AT80275B - Einrichtung zur Bestimmung der Zerreiß- bzw. BruchEinrichtung zur Bestimmung der Zerreiß- bzw. Bruchfestigkeit von Geweben, Fournierholz oder dgl. beifestigkeit von Geweben, Fournierholz oder dgl. bei Einwirkung von Feuer. Einwirkung von Feuer. - Google Patents
Einrichtung zur Bestimmung der Zerreiß- bzw. BruchEinrichtung zur Bestimmung der Zerreiß- bzw. Bruchfestigkeit von Geweben, Fournierholz oder dgl. beifestigkeit von Geweben, Fournierholz oder dgl. bei Einwirkung von Feuer. Einwirkung von Feuer.Info
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Description
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Einrichtung zur Bestimmung der Zerreiss-bzw. Bruchfestigkeit von Geweben, Fournierholz oder dgl. bei Einwirkung von Feuer.
Keine organische Substanz ist unverbrennbar. Durch die verschiedenen Imprägnierungsmittel werden Gewebe, Holz o. dgl. mehr oder minder widei'standsiähig gegen das Verbrennen
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da die bisher üblichen Methoden einwandfreie Resultate nicht ergeben.
In gewissen Fällen ist aber die genaue Bestimmung beispielsweise der Zerreissfestigkeit von Geweben bei Einwirkung von Feuer, also der Entflammbarkeit des Gewebes von weitesttragender Bedeutung, wie bei der Stoffhespannung der Tragflächen von Flugzeugen.
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Die Einrichtung besteht darin, dass eine Stichflamme von ganz bestimmter Temperatur in einer festgesetzten Entfernung über die gewichtsbelastete Gewebebahn mit einer gewissen Geschwindigkeit solange zur Einwirkung gebracht oder so oft vorübergeführt wird, bis die Gewebebahn durchhrennt und somit auseinanderreisst.
Durch Anwendung dieser Einrichtung bei mit den verschiedenen Imprägnierungsmitteln behandelten Geweben erhält man ganz bestimmte Vergleichswerte. welche die Grundlage für die Festsetzung der Entflammbarkeit der Gewebe bilden, so dass es dann ein leichtes ist, zu bestimmen. welchen Wert dieses oder jenes Imprägnierungsmitte1 hat.
Wurde auf diese Weise die Wertigkeit eines bestimmten Imprägnierungsmitte1s festgestellt, so hat man die Möglichkeit durch ständige Kontrolle die Gleichmässigkeit der Fabrikation des betreffenden Mittels bzw. die Gleichmässigkeit der mit diesem Mittel imprägnierten Stoffe zu prüfen, somit die Gleichheit der einzelnen Lieferungen festzustellen.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in beispielsweiser. Anordnung schematisch dargestellt.
1 ist ein Tisch, über welchen die Gewebebahn gelegt ist, deren beiderseits herabhängende Ränder durch Gewichte 2 belastet sind. Bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist an den Rändern je eine durchlaufende Stange 3 vorgesehen, welche den Gewichtszug gleichmässig auf die ganze Stoffbreite überträgt.
Durch entsprechende Führung der Gewichte 2 bzw. der Stangen. 3 kann auch dann ein ungleicher Zug vermieden werden, wenn beispielsweise die Gewebebahn am Ende durchbrennt, in welchem Falle bei ungleich verteiltem Zug ein Weiterreissen erfolgen könnte.
An dem einen Ende des Tisches 1 ist ein Ständer- vorgesehen, der eine Führung für den Brenner J bildet und den Triebmechan ; smus für den Vortrieb des Brenners längs des Tisches 1 trägt. Der Brenner a ist in einer ganz bestimmten Höhe über dem Tisch angeordnet und im vorliegenden Falle mit einer Zahnstange 6 verbunden, mit welcher ein in dem Ständer 4 untergebrachtes Zahntriebwerk zusammenarbeitet. Der Antrieb des Triebwerkes erfolgt im vorliegenden Falle durch ein Gewicht 7, das so lange das durch einen Regulator beeinflusste Getriebe in Gang hält, bis das Gewicht auf eine Unterlage auftrifft. Je nach der Schwere des Gewichtes bzw. der Einstellung des Regulators wird der Antrieb langsamer oder rascher erfolgen.
