AT207135B - Vorrichtung zur Verstellung der Zielmarke von Zielfernrohren - Google Patents

Vorrichtung zur Verstellung der Zielmarke von Zielfernrohren

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AT207135B
AT207135B AT533458A AT533458A AT207135B AT 207135 B AT207135 B AT 207135B AT 533458 A AT533458 A AT 533458A AT 533458 A AT533458 A AT 533458A AT 207135 B AT207135 B AT 207135B
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Swarovski Optik Kg
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  Vorrichtung zur Verstellung der Zielmarke von Zielfernrohren 
Der die Zielmarke tragende Ring eines Zielfernrohres muss durch Stellmittel, im allgemeinen durch je eine in vertikaler und in horizontaler Richtung wirkende, von aussen zu betätigende Stellschraube, in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse des Zielfernrohres um kleine Beträge sehr genau verstellbar sein. 



   Die bekannte, dem Maschinenbau entnommene Ausführungsform einer Verstelleinrichtung nach der Art eines Kreuzschlittens mit   Schwalbenschwanzführungen   ist aus mehreren Gründen mangelhaft. Vor allem ist die Herstellung genauer Schwalbenschwanzführungen teuer und die Haftreibung der Führungsflächen beeinträchtigt besonders bei tiefen Temperaturen, wenn die Wirkung des Schmiermittels nachlässt, eine zügige Einstellung des Zielmarkenringes, weil er den Verstellbewegungen der Schrauben nur ruckartig folgt.

   Schliesslich besteht infolge der Abnützung der Führungsflächen durch langen Gebrauch, unterstützt durch die hohen Massenkräfte beim Schuss, die Gefahr eines zu grossen Führungsspieles, was zu einem Verkanten und Klemmen führen kann
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verstellung eines die Zielmarke tragenden Ringes von Zielfernrohren mittels zweier in um 900 zueinander versetzten Richtungen auf ihn einwirkende Verstellschrauben und beseitigt die angeführten Mängel dadurch, dass alle formschlüssigen Führungen durch kraftschlüssige ersetzt sind. 



   In der Ausdrucksweise der Kinematik besteht diese Aufgabe darin, einem Konstruktionsteil, hier also dem Zielmarkenring, seine freie Beweglichkeit in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse zu sichern, diese freie Beweglichkeit aber durch zusätzliche Führungselemente in der Art zu beschränken, dass eine Drehbewegung des Kontruktionsteiles um eine zur Bewegungsebene senkrechte Achse verhindert wird.

     Erfindungsgemäss   werden diese Aufgaben dadurch gelöst, dass der Ziel-   markenring   an einer in senkrechter Ebene zur optischen Achse angeordneten Kugelbahn des Zielfernrohres abgestützt ist und zwi- schen dem Zielmarkenring und der Lauffläche der Kugelbahn ein Führungsring angeordnet ist, der durch den gegenseitigen Eingriff von mit ihren Achsen in senkrecht zueinander stehenden Ebenen angeordneten Paaren von Zapfen und Schlitzen gegenüber der Lauffläche in zwei zur optischen Achse senkrechten Richtungen verschiebbar geführt ist, wobei der Zielmarkenring in federnder Anlage an die Verstellschrauben gehalten ist. 



  Bei einer bevorzugten Bauart tragen die Lauffläche der Kugelbahn und der Zielmarkenring je ein Paar der in senkrechten Ebenen und sich diametral gegenüberliegenden Zapfen, die gegeneinandergerichtet in je ein Paar von Schlitzen im Führungsring eingreifen, der erfindungsgemäss gleichzeitig als Kugelkäfig ausgebildet ist. In Ausgestaltung der Erfindung ist die Lauffläche der Kugelbahn an den den Zapfen des Zielmarkenringes gegenüberliegenden Stellen für den Angriff von Federn ausgenommen, deren andere Enden an einem gegenüberliegenden Flansch der Traghülse der Lauffläche der Kugelbahn befestigt sind, von welchen wenigstens eine der Federn in schräger Richtung zur Kugelbahn gegen die Verstellschrauben zu angreifen. 



   In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in schaubildlicher, isometrischer Darstellung vor und nach dem Zusammenbau. 



  Fig. 3 zeigt einen Schnitt senkrecht zur optischen Achse des Zielfernrohres, in das die Vorrichtung eingesetzt ist. 



   Mit dem Rohr 1 des Zielfernrohres ist eine Traghülse 2 mit ihrem Flansch 3 fest verbunden. Die ebene Oberseite des Flansches 4 der Traghülse bildet mit den in Löchern 5' eines Führungsringes 6 mit grossem Spiel laufenden und zu beiden Seiten vorragenden Stahlkugeln 5 eine Kugelbahn, gegen die' sich der die Zielmarken 7 tragende Ring 8 abstützt (Fig. 2). Die Kugelbahn 4,5 liegt in einer senkrecht zur optischen Achse 0-0' angeordneten Ebene und ermöglicht ein von jeder Haftreibung freies Abrollen des Zielmarkenringes 8 in zwei zueinander senk- 

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   3. Durch die Zugkraft der Feder 13 wird ein spielfreies Anliegen des   Zie1marken-   ringes 8 an den Verstellschrauben 17 und 18 erreicht und überdies der tote Gang in den Schraubengewinden unschädlich gemacht. 



   Die Erfindung ist nicht an die beschriebene Ausführungsform der Vorrichtung gebunden. 



   Eine Abänderung gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann darin bestehen, dass die zylindrischen Führungszapfen am Führungsring 6 angebracht sind, die in entsprechende radiale Führungsschlitze einerseits im Flansch 4, anderseits im Zielmarkenring 8 eingreifen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Verstellung des die Zielmarken tragenden Ringes von Zielfernrohren mittels zweier in um 900 zueinander versetzten Richtungen auf ihn einwirkende Verstellschrauben, dadurch gekennzeichnet, dass der Zielmarkenring   (8)   an einer in senkrechter Ebene zur optischen Achse (0-0') 
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 mit ihren Achsen in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen angeordneten Zapfen   (11, 11'bzw. 12, 12')   und Schlitzen (9, 9' bzw. 10, 10') gegenüber der Lauffläche   (4)   in zwei zur optischen Achse   (0-0')   senkrechten Richtungen verschiebbar geführt ist, wobei der Zielmarkenring   (8)   in federnder Anlage an die Verstellschrauben   (17, 18)   gehalten ist. 
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Claims (1)

  1. I(8) je ein Paar der in senkrechten Ebenen und diametral gegenüberliegenden Zapfen (12, 12'bzw. 11, 11') tragen, die gegenein- 1 ander gerichtet in je ein Paar von Schlitzen (10, M'bzw. 9, 9') im Führungsring (6) eingreifen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Führung- ring (6) gleichzeitig als Kugelkäfig für die EMI2.4 ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauffläche (4) der 1 Kugelbahn (4, 5) an den den Zapfen (11, 11') des Zielmarkenringes (8) gegenüberliegenden Stellen für den Angriff von Federn (13, 14) ausgenommen ist, deren andere Enden an einem gegenüberliegenden Flansch (3) der Traghülse (2) der Lauffläche (4) befestigt sind, von welchen wenigstens eine der Federn (13) in schräger Richtung zur Kugelbahn (4,5) angreift.
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