DE326973C - Ein- oder mehrpoliger Schalter fuer Starkstromanlagen - Google Patents

Ein- oder mehrpoliger Schalter fuer Starkstromanlagen

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DE326973C
DE326973C DE1919326973D DE326973DD DE326973C DE 326973 C DE326973 C DE 326973C DE 1919326973 D DE1919326973 D DE 1919326973D DE 326973D D DE326973D D DE 326973DD DE 326973 C DE326973 C DE 326973C
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pole
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/36Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by sliding
    • H01H1/365Bridging contacts

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Schalter für Starkstromleitungsanlagen mit Handoder automatischer Bewegung, dessen hauptsächlichste Neuheit in der Anwendung von drehbar gelagerten Spiralfedern als Kontaktstücke besteht.
In der Zeichnung ist Fig. ι die Draufsicht eines dreipoligen Schalters, von dem zwei Kontaktmesser in eingeschalteter und ein
ίο Kontaktmesser in halbausgeschalteter Stellung stehen. Fig. 2 ist ein Schnitt durch a-b der Fig. i, von links nach rechts gesehen. Fig. 3 ist die Seitenansicht eines die Spiralfederkontakte tragenden Isolators bzw. ein Schnitt durch c-d von Fig. 1 und 2.
Ein U-Eisen 1 dient als Träger eines vollständigen doppelpoligen Schalters. Zwei oder mehr solcher Einzelschalter werden durch Winkeleisen 2a und 26 oder andere passende I'rofileisen miteinander verbunden, wobei die fest gelagerten Isolatoren oder deren Träger als Befestigungsmittel dienen. In der Mitte des U-Eisens 1 ist drehbar der Isolator 4 mit der Stütze 3 gelagert. Die Drehbewegung wird ihm mittels der Stutze 3 durch den doppelten Hebelarm 5 erteilt; bei mehrpoligen Schaltern sind diese Hebel- oder Dreharme an beiden Enden zwangläufig miteinander durch die Metallstäbe 6 und die als Drehpunkte ausgebildeten Schrauben oder Niete 7 verbunden. Auf dem Isolator 4 wird ein doppeltes Kontaktmesser 8 aus geeignetem Metall befestigt. In dem Beispiel besitzt der Isolator 4 einen vierkantigen Kopf 9 (Fig. 2) mit zwei durchgehenden Löchern ioa und xob, und am Kontaktmesser, eine flache Lamelle bildend,, sind in der Mitte zwei Lappen oder Flügel, nach unten gebogen, in der Weise, daß der vierkantige Isolatorkopf 4 dazwischen paßt. Vermittels dieser Lappen wird das Kontaktmesser durch Schrauben am Isolatorkopf befestigt. Isolatoren 11 mit Stützen 12 sind mittels der Schraubenmutter 13 auf den Enden des U-Eisens 1 starr befestigt und dienen zugleich auch zur Befestigung der. Winkeleisen 2a, 2*. In dem Beispiel ist der Kopf des Isolators 11 ebenfalls vierkantig ausgebildet und mit zwei Befestigungslöchern versehen, wie Isolator 4. An diesem Vierkantkopf des Isolators Π wird mittels dessen beider Schenkel ein Metallbügel 14 befestigt. Auf der Kopfseite dieses Bügels sind zwei Achsen 15° und 15* in einem bestimmten Abstande voneinander befestigt. Auf jeder der beiden Achsen werden, je nach der Stromstärke', für die der Sehalter dienen soll, eine oder mehrere, beispielsweise je drei Spiralfedern 16 aus geeignetem Metall drehbar ge ^ lagert und voneinander durch kleine Rundscheiben 17 und gegen den Bügel 14 hin durch mehrere gleiche Seheiben oder die Hülse 18 getrennt. Die auf dem gleichen Xsolator oder dem gleichen Tragbügel einander gegenüberstehenden Spiralfedern 16 berühren sich gegenseitig in der Ruhelage, d. h. in der Ausschaltstellung, während in der Einschaltstellung das Kontaktmesser 8 sich zwischen die Federn legt, wodurch beiderseits infolge des Druckes der Spiralfedern eine gute elektrische Verbindung mit reichlicher Kontaktfiäche entsteht. Dieser Druck sichert auch einen reichlichen Kontakt zwischen den Spi-
ralfedern 16 und den sie tragenden Achsen 15°, 15*. . · ·
Es können diese Schalter auch mit nur einseitigen Spiralfederkontakten gebaut werden, die an einem Isolator auf einer Achse ruhen, besonders wenn es sich um kleine Stromstärken handelt.
Mit.dem einen auf dem gleichen U-Eisen 1 befestigten Isolator 11 wird die ankommende Leitung und mit dem gegenüberliegenden Isolator 11 die abgehende Leitung verbunden. Daher ist die Unterbrechung der Leitung bei Bewegung des Schalters eine doppelte.
