AT80369B - Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen. - Google Patents
Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen.Info
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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Description
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Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen.
Bei den jetzt üblichen periodischen Destillationsverfahren in Flammrohrblasen wird in der Regel die Blasenfüllung durch direkte Heizung und gegebenenfalls durch Unterstützung mit Dampf so weit abgetrieben, als es das Flammrohr der Blase ermöglicht. Nun ist es mit Rücksicht auf den einfachen und ökonomischen Betrieb von Vorteil, den Blaseninhalt auf einmal soweit als möglich abzudestillieren und einen Rückstand von bestimmten Eigenschaften, spezifisches Gewicht usw., zu erreichen. Bei Blasen, welche durch Flammrohre geheizt werden, kann man mit direktem Feuer nur so weit destillieren, bis der Flüssigkeitsspiegel etwa 10 cm über dem höchsten Punkt des Flammrohres steht, damit dasselbe nicht erglüht und durchbrennt.
Hierdurch ist die Grenze gezogen und es können bei ganz grossen Kesseln mit zwei Flammrohren in der Regel nur ungefähr 65 v. H., bei kleineren Einflammrohrkesseln sogar nur etwa 50 v. H. von der Füllung abgetrieben werden, während man das Interesse hätte, in einem Zuge z. B.
80 v. H. und mehr vom eingefüllten Produkt abzutreiben. Wohl ist es möglich, wenn bis zum zulässigen Flüssigkeitsspiegel abdestilliert ist, wieder neuerlich das Ausgangsprodukt nachzufüllen und die Destillation wieder bis zum zulässigen Flüssigkeitsspiegel, also ungefähr bis 10 eu über das Flammrohr fortzusetzen, um dadurch zu einer grösseren Endkonzentration zu gelangen. Dies ist jedoch unbequem, da bei dem Nachfüllen sich der Blaseninhlat stark ahküh ! t, die Destillation dabei unterbrochen wird und ausserdem wieder leichtes undestliliertes Material in die Blase gelangt, das sich mit dem schweren Rückstand von der Anfangsdestillation mischt und bei der weiteren Destillation unreine und schlecht fraktionierte Produkte ergibt.
Aus diesem Grunde wird dieses Verfahren nur höchst selten angewendet.
Das vorliegende Verfahren bezweckt, die Destillation in Flammrohrkesseln beliebig weit treiben zu können, ohne die Destillation zu unterbrechen und ohne im Betriebe nachfüllen zu müssen. Die Erfindung besteht darin, dass die in der Destillierblase zu destillierende Menge des Ausgangsmaterials durch den Inhalt eines an die Destillierblase durch eine Zirkulations-
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gefässes durch die Zirkulationsvorrichtung konstant in die Destillierblase gedrückt und das zirkulierende Material hier mitdestilliert wird, wodurch erreicht wird, dass der Rückstand trotz des Flammrohres beliebig verkleinert und konzentriert werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist an die Blase B ein Hilfsgefäss H angeschlossen, welch letzteres nicht geheizt wird. Sowohl die Blase als auch das Hilfsgefäss werden mit Öl gefüllt und eine Zirkulationspumpe C oder sonstige Zirkulationseinrichtung saugt konstant das Öl aus dem Hilfsgefäss H und drückt es in die Blase. In der Blase wird in gewohnter Weise destilliert, wobei das zirkulierende Öl mitdestilliert und der Überschuss immer wieder durch das Üherfallrohr D in das Gefäss H zurückläuft, bis der Inhalt des Hilfsgefässes ganz oder teilweise abdestilliert ist.
In dem Masse, als die Destillation fortschreitet, verringert sich der Inhalt des Gefässes H und sobald es leer wird und die Destillation in der Blase noch fortgesetzt werden soll, wird die Zirkulation eingestellt und die Blase kann bis zur Linie F, F, d. i. ungefähr bis 10 cm über dem Flammrohr abdestilliert werden. Hierdurch wird eine wesentlich grössere und beliebige Endkonzentration erreicht, wie folgende Aufstellung ergibt.
Wird die Blase bis zum Niveau A gefüllt, so soll ihr Inhalt J betragen. Der Rückstand, welcher bei normaler Destillation bis zur Linie F, F übrig bleibt, wenn ohne Hilfsgefäss gearbeitet wird, betrage R. In Prozenten der ursprünglichen Füllung beträgt somit der Rückstand-
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Füllt man in das Hilfsgefäss beispielsweise dasselbe Volumen J ein, welches die Blase hat, so beträgt der gesamte Füllinhalt nun 2 J. Es kann nun mit Hilfe der Zirkulationspumpe so
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Man kann also tatsächlich den Rückstand perzentuell beliebig weit reduzieren bzw. das abdestillierte Quantum perzentuell beliebig hoch steigern, ohne dass die Destillation unterbrochen und ohne dass frisches Produkt nachgefüllt wird.
Ausser diesem Vorteil ergibt sich noch der wesentliche Vorteil, dass die Chargen der Blase, welche in einem Destillationsprozess bewältigt werden können, wesentlich vergrössert werden. Hierdurch wird die Blase besser ausgenutzt, sie braucht bei der gleichen Menge der Verarbeitung nicht so oft abgestellt zu werden und es entfällt ein grosser Teil des Wärmeverbrauches für das häufige Wiederanheizen des gesamten Mauerwerkes.
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Statt der Zirkulationspumpe kann irgendeine andere beliebige Zirkulationseinrichtung, z. B. ein Propeller, eine Schnecke o. dgl.. verwendet werden.
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Claims (1)
- PATEXT-AXSI'RUCH : Verfahren zum Destillieren von Mineralölen. Teer o. dgl. in Flammrohrdestillierblasen, dadurch gekennzeichnet. dass die in der Destillierblase zu destillierende Menge des Ausgangsmaterials durch den Inhalt eines an die Destillierblase durch eine Zirkulationsvorrichtung an- EMI2.3 die Zirkutationsvorrichtung konstant in die Destillierblase gedrückt und das zirkulierende Material hier mitdestilliert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT80369T | 1917-03-20 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT80369B true AT80369B (de) | 1920-03-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT80369D AT80369B (de) | 1917-03-20 | 1917-03-20 | Verfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer uVerfahren zum Destillieren von Mineralölen, Teer u. dgl. in Flammrohrdestillierblasen. . dgl. in Flammrohrdestillierblasen. |
Country Status (2)
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1917
- 1917-03-20 AT AT80369D patent/AT80369B/de active
- 1917-03-27 DE DE1917302941D patent/DE302941C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE302941C (de) | 1918-01-11 |
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