AT80369B - Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen. - Google Patents

Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen.

Info

Publication number
AT80369B
AT80369B AT80369DA AT80369B AT 80369 B AT80369 B AT 80369B AT 80369D A AT80369D A AT 80369DA AT 80369 B AT80369 B AT 80369B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
flame tube
tar
mineral oils
distilling
stills
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Neumann Richar Neumann
Original Assignee
Richard Neumann Richar Neumann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Richard Neumann Richar Neumann filed Critical Richard Neumann Richar Neumann
Application granted granted Critical
Publication of AT80369B publication Critical patent/AT80369B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/32Other features of fractionating columns ; Constructional details of fractionating columns not provided for in groups B01D3/16 - B01D3/30

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. 



   Bei den jetzt üblichen periodischen Destillationsverfahren in Flammrohrblasen wird in der Regel die Blasenfüllung durch direkte Heizung und gegebenenfalls durch Unterstützung mit Dampf so weit abgetrieben, als es das Flammrohr der Blase ermöglicht. Nun ist es mit Rücksicht auf den einfachen und ökonomischen Betrieb von Vorteil, den Blaseninhalt auf einmal soweit als möglich abzudestillieren und einen Rückstand von bestimmten Eigenschaften, spezifisches Gewicht   usw.,   zu erreichen. Bei Blasen, welche durch Flammrohre geheizt werden, kann man mit direktem Feuer nur so weit destillieren, bis der Flüssigkeitsspiegel etwa 10 cm über dem höchsten Punkt des Flammrohres steht, damit dasselbe nicht erglüht und durchbrennt. 



  Hierdurch ist die Grenze gezogen und es können bei ganz grossen Kesseln mit zwei Flammrohren in der Regel nur ungefähr 65 v. H., bei kleineren Einflammrohrkesseln sogar nur etwa 50 v. H. von der Füllung abgetrieben werden, während man das Interesse hätte, in einem Zuge z. B. 



  80 v. H. und mehr vom eingefüllten Produkt abzutreiben. Wohl ist es   möglich,   wenn bis zum zulässigen   Flüssigkeitsspiegel   abdestilliert ist, wieder neuerlich das Ausgangsprodukt nachzufüllen und die Destillation wieder bis zum zulässigen Flüssigkeitsspiegel, also ungefähr bis 10 eu über das Flammrohr fortzusetzen, um dadurch zu einer grösseren Endkonzentration zu gelangen. Dies ist jedoch unbequem, da bei dem Nachfüllen sich der   Blaseninhlat   stark   ahküh ! t,   die Destillation dabei unterbrochen wird und ausserdem wieder   leichtes undestliliertes   Material in die Blase gelangt, das sich mit dem schweren Rückstand von der Anfangsdestillation mischt und bei der weiteren Destillation unreine und schlecht fraktionierte Produkte ergibt.

   Aus diesem Grunde wird dieses Verfahren nur   höchst   selten angewendet. 



   Das vorliegende Verfahren bezweckt, die Destillation in Flammrohrkesseln beliebig weit treiben zu können, ohne die Destillation zu unterbrechen und ohne im Betriebe nachfüllen zu müssen. Die Erfindung besteht darin, dass die in der Destillierblase zu destillierende Menge des Ausgangsmaterials durch den Inhalt eines an die Destillierblase durch eine Zirkulations- 
 EMI1.1 
 gefässes durch die Zirkulationsvorrichtung konstant in die Destillierblase gedrückt und das zirkulierende Material hier mitdestilliert wird, wodurch erreicht wird, dass der Rückstand trotz des Flammrohres beliebig verkleinert und konzentriert werden kann. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist an die Blase   B ein Hilfsgefäss H angeschlossen,   welch letzteres nicht geheizt wird. Sowohl die Blase als auch das   Hilfsgefäss   werden mit Öl   gefüllt   und eine Zirkulationspumpe C oder sonstige Zirkulationseinrichtung saugt konstant das Öl aus dem   Hilfsgefäss H   und drückt es in die Blase. In der Blase wird in gewohnter Weise destilliert, wobei das zirkulierende Öl mitdestilliert und der Überschuss immer wieder durch das   Üherfallrohr D   in das Gefäss H zurückläuft, bis der Inhalt des Hilfsgefässes ganz oder teilweise abdestilliert ist.

   In dem Masse, als die Destillation fortschreitet, verringert sich der Inhalt des Gefässes H und sobald es leer wird und die Destillation in der Blase noch fortgesetzt werden soll, wird die Zirkulation eingestellt und die Blase kann bis zur Linie F, F, d. i. ungefähr bis 10 cm über dem Flammrohr abdestilliert werden. Hierdurch wird eine wesentlich grössere und beliebige Endkonzentration erreicht, wie folgende Aufstellung ergibt. 