Zur Vermeidung der Funkenbildung bei der Ausschaltbewegung kann bei dieser Bauart eine Schnappbewegung eingebaut werden. In der beispielsweisen Darstellung einer solchen Schnappschalteinrichtung ist ig ein zwischen die beiden Winkeleisen 2 eingebautes Flacheisen. Auf diesem (19) ist drehbar ein doppelter Hebelarm (Antriebsarm) 20 befestigt, der -an beiden Enden die Löcher 21 besitzt zur Befestigung von Drahtseilen oder Bewegungsgestängen. In der Mitte dieses Armes 20 ist rechtwinklig zu ihm eine Kurbel 22 auf geeignete Weise befestigt. Diese ist mit dem Dreharm 5 durch die Zugfeder 23 verbunden und bei Bewegung des großen Hebelarmes 20 im Sinne des Ausschaltens wird die Zugfeder 23 angespannt bis zu einer Stellung der Kurbel 22, wo die Zugfeder 23 über dem Drehpunkt der Kurbel, dem sogenannten toten Punkt, sich befindet. Unmittelbar vor diesem Augenblick legt sich aber der Hebelarm 20 gegen zwei Nocken 24° und 24* der Verbindungsstäbe 6 und bewegt durch diese und die Dreharme S die Stützen 3 ■ mit den Isolatoren 4 und damit auch das Kontaktmesser 8. Die Nocken 24 sind so zu stellen, daß das Kontaktmesser die elektrische Verbindung mit den Spiralfedern 16 erst dann verliert, nachdem die Zugrichtung der
- Zugfeder'23 jenseits des toten Drehpunktes gelangt ist. Infolgedessen w.ird alsdann die Zugkraft der gespannten Feder 23 die Drehung des Isolators und die Entfernung des Kontaktmessers von den Spiralfederkontakten derart beschleunigen, daß die Unterbrechung des Stromkreises plötzlich erfolgt (Schnappschaltung). Da außerdem die Unterbrechung des Stromkreises eine doppelte'ist, so ist Funkenbildung unmöglich, auch wenn infolge zwangläufiger Verbindung mit Türen der Hochspannungsräume die Betätigung des Schalters eine langsame und unvollständige se'n sollte. . I
Es können diese Schalter unter Beibehaltung des gleichen Erfindungsgedankens mit wenigen unwesentlichen' Änderungen in der Form und Zahl der einzelnen Teile für jede Spannung und Stromdichte gebaut werden. Sie finden Anwendung sowohl im Freien, als auch in bedeckten Räumen. Die Spiralfederkontakte können auch bei einfacheren Niederspannungsschaltern und mit einfacher Unterbrechungssteile verwendet werden.
Durch die Schnappbewegung und die daraus folgende Möglichkeit der zwangläufigen Verbindung mit den Abschlußtüren der Hochspannungsräume wird jede Gefahr behoben, die ein unbefugtes Betreten solcher Räume, oder eine Vergeßlichkeit des Betriebspersonals mit sich bringen kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Ein- oder mehrpoliger Schalter für Starkstromanlagen zum Einbau in Leitungen im Freien oder in gedeckten Räumen, gekennzeichnet durch drehbar gelagerte Spiralfedern (16) als feste Kontaktteile und ein in horizontaler Ebene drehbares ein- oder zweiflügeliges Kontaktmesser (8), das sich gegen oder zwischen die Spiralfedern (16) legt.
2. Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zweifiügliges Kontaktmesser aus einem einzigen, elektrisch gut leitenden Metallstück (8), dessen zwei lappenförmige Ansätze in der Mitte nach unten gebogen sind zur Befestigung des Kontaktmessers an einem vierkantigen Isolatorkopf. ' ■
3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke an einem U-förmigen Metallbügel sitzen, der mit seinen beiden Schenkeln auf einem vierkantigen Isolatorkopf befestigt ist und «ine oder zwei einander parallele Achsen (i5°i IS6) trägt» auf welchen drehbar je eine oder mehrere Spiralfedern (16) von ioo rundem oder kantigem Querschnitt sitzen, die gegeneinander drücken und den elektrischen Kontakt mit dem gegen oder zwischen sie sich schiebenden Kontaktmesser (S) herstellen. '
4. Vorrichtung zur Schnappbewegung für den Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch e'nen Antriebshebel (20) mit einer auf ihm befestigten, rechtwinklig zu ihm stehenden Kurbel (22), die mit einer Zugfeder (23) und den Ausschaltnocken (24) zusammenwirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919326973D 1919-06-03 1919-06-03 Ein- oder mehrpoliger Schalter fuer Starkstromanlagen Expired DE326973C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1015895B (de) * 1953-12-11 1957-09-19 Rhein Westfael Elect Werk Ag Hochspannungsschalter
EP0829890A1 (de) * 1996-09-16 1998-03-18 Schneider Electric Sa Mehrphasiger elektrischer Schalter mit einer Schaltwelle je Phase

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