AT166869B - Kipprelais, insbesondere für Fernsteuerempfänger - Google Patents

Kipprelais, insbesondere für Fernsteuerempfänger

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Description


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  Kipprelais, insbesondere für Fernsteuerempfänger 
Die Erfindung betrifft ein Kipprelais, insbesondere für   Femsteuerempfdnger,   und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Kippanker Kontaktträger ist und durch ihn zusammen mit einem seiner Lagerung dienenden Fortsatz und Kernen der Relaisspulen die Leitung magnetischer Kraftlinien gefördert wird. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf die Befestigungsseite des Kipprelais, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 einen Schnitt nach der in der Fig. 1 angegebenen Schnittebene I-I. 



   In den Fig. 1 und 2 bedeutet 1 eine isolierende Grundplatte, beispielsweise aus Kunstpressstoff, auf welcher zwei Spulenkerne   2,   3 aus magnetischem Material fest angeordnet sind, die je eine Spule 4 bzw. 5 tragen. Eine in der Grundplatte 1 fest angeordnete Achse 6 trägt einen auf ihr drehbar gelagerten Kippanker 7, welcher eine nach den beiden freien Enden sich verringernde Breite hat und in der Mitte einen parallel zur Achse verlaufenden, rechtwinklig abgebogenen Fortsatz 8 aufweist, der oben nochmals rechtwinklig zurückgebogen ist und als Führungslager für den Anker ausgebildet ist. Am Fortsatz 8 ist unten eine Blattfeder 9 zusammen mit einem den Strom führenden
Kupferband 10 angenietet.

   An ihren freien
Enden trägt die Blattfeder 9 je einen Kontakt 11 bzw.   12,   wobei das Kupferband 10 an beiden
Stellen zwischen Kontaktniete und Blattfeder eingeklemmt ist. Die Kontakte 11 bzw. 12 arbeiten zusammen mit je einem auf der Grund- platte 1 fest angeordneten Gegenkontakt 13 bzw. 14. Das Kupferband 10 wird von der
Nietstelle am Fortsatz 8 in drei Schleifen zu einem auf der Grundplatte 1 einstellbar gelagerten
Winkelstück 15 geführt und dort mit einer
Schraube 16 befestigt. Das Winkelstück 15 dient gleichzeitig als Gegenlager für eine wellen- förmig gebogene Drahtfeder   17,   die sich mit ihrem anderen Ende gegen den Fortsatz 8 des
Kippankers 7 abstützt. Durch Einstellen des
Winkelstückes 15 kann leicht erreicht werden, dass der Anker 7 nach beiden Richtungen gleich- mässig kippt.

   Mit 18 sind   Lötanschlüsse   für die
Spulen 4 und 5 bezeichnet. Die Kontakte 13, 14 sind ihrerseits mit auf der Gegenseite der Grund- platte   1   angeordneten   Lötklemnien ss   bzw. 20 verbunden. Desgleichen ist das Winkelstück 15 mit einer   Lötklemme 21   verbunden. Die Spulenkerne 2 und. ? weisen auf der Höhe des Kippankers 7   7 je   eine exzentrisch zu. Kernachse angeordnete Eindrehung 22 bzw. 23 auf, in welche Fortsätze   24, 25   des Kippankers 7 einschwenken können. Die freien Enden der Spulenkerne sind ferner mit je einer Gewindebohrung 26, 27 versehen.

   Wie aus Fig. 3, die einen Schnitt gemäss der in der Fig. 1 angegebenen Schnittebene I-I darstellt, hervorgeht, kann das beschriebene Kippankerrelais vermittels dieser Gewindebohrungen durch Schrauben 28 an einer Unterlage 29 befestigt werden. In der Fig. 3 wurden die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 und 2 verwendet. Eine besondere Erläuterung erübrigt sich demnach. Aus der Fig. 3 geht die Gestalt und die Anordnung der Drahtfeder 17 deutlich hervor. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung entspricht derjenigen von bekannten Kipprelais, d. h. wird beispielsweise die Spule 4 durch einen Impuls erregt, so zieht der Spulenkern 2 den Kippanker 7 auf dieser Seite an und die Kontakte   11, 13   werden geschlossen. Dieselben bleiben auch nach Aufhören des Impulses geschlossen. Sollen sie wieder geöffnet werden oder sollen die nunmehr geöffneten Kontakte 12, 14 geschlossen werden, so ist die Spule 5 durch einen Impuls zu erregen. 



