AT8038B - Färbevorrichtung mit kreisender Flotte für Stückware. - Google Patents

Färbevorrichtung mit kreisender Flotte für Stückware.

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AT8038B
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Ludwig Dr Schreiner
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Ludwig Dr Schreiner
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Färbevorrichtung mit kreisender Flotte für Stückware. 



   Obwohl der bekannte Jigger (Breitfärbemaschine mit Geweberücklauf) in wirtschaftlicher Beziehung die weitaus vortheilhafteste Gewebefärbemaschine darstellt, besitzt derselbe den Nachtheil, dass nur ein schwaches Durchfärben stattfindet und bei der geringen 
 EMI1.1 
 hei Anwendung der immer umfangreicher benutzten substantiven Baumwollfarbstoffe) sich sofort bemerkbar macht, während die gleichmässige Farbflottenzugabe bei der fast unbewegten Flotte während des Ganges der   Maschine äusserst schwierig   ist. 



   Diese Übelstände sollen nun dadurch beseitigt werden, dass der Jigger mit einer an sich bekannten irculationsvorrichtung combiniert wird, durch welche die Flotte im Kreislauf   energisch durch den Hottich getrieben wird,   so dass eine gründlichere Durchfärbung   infolge   der vermehrten mechansichen Reibung zwischen Ware und Flotte erzielt und die Einführung von Zusatzflotten ausserhalb des Troges ohne Gefahr einer ungleichmässigen   Ausfärbung ermöglicht   wird. 



   Versieht man die mit dem Jigger combinierte Circulationsvorrichtung noch mit einer   Umsteuerung,   so kann die Ware (besonders bei gleichzeitiger Umkehrung des Warenlaufs und des Kreislaufs der Flotte) nacheinander an beiden Kanten von der Flotte getroffen, 
 EMI1.2 
 mit Farbstoff durch das   gleichzeitige stärkere Ausquetschen   der Rare mittelt der schwerer werdenen Aufwickelwalze ausgeglichen wird. 



   Kreist die Flotte so. dass die concentrierte Farblösung in das Satigrohr des Flüssigkeitsmotors eintritt, so wird sie in   letzterem genügend   mit der   Farblösung   vor Eintritt in den   Jigger durchgemischt.   Um aber auch bei entgegengesetztem Kreislauf eine Berührung der Ware mit den unvermischten Flüssigkeiten zu verhüten, ist in das längere, dann als Druckrohr wirkende Rohr des Motors ein Korhrohr eingelegt und es fliesst die Farblösung zwischenMotorundKochrohrein. 



     Um schliesslich ein Austret@ der durch   den Motor und das Kochrohr heftig bewegten Flotte zu   vermeiden,   ist der Trog des Jiggers unten zu einem geschlossenen, nur mit Schlitzen für die durchlaufende Ware versehenen Rohr, z. B. einer Mulde mit nicht völlig schliessendem Deckel, ausgebildet. 



   Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Jiggers dar, und zwar 
 EMI1.3 
 
Der Trog a läuft nach   unto'n   in eine rinnenförmige Mulde b aus, welche durch einen Deckel c bis auf zwei seitliche Schlitze für den Durchlauf der Ware geschlossen worden 
 EMI1.4 
 

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 EMI2.1 
 4io Stützwalzo m bewegt, welch' letztere von der Triebwolle p aus durch Vermittlung des doppelten conischen Zahnrades q und des conischen   Zahnrades)'angetrieben   wird. Wegen des veränderlichen Durchmessers der auf den   Stützwalzen k, M   ruhenden Warenrollen i,   M   sind dieselben nicht festgelagert, sondern können in den Coulissen s, t der Ständer aufund abgleiten und nach Zurückschlagen der Riegel   M, c   herausgenommen werden.

   Die Umkelhrung des Warenlaufs geschieht in ebenfalls bekannter Weise dadurch, dass das doppelte 
 EMI2.2 
 



   Die Arbeitsweise mit dem Jigger ist-nun folgende :
Während die Ware von der Warenrollo i durch das Bad läuft und sich auf die Rolle   1l   wieder aufwickelt, versetzt man die Flotte in dem durch die Mulde b und den Deckel c gebildeten, fast vollkommen geschlossenen   Flüssigkeitsbehälter   mittelst des Motors d in lebhaften Kreislauf und lässt gleichzeitig die erste Hälfte der concentriorten   Farbstofflösung   langsam durch das   Rohr A ausniossen   und durch den Motor   d   bezw. das 
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   naturgemäss   die Flotte nach und nach mit Farbstoff an, gleichzeitig wird aber auch das Gewicht der Aufwickelrolle   M   schwerer und daher die Ware stärker   ausgequetscht.

   Bevor   der Vorläufer gänzlich abgelaufen ist, kehrt man durch Umschaltung des Hebels x den Lauf der Ware und gleichzeitig den Kreislauf der Flotte um und lässt nun die zweite Hälfte der concentrierten Farblösung einfliessen, welche auf die andere Kante der Ware zuströmt und daher auch nach dieser Richtung hin eine gleichartige Färbung bewirkt. 



    PATENT-ANSPRÜCIIF' :     l. Eine Färbcvorrichtung mit kreisender Flotte   für Stückware, gekennzeichnet durch die Combination der bekannten   Breitfärbemaschino   mit   Gewobfrücklauf   (Jigger) mit einer bekannten circulationsvorrichtung mit oder ohne   Flottenumsteuorung,   durch welche die Flotte im Kreislauf in wechselnder oder gleicher Richtung energisch durch den Trog der Maschine getrieben werden kann, um eine gründlichere Durchfärbung infolge der vermehrten Reibung zwischen Ware und Flotte zu erzielen und die Einführung von Zusatzflotten ausserhalb des Trogs ohne Gefahr einer   ungleichmässigen Ausfärbung   zu   ermöglichen.  

Claims (1)

  1. 2. Eine Färbevorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, dass in das eine Verbindungsrohr (f) zwischen Flüssigkeitsmotor (d) und Botticlr ein Kochrohr eingeschaltet ist, um auch dann eine möglichst vollständige Durchmischung der in dieses Verbindungsrohr zwischen Motor und Kochrohr einflierssenden Zusatzflotte vor dem Eintritt EMI2.4 Verwendung findet.
    3. Eine Färben orrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Trog (a) unten zu einem geschlossenen, nur mit Schlitzen für die durchlaufende Ware versehenen Rohr, z. B. einer Mulde (b) mit nicht völlig schliessendom Deckel (c), ausgebildet ist, um das Austreten der heftig bewegten Flotte zu verhindern.
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