AT78785B - Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Tiefeneinstellung freitreibender Schwimmkörper, z. B. Seeminen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Tiefeneinstellung freitreibender Schwimmkörper, z. B. Seeminen.

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AT78785B
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Herman Axel Ing Schepeler
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Herman Axel Ing Schepeler
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   Flansch   4 mit dem Deckel luftdicht verschraubt ist. 



   Der Hydrostat selbst besteht aus dem mit einer Metallmembrane 5 luftdicht verlöteten   hälse   3, welches mit dem Flansch 4 zum luftdichten Arschrauben versehen ist. ber der Membrane ist der Hebelarm 6 in dem Lagerbock 7 gelagert. Dieser Hebelarm betätigt die einstellbare Ventilklappe 8 des Luftentleerungsventiles 9, welches durch die Spiralfeder 10 geschlossen gehalten wird. Durch die Stellschraube   11,   deren Ende an der Membranmitte ruht, werden die Bewegungen der Membrane auf den Hebelarm 6 und damit auf die Ventilklappe übertragen. 



   Das Luftentleerungsventil 9 steht mit dem Innenraum 12 des Schwimmkörpers in unmittelbarer Verbindung, so dass die darin enthaltene Luft bei offener Ventilklappe entweichen kann. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform des Luftentleeiungsventiles. Das mit Gewinde und Mutter zum Festschrauben versehene Ventilrohr 9 trägt innen einen durchlöcherten weichen Gummipfropfen   13,   welcher den Ventilsitz bildet. 8 ist die Ventilklappe von halbkugelförmiger Gestalt, welche durch die Gewindestange 74 und Mutter in dem Membranehebelarm 6 verstellt werden kann. 



   Beim verschlossenen Ventil wird das Loch in dem Gummipfropfen durch die halbkugelformige Ventilklappe geschlossen. 



   Zum Schutze gegen äussere Beschädigungen kann das Ganze   dur h eine mit Löcl' n vo-   seheneSchutzklappe15verdecktwerden. 



   Im Innenraum des Gehäuses (Fig. 1) befindet sich der mit Pressluft oder mit Kohlensäure gefüllte Behälter   16,   dessen Oberteil mit einem einstellbaren Ventil versehen ist.   durch   welches die Pressluft lar. gsam aus dem   Behälter   in den Hohlraum 12 des   Schwimmkörpers ein-   treten kann. 



   In Fig. 4 ist eine   Ausfüh@ungsform   dieses einstellbaren Einströmungsventiles   angeehol.   



   Der mit einem Hahn 17 versehene Ventilkörper 18 hat eine feine, zweckmässig etwas kegel.   förmige   Bohrung 19, die nach oben zu in ein weiteres zylindrisches   Rohrstück 2C ausmündet.   



  Die etwas kegelförmig zugespitzte Ventilnadel 21 ist in dem Kopf 22   befestigt, welcher mit (} ('-   winde versehen ist und im Rohrstück 20 verstellt werden kann. Man kann somit   duich Hcif-in-   
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 oder Gasmenge genau einstellen. 



   Durch den Schlüssel 22 (Fig. 1), dessen Stange durch die Dichtung 23 im Gehäuse 1 hmdurchgeht, kann der Hahn 17 vor dem Auswerfen von aussen geöffnet werden. 
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 auf das weitere Steigen oder Sinken des Tiefenreglers. 



   Sobald der Schwimmkörper bis zu einer gewissen Tiefe gesunken ist. schliesst der   erhöhte  
Wasserdruck auf die Hydrostatenmembrane immer mehr und mehr das Ventil 9 und die   IJ1l     Hohlraum stetig einströmende Pressluft t@eibt das Wasser wieder aus ihm herans.   mit der Folge. dass der sich hebei gleichzeitig orhöhende und zuletzt positiv werdende Auftrieb den Schwimm-   ksi31. körper zum Steigen bringt.   
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In dieser Lage ist die einströmende und ausströmende Luftmenge   gleich und ebenfalls   das spezifische Gewicht der ganzen Anordnung, genzu gleich dem von ihm verdrängten Wasser. 



   Steigt der   Schwimmkörper lungegen   über die Normallage, so öffnet sich bei a bnehmendem   Wasserdruck das Ventil   9 mehr und mehr, bis die ent weichende Luftmenge grösser wird als die   eingeblasene und das Wasser steigt wieder in den Hohlranm hinauf, wobei der Auftrieb wieder   negativ wird. Der Schwimmkörper sinkt. 



   Es ist daher äusserst leicht, die Ventilverhältnisse und die Einstellung des Hydrostaten   so abzupassen, dass   die grössten Bewegungen des Tiefenreglers um seine normale Tiefenlage entweder nur 1 bis 2 d m betragen oder   nach     Belieben mehr.   



     Der Verbrauch an Druckluft   oder Kohlensäure ist gering und die Tätigkeit ist   in weiten   GrenzenoderfastganzvomDruckeindenDruckluftbehälterunabhängig. 

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   F/'hriebene Tiefcnregler   mit einer Mine oder einem Sprengkölper verbunden ist. 



     Der S@rengköper 23   kann hiebei mit einem passenden Auftrieb unmittelbar auf dem Tiefenregler entweder fest oder durch Ketten angebracht werden. Das Gehäuse 1 kann nach unten   zu bes@h@@t werden,   so dass die ganze Vorrichtung das Bestreben hat, eine vertikale Stellung im Nasser einzunehmen. 



   Wenn eine solche mit Tiefenregler ausgestattete Mine ausgeworfen wird, wird sie sich solange auf einer bestimmten Tiefe unter dem Wasserspiegel halten, bis der Vorrat an Pressluft erschöpft ist, nach welcher Zeit das Wasser allmählich den Hohlraum 12 des Schwimmkörpers ganz füllen wird und die ganze Vorrichtung auf den Meeresboden sinkt. 



   Bei Verwendung des Tiefenregler in Verbindung mit einem Sprengkörper (Mine) wird der Hydrostat am besten so eingestellt, dass die Vorrichtung beim Treiben mit dem Strom eine auf und nieder gehende (wellenförmige) Bewegung macht, da eine so eingestellte Mine selbsttätig unter das Torpedonetz eines stilliegenden Panzerschiffes tauchen wird und so an den Schiffsrumpf gelangen kann. Eine Zündvorrichtung mit   magnetischer Auslösung, welche   in   Tätigkeit   tritt, sowie der Sprengkörper sich an die   stählerne     Schiff and anlegt,   ist Gegenstand einer besonderen Erfindung. 



   Um    ei . so   ausgestattete Mine ohne äussere Handgriffe immer fertig   zum Ausweifen zu   
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   Bei der   Berührung   mit Wasser schmilzt das Zuckerstück fast sofort und die freigelassene Schnur gestattet dann der Spiralfeder. den Hahn 17 zu   können. wobei   die   Lufteinströmung   in denHohlraum12ihrenAnfangnimmt. PATENT-ANSPRÜCHE : 
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AT78785D 1915-09-04 1915-09-04 Verfahren und Vorrichtung zur selbsttätigen Tiefeneinstellung freitreibender Schwimmkörper, z. B. Seeminen. AT78785B (de)

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