AT78822B - Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes aus Lupinen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes aus Lupinen.

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Description


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  Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes aus Lupinen. 



   Wie Versuche gezeigt haben, erhält man durch Auskochen von zerkleinerten Lupinensamen mit Wasser eine Flüssigkeit, die nach dem Eindampfen bis etwa zur Konsistenz von Fischleim ein ausgezeichnetes Klebmittel ergibt. Da in den Lupinensamen keine Stärke erhalten ist, so handelt es sich hier nicht etwa um eine Kleisterbildung. Vielmehr sind es, wie die Untersuchung ergeben bat, im wesentlichen die in den Samen vorhandenen und beim Kochen mit wässerigen Flüssigkeiten durch teilweise Hydrolyse veränderten Galaktane, welche in wässeriger Lösung eine hervorragende Klebkraft besitzen. 



   Durch das Auslaugen der zerkleinerten Samen mit Wasser geben nun aber neben den Galaktanen eine Reihe von Stoffen mit in Lösung, die einerseits die Klebkraft des Extraktes stark beeinträchtigen und andererseits wegen ihres hohen   Stiekstoffgehaltes   von grosser Bedeutung für die Ernährung sind, für diese aber bei der Herstellung des Klebmittels verloren geben. 



   Es hatte sich nun bei der weiteren Untersuchung herausgestellt, dass es nicht erforderlich ist, alle Teile der Samen bei der Herstellung des Klebmittels heranzuziehen. Vielmehr sind zu diesem Zwecke die Schalen der Lupinensamen allein, ohne den inneren,   nährstoffreichen   Kern, nicht allein ausreichend. sondern geeigneter als die ganzen Samen. 



   Zu der Herstellung des Klebmittels werden daher die Lupinensamen   entschä1t.   Die Schalen werden ganz oder nach vorheriger Zerkleinerung mit kaltem Wasser übergossen und allmählich bis   anf   zirka 1000 C erhitzt. Vorteilhaft für die hydrolytische Spaltung der Galaktane erweist sich ein Zusatz von kleinen Mengen Calciumhydroxyd oder eines Kalksalzes zum Wasser. 



   Nach dem Abkühlen wird die Masse nitriert und die Flüssigkeit bis etwa zur   Kon-   sistpnz von Fischleim   eingedampft. Znr isseren Haltbarkeit   des Klebmittels wird demselben Alaun oder   Karhols änre oder irgend ein anderes Antisptikum zugesetzt.   



   Dieses Klebmlttel eignet sich besonders als Ersatz fur Kleister und Gummi arat, icum ferner als Schlichte für Garne und   N haaren   sowie für   Papierleimung.   



   PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines   lIehmittel   aus Lupinen, dadurch gekennzeichnet, dass die ganzen oder zerkleinerten Schalen der Lupinen mit kaltem Wasser übergossen und allmahlich bis zirka 10U C erhltzt werden, worauf man die Flüssigkeit bis etwa zur Konsistenz   \on Fischleim eindampfen und zur Haltbarmachung Antiseptika wie AlauM,     Karbolsäure   oder andere zusetzen kann. 
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Claims (1)

  1. d dix ganzen oder zerkleinerten Schalen der Lupinen mit kaltem Wasser unter Zusatz on Caitcinmhydroxyd oder eines Kalksalzes übergossen und allmahlich bis zirka 1000C EMI1.2 dampfe und ar Haltbarmachung Antiseptika, wie Alaun, Karbolsäure oder andere zusetzen kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT78822D 1917-12-05 1917-12-05 Verfahren zur Herstellung eines Klebstoffes aus Lupinen. AT78822B (de)

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