsmoments eines drehbaren Koerpers um seine Drehachse
DE141880C (de)
DE1020259B (de) Uhrwerksverzoegerung der Zuenderschaerfung
EP0197359A1 (de) Sicherungsvorrichtung für einen Drallgeschosszünder
DE941911C (de) Sicherheitsregler fuer Dampfturbinen
DE102010014234B4 (de) Uhr mit modifizierter Hemmung
CH237418A (de) Munitionsmagazin für automatische Feuerwaffen.
DE686230C (de) Zerlegerzuender
AT80468B (de) Unruhe für mechanische Zeitzünder mit Laufwerk. Unruhe für mechanische Zeitzünder mit Laufwerk.
AT69186B (de) Mechanischer Zeitzünder mit Fliehkraftantrieb für Artilleriegeschosse.
DE1924025C3 (de) Sicherungseinrichtung für Zünder dralloser Geschosse
AT207135B (de) Vorrichtung zur Verstellung der Zielmarke von Zielfernrohren
DE609375C (de) Mechanischer Zeitzuender
CH508864A (de) Zeitsicherungswerk eines Zeit- und Aufschlagzünders
DE212778C (de) Aufschlagzünder
DE468612C (de) Rueckstossfreies Gewehrschloss
AT238104B (de) Kurzzeitmesser