DE125907C - - Google Patents
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- DE125907C DE125907C DENDAT125907D DE125907DA DE125907C DE 125907 C DE125907 C DE 125907C DE NDAT125907 D DENDAT125907 D DE NDAT125907D DE 125907D A DE125907D A DE 125907DA DE 125907 C DE125907 C DE 125907C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/12—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float
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Description
PATENTAMT.
JVs 125907 KLASSE 47g.
in HAMBURG.
Die bisher bekannten Vorrichtungen bei Dampfheizungen zur Verminderung des Dampfdruckes
oder zur selbsttätigen Zumischung von Hochdruckdampf von niedrigerer Spannung
erzielen kein unbedingt sicheres Einhalten des gewünschten Druckes in der Dampfentnähmeleitung,
insbesondere bei wechselndem Druck in der Hochdruckleitung. Die Drosselung des
Dampfes wird bei vorliegender Vorrichtung durch ein entlastetes Ventil bewirkt, dessen Bewegung
unter dem Einflüsse eines offenen Schwimmers steht, auf . dessen Wasserinhalt
einerseits der Druck des gedrosselten Dampfes, andererseits durch ein eintauchendes Rohr das
Gewicht einer Wassersäule wirkt. Durch die Höhe der Wassersäule ist die Höhe des in
der Dampfentnahmeleitung herrschenden Druckes bestimmt, denn wenn der Dampfdruck die
Wassersäule überwindet, entleert sich der Schwimmer,, steigt infolge dessen und schliefst
das Drosselventil mehr oder weniger; sinkt dagegen der Druck unter das durch die Höhe
der Wassersäule bestimmte Mafs, so füllt sich der Schwimmer, sinkt nieder und öffnet das
Drosselventil.
Zwar sind schon früher Schwimmer bei Druckminderern verwendet worden, aber die
Wasserverdrängung geschah hierbei meistens aus dem den Schwimmer enthaltenden Gefäfs
und nicht aus dem Schwimmer selbst. Infolge dessen waren Stopfbüchsen und Federn oder
einstellbare Gegengewichte zur Gewichtsausgleichung des Schwimmers nothwendig. Derartige
Theile bewirkten einerseits Unzuverlässigkeiten und ungleichmäfsige Bewegungen des
Schwimmers, andererseits erforderten sie eine im Uebrigen unnöthige Vergröfserung des
Wassergefäfses bezw. des ganzen Druckminderers. Aufserdem soll der Erfindung gemäfs
durch Anordnung eines zweiten, offenen, in bekannter Weise als Sicherheitsrohr wirkenden
Rohres, welches in den Wasserraum des Schwimmers hineinreicht, jede stärkere Druckschwankung
ein Ausblasen des Dampfes bewirken, da der Schwimmer sich schnell bis zur Einmündungsstelle des offenen Rohres entleert;
so wird der Schwimmer starken Erschütterungen und daraus folgenden Beschädigungen
nicht ausgesetzt. Durch die Verwendung von Rohren mit nachgiebiger Schleife zur Herstellung der dem gewünschten Druck
entsprechenden Wassersäule, sowie für das Sicherheitsrohr kann, unter Vermeidung aller
Stopfbüchsen, ein schnelles und genaues Einstellen jeder beliebigen Flüssigkeitshöhe stattfinden.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung ist in Fig. ι im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2
zeigt einen Grundrifs derselben. In Fig. 3 ist die Lage des Schwimmtopfes und des Ventils
dargestellt, wenn der Druck in der Dampfentnahmeleitung