   Wird die Blase bis zum Niveau   A   gefüllt, so soll ihr Inhalt J betragen. Der Rückstand, welcher bei normaler Destillation bis zur Linie F, F übrig bleibt, wenn ohne   Hilfsgefäss   gearbeitet wird, betrage R. In Prozenten der ursprünglichen Füllung beträgt somit der   Rückstand-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Füllt man in das   Hilfsgefäss   beispielsweise dasselbe Volumen J ein, welches die Blase hat,   so beträgt   der   gesamte Füllinhalt   nun 2 J. Es kann nun mit Hilfe der Zirkulationspumpe so 
 EMI2.1 
 



  Man kann also tatsächlich den Rückstand perzentuell beliebig weit reduzieren bzw. das abdestillierte Quantum perzentuell beliebig hoch steigern, ohne dass die Destillation unterbrochen und ohne dass frisches Produkt   nachgefüllt   wird. 



     Ausser   diesem Vorteil ergibt sich noch der wesentliche Vorteil, dass die Chargen der Blase, welche in einem Destillationsprozess bewältigt werden können, wesentlich   vergrössert   werden. Hierdurch wird die Blase besser ausgenutzt, sie braucht bei der gleichen Menge der Verarbeitung nicht so oft abgestellt zu werden und es entfällt ein grosser Teil des Wärmeverbrauches für das häufige Wiederanheizen des gesamten Mauerwerkes. 
 EMI2.2 
 Statt der Zirkulationspumpe kann irgendeine andere beliebige Zirkulationseinrichtung, z. B. ein Propeller, eine Schnecke o.   dgl..   verwendet werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATEXT-AXSI'RUCH : Verfahren zum Destillieren von Mineralölen. Teer o. dgl. in Flammrohrdestillierblasen, dadurch gekennzeichnet. dass die in der Destillierblase zu destillierende Menge des Ausgangsmaterials durch den Inhalt eines an die Destillierblase durch eine Zirkulationsvorrichtung an- EMI2.3 die Zirkutationsvorrichtung konstant in die Destillierblase gedrückt und das zirkulierende Material hier mitdestilliert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT80369D 1917-03-20 1917-03-20 Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen. AT80369B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT80369T 1917-03-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT80369B true AT80369B (de) 1920-03-26

Family

ID=3601890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT80369D AT80369B (de) 1917-03-20 1917-03-20 Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT80369B (de)
DE (1) DE302941C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE302941C (de) 1918-01-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT80369B (de) Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen.
DE2639596C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Neutralisierung einer Seifenlösung
DE1519575A1 (de) Vorrichtung zur gleichzeitigen Raffinierung von zwei verschiedenen Erdoelen
DE414594C (de) Destillierapparat
DE140477C (de)
AT97135B (de) Verfahren zur Scheidung von natürlichen Erdölemulsionen.
DE482853C (de) Verfahren zum kontinuierlichen Gewinnen von hochgraedigen Alkoholen, insbesondere AEthylalkohol
AT81046B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Spalten von Fetten uVerfahren und Vorrichtung zum Spalten von Fetten und Ölen. nd Ölen.
DE415228C (de) Holzimpraegnierungsmittel
DE416604C (de) Verfahren zur Herstellung von AEthylenglykol aus AEthylenoxyd
AT62710B (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Destillation von Rohöl und dgl.
DE264653C (de)
DE1919825A1 (de) Einrichtung zum Durchsetzen einer Fluessigkeit mit Gas
AT160881B (de) Verfahren zur Regelung von dauernd arbeitenden Fraktionierdestillationsapparaten
DE1082690B (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Verseifung von technischen Fettsaeuren
DE243786C (de)
AT102071B (de) Kocher für flüssige Brennstoffe.
DE579417C (de) Verfahren zur Verarbeitung von Roherdoelen auf Schmieroele
DE69013554T2 (de) Verfahren zur Aufbereitung schwerer Chlorierungsrückstände.
AT120101B (de) Vorrichtung zum Reinigen von aktiver Kohle, Kieselsäure od. dgl. durch Umwälzung.
DE2144047C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Naphthensäuren mit Molgewichten bis 300
DE430633C (de) Kuehler fuer Destillationsanlagen, insbesondere fuer OElspaltanlagen
AT27821B (de) Entleerungsvorrichtung für Tuben.
AT157413B (de) Vorrichtung zum Emulgieren von pastenartigen und hochviskosen Stoffen.
AT36940B (de) Einrichtung an Gegendruckzylindern von Abfüllvorrichtungen.