   Vorteilhaft erweist sich beim beschriebenen
Kipprelais in erster Linie die sehr einfache
Vereinigung des Kippankers mit dem beweg- lichen Kontaktteil. Da das ganze Relais isoliert montiert wird und der Kippanker hinter den
Umrissen isolierender Teile zurücksteht, hat sich diese Anordnung als durchaus zweckmässig erwiesen. Die flache und einzige Kontaktfeder erfüllt eine Doppelaufgabe. Einerseits wird eine sichere Kontaktgabe auch bei kleinen Strömen gewährleistet, u. zw. durch die erzeugte Schiebe- wirkung der Kontaktteile aufeinander. Anderseits kompensiert die Kontaktfeder einen Teil der Kipp- kraft in der Nähe der Anker-Extremlagen, wodurch die erforderliche magnetische Zugkraft herabgesetzt wird. Dies erlaubt einen aufs äusserste reduzierten magnetischen Kreis.

   Durch die Eindrehung der Spulenkerne wird erreicht, 

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 dass der magnetische Zug gegen Ende der Ankerbewegung abfällt, wodurch   KontaktpreUungen   vermieden werden. Die beiden Erregerspulen sind verhältnismässig sehr klein, wobei, wegen der isolierten Aufstellung des ganzen Relais, eine einfache Spulenisolation genügt. Die kleine Spule und der sparsam dimensionierte magnetische Kreis bedingen anderseits eine verhältnismässig hohe Erregerleistung, die bei Dauererregung die Spulen beschädigen könnte. Für die vorzugsweise vorgesehene Anwendung bei Fernsteuer-   empfängern   ist dies jedoch nicht nachteilig, da eine verhältnismässig grosse Leistungsaufnahme, weil sie nur kurzzeitig eintritt, keine Rolle spielt. 



  Insbesondere wird bei der angegebenen Verwendungsart eine Überlastung der Erregerspulen mit Sicherheit vermieden, da hier die Spulen stets mit unabhängigen Kurzzeitkontakten in Reihe liegen. Durch die beschriebenen Massnahmen wird das Kipprelais   verhältnismässig   sehr leicht und klein, ohne an Betriebssicherheit. einzubüssen. Durch die kurze Strombahn und die Schiebewirkung der Kontakte ist die zulässige Dauerbelastung des Kontaktkreises anderseits verhältnismässig sehr hoch. 



   Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass die die Kontakte 11, 12 tragende Feder direkt am Kippanker befestigt ist, wodurch der Anker 7 spannungsführend wird. Dabei ist die Unterlage 29 aus Isolierstoff bestehend anzunehmen. Wo dies unerwünscht scheint, könnte die Feder 9 auch isoliert mit dem Anker 7 verbunden sein. 



   Zum Anzeigen der Ankerstellung ist wenigstens an einem der Enden des Kippankers eine Fahne 30 vorgesehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kipprelais, insbesondere für Femsteuer- empfänger, dadurch gekennzeichnet, dass der
Kippanker   (7)   Kontaktträger ist und einen parallel zu den Magnetkemachsen (2, 3) ver- laufenden, seiner Lagerung dienenden Fort- satz   (8)   aufweist, der zusammen mit dem Kipp- anker und der Kernen der Relaisspulen die
Leitung der magnetischen Kraftlinien begünstigt.

Claims (1)

  1. 2. Kipprelais nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeicbnet, dass der Kippanker die Kontakte an einer Feder (9) trägt.
    3. Kipprelais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfeder am Fortsatz (8) angeordnet, dieser bügelförmig ausgebildet ist und ein Führungslager für die parallel zu den Kernen der Relaismagneten verlaufende Ankerachse (6) trägt, so dass beim Anzug des Ankers durch die Ausladung der Befestigungsstelle der Kontaktfeder am Fortsatz die Kontakte (11, 12) der Feder wechselweise auf festen Gegenkontakten (10, 14) eine schiebende Bewegung ausführen.
    4. Kipprelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spulen tragenden Kerne in der Bewegungsbahn des Ankers je eine Eindrehung (22, 23) aufweisen, derart, dass durch Einschwenken des Ankers der magnetische Zug gegen Ende der Ankerbewegunp abfällt.
    5. Kipprelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kerne an ihrem freien Ende je ein Gewindeloch (20, 27) aufweisen, vermittels welchem das Relais unter gleichzeitiger Sicherung der Spulen auf den Kernen montiert werden kann.
    6. Kipprelais nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippfeder (17) des Relais zwischen dem Fortsatz (8) und einem auf einer den Anker und die Kerne tragenden Grundplatte (1) verstellbaren Anschlag (15) eingespannt ist, so, dass sowohl die Grösse der Kippkraft als auch ihre Wirkungsrichtung ver- änderbar ist.
    7. Kipprelais nach den Ansprüchen 1, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippfeder (17) zwischen den Einspannstellen wellenförmig gebogen ist.
    8. Kipprelais nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktfeder (10) tragende Feder (9) direkt am Kippanker befestigt ist. EMI2.1 kennzeichnet, dass auf wenigstens einem der Enden des Kippankers eine Fahne (30) vorgesehen ist, zum Zwecke die Ankerstellung anzuzeigen.
AT166869D 1948-11-17 1949-06-25 Kipprelais, insbesondere für Fernsteuerempfänger AT166869B (de)

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