Die
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welchen der Brenner durch Schlauchleitungen 9 verbunden ist.
Durch genaues EinstelIen der Gaszufuhr kann die Temperatur der Flamme au ! c ner von vornherein bestimmten Höhe gehalten werden.
Die jeweilige Prüfung der wirksamen Temperatur erfolgt durch Feststellung der limez- dauer eines Bleiwürfels bestimmter Grösse, durch chemoelektrische Messung oder durch Einwirkenlassen der Flamme auf eine Imprägnietung bekannter Zusammensetzung oder aut sonstige beliebige Weise.
Um beim Durchbrennen der Stoffbahn ein selbsttätiges Abstellen des Antriebes bzw. des Brennens zu erzielen, kann. wie in der Zeichnung beispielsweise angedeutet, an dem Ständer 4
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Durchreissen der Stoffbahn auf den Hebel 10 fällt und hiedurch ein Ausrücken des Triebwerkes bzw. ein Abstellen des Brenners bewirkt. An dem Ständer 4 ist em Ohromometer 11 angebracht, der mit dem Triebmechanismus
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Diese Einrichtung eignet sich naturgemäss nicht nur zur Prüfung von Geweben ; sondern in geeigneter Abänderung auch zur Feststellung der Flammenfestigkeit anderer Materialien, wie beispielsweise Furnierholz usw.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Bestimmung der Fiammenfestigkeit von Geweben, Furnier usw., dadurch gekennzeichnet. dass über eine unter Gewichtsbelastung stehende Gewebebahn o. dgl. eine Flamme von bestimmter Temperatur in einem gewissen. Abstande mit einer beliebig wählbaren, aber exakt messbaren Geschwindigkeit solange zur Einwirkung gebracht bzw. so oft vorüber geführt wird, bis durch die Belastung ein Zerreissen oder Brechen der Probe erfolgt.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen, eine Stichflamme bildenden Brenner (5), welcher selbsttätig längs eines das zu prüfende Gut tragenden Tisches (1) mit einer regelbaren Geschwindigkeit vorbeigeführt wird.3. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die selbsttätige Verschiebung des Brenners (5) durch ein Gewicht (7) erfolgt, welches während seines Herabsinkens ein den Brenner (5) verschiebendes Zahngetriebe mit einer der jeweiligen EMI2.4 lage auftrifft, wobei gleichzeitig die Abstellung des Brenners erfolgen kann.4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch ein Organ (10), auf welches beim Durchreissen bzw. Brechen der Probe das Belastungsgewicht (2) einwirkt und den Antriebsmechanismus bzw. den Brenner abstellt.5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i. gekennzeichnet durch einen mit dem Triebwerk verbundenen Chronometer (11). der die jeweilige Durchbrenndauer anzeigt. EMI2.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT80275T | 1918-05-03 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT80275B true AT80275B (de) | 1920-03-10 |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT80275B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2566338A (en) * | 1946-04-08 | 1951-09-04 | Harry B Kime | Apparatus for testing fire-resistant material |
| US2636388A (en) * | 1949-05-14 | 1953-04-28 | Of The Plastics Industry Inc S | Flammability tester |
| US3220242A (en) * | 1962-01-08 | 1965-11-30 | Jr Kenneth R Oliver | Method and apparatus for determination of hole burning susceptibility of materials |
-
1918
- 1918-05-03 AT AT80275D patent/AT80275B/de active
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| US2636388A (en) * | 1949-05-14 | 1953-04-28 | Of The Plastics Industry Inc S | Flammability tester |
| US3220242A (en) * | 1962-01-08 | 1965-11-30 | Jr Kenneth R Oliver | Method and apparatus for determination of hole burning susceptibility of materials |
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