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Summer für die Zwecke der drahtl. een Telegraphie.
Bekanntlich sind elektromagnetische Selbstunterbrecher ein notwendiger Bestandteil funkentelegraphischer Stationen. Ihre bisher bekannt gewordenen Ausführungsformen genügen jedoch nicht in vollem Umfange den Anforderungen der Praxis, da sie trotz genauer Einstellung nach kurzem Betriebe einer Nachregulierung bedürfen, ohne dass dadurch eine saubere Unterbrechung gewährleistet ist. Ausserdem bedürfen die Unterbrecher zum Betriebe einer verhältnis- mässig hohen elektromotorischen Kraft, um ein einigermassen sicheres Ansprechen zu ermöglichen.
Die Erfindung hat einen Summer zum Gegenstand, der sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass er gegenüber den bisher bekannt gewordenen Anordnungen eine erheblich geringere elektromotorische Kraft zum Betriebe benötigt, vollkommen betriebssicher ist, keiner besonderen Regulierung bedarf und einwandfreie Unterbrechung bei allen innerhalb weiter Grenzen wählbaren Unterbrechungszahlen gewahrleistet. Zu diesem Zwecke wird die Magnetspule mit einem Schlussjoch versehen, das einen vollständig geschlossenen Kraftfluss schafft und den gesamten Kraftfluss des Magneten auszunutzen gestattet, im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen, bei welchen durch die Verwendung eines offenen Magneten die Streuung nur. eines Poles ausgenutzt werden kann.
Die Verwirklichung der Forderung, einen vollkommen geschlossenen Kraftlinienweg durch Verwendung eines Schlussjoches herzustellen, erfordert eine besondere Anordnung des Ankers, die nach dem weiteren Gegenstand der Erfindung darin besteht, dass als schwingendes Organ ein nach Art einer zweizinkigen Gabel oder Nadel gebogener, zweckmässig runder Draht Anwendung findet, in dessen Biegung der Anker eingeklemmt ist. Hierbei umfasst das Schlussjoch den Anker.
Um das Schwingen des Organes in einer bestimmten Richtung und Ebene zu gewähr- leisten, was bei der Verwendung eines Schlussjoches besonders kritisch und deshalb vorteilhaft ist, wird das aus dem gebogenen Draht bestehende schwingende Organ derart ausgeführt, dass die beiden Schenkel des Drahtes parallel und in einer Ebene geführt sind, so dass ein Abweichen aus der festgelegten Schwingungsbahn nicht möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, das den vorstehend angegebenen Merkmalen entspricht, ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einer Draufsicht, in Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Auf einer Glundplatte a ist die Magnetspule s mit einem Schlussjoch e angeordnet, das den Anker d umfasst. Letzterer ist mit einer Aussparung versehen, in welche das aus dem gebogenen Draht c bestehende schwingende Organ an der Biegungsstelle hineinpasst. Das schwingende Organ ist an der gegenüberliegenden Stelle an den freien Enden (Block b) eingespannt.
Fig. 1 lässt ferner erkennen, dass die Schenkel des Drahtes parallel geführt sind. Ausserdem sind sie in einer Ebene angeordnet, so dass der Anker zum Schwingen in einer Ebene und in einer
Richtung gezwungen ist und nicht ausweichen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI1.1
Elektromagnet an dem vom Anker abgekehIten Pol mit einem Schlussjoch versehen ist, zum Zwecke, einen geschlossenen Kraftlinienweg herzustellen.
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