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führten Klappenschrankes, in welchem eine gewisse Anzahl von Anschlussleitungen mit zwei Fernleitungen 11, 12 beliebig verbunden werden kann, dar. In den Schrank führen sechs Doppelleitungen, und zwar kommen die Leitungen 11 und 12 von der Vermittlungsanstalt, während die Leitungen 1 und 16 das Privatnetz bilden. Von letzteren sollen die Leitungen 13 und 14 mit der Vermittlungsanstalt verkehren ; dagegen können die Leitungen 15 und 16 wohl mit den Leitungen 13 und 14, jedoch nicht mit den Leitungen 11 und 12 des Stadt-Fernsprechnetzes in Verbindung gebracht werden. Der Klappenschrank enthält in üblicher Weise für jede Leitung eine Klappe o.
Für die Verbindung der Leitungen 13, 11, 15 und 16 untereinander sind Klinken p vorgesehen. Die Verbindung der
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kann durch einen sogenannten Hörschlüssel v sowohl mit einer der Leitungen 11 und 12, als auch mit dem Stöpsel to in Verbindung gebracht werden. Der Hörschlüssel besteht aus den
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Verbindung und kann zum Abhören der Leitungen 13, 11, 15, 16 benutzt werden. Sobald jedoch das Isolierstück 23 in eine der punktierten Stellungen, entweder zwischen die Federn 17 und 18, oder zwischen 19 und 20 gebracht wird, ist der Apparat It mit der Leitung 11 oder 12 verbunden.
Da nun durch die Bewegung der Federn 17 und 18, be- ziehungsweise 19 und 20 gleichzeitig die Federn 21 und 22 von ihren Contacten 24 und 25 abgehoben werden, so ist der Stöpsel w jedesmal von dem Apparat u abgeschaltet, wenn das Isolierstück 23 in eine der punktierten Lagen gebracht wird. Wenn ferner eine der
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herzustellen. Soll z. B. Leitung 13 mit der Stadtleitung 12 verbunden werden, so ist die Doppeltaste s durch Druck auf ihren Knopf x umzaschalten. Der Strom nimmt dann folgenden Weg : Von der einen Leitung der Schleife 12 nach der zugehörigen Klappe o und von hier zu der Feder 28 der Doppeltaste s.
Mit 28 steht Feder 29 in Verbindung. welche über q an den einen Draht der Schleife 13 angeschlossen ist. deren anderer Draht nach der Feder- führt. Mit dieser steht Feder 31 in Verbindung, welche an die zweite Leitung der Schleife 12 angeschlossen ist.
Aus vorstehendem geht somit hervor, dass nach der beschriebenen Schaltung nur die
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Statt der vorbeschriebenen Doppeltasten und Hörschlüssel können auch andere zweckentsprechende, verdeckt angebrachte Schaltvorrichtungen Verwendung finden. Auch kann die beschriebene Schaltung für beliebig viele Fernleitungen erweitert werden.
Fig. 3 stellt eine Ausführungsform des vorerwähnten Klappenschrankos dar, bei welcher die verdeckt eingebauten Umschalter eine derartige Anordnung erhalten haben, dass ein Verwechseln derselben ausgeschlossen ist. Die mit I bezeichneten Vierecke bedeuten die Klappen derjenigen Anschlüsse, welche sowohl mit dem Vormittlungsamte, als auch mit den übrigen Apparaten des l'rivatnetzes, die an die Klappen JI angeschlossen sind, verkehren. Mit III sind die Anrufklappen der Stadt-Fernsprechleitungen bezeichnet. r bedeutet den Hörscblüssel ; p sind die Klinken, wie in Fig. 2.
In der untersten Reihe fehlen zwei Klinken, da die Stadt-Fernsprechleitungen nur durch die festen, verdeckten Schalter q, r, s, t (Fig. 2) und 36 bis 51 verbunden werden sollen. Um das Verwechseln dieser Schalter auszuschliessen, sind dieselben direct unter der Klappe des betreffenden Nebenanschlusses, welcher mit der Stadtleitung verbunden werden soll, angebracht.
Bei der Zeichnung handelt es sich um die Verbindung mit zwei Stadtleitungen ; es befinden sich daher unter der ersten Reihe der Klappen I, d. h. derjenigen der zum Stadtanschlusse berechtigten Leitungen, zwei Reihen verdeckte Umschalter, ebenso unter der zweiten Reihe der Klappen L Sind drei oder mehr Stadtleitungen vorhanden, und sollen die zum Anschlusse an das Stadtnetz berechtigten Leitungen an alle drei angeschlossen werden können, so liegen unter jeder Klappe drei oder mehr verdeckte Umschalter. Die Klappen II, d. h. diejenigen der
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Weise angeordnet sind.
Statt unter den Klappen der anschlussberechtigten Leitungen können die verdeckten
Umschalter ihren Platz auch über oder neben denselben erhalten ; auch so wird das Ver- wechseln beseitigt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 'i. Schaltungsanordnung für den Anschluss von Neben-Fernsprechstellen an Stadt-
Fernsprechleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass nur in die Nebenanschlussleitungen einer zum Anschlusse an die Stadt-Fernsprechleitungen berechtigten, beschränkten Anzahl von
Neben-Fernsprechstellen Umschalter (e, i, Fig. 1, bezw. q, r, s, t, Fig. 2) derart einge- schaltet sind, dass sie bei ihrer Betätigung die Verbindung der betreffenden Neben- anschlussleitung mit der ihr zugehörigen Klinke des Klappenschrankes (34, Fig. l, bezw. p,
Fig. 2), bezw. mit der ihr zugehörigen Linienwähler-Stöpselschnur (z, Fig.
1) unterbrechen und die Verbindung derselben mit der Stadt-Fernsprechleitung herstellen, so dass durch die
Bedienung der Umschalter nur die beschränkte, zum Anschlusse an das Stadt-Fernsprech- netz berechtigte Anzahl von Neben-Fernsprechstellen mit demselben verbunden worden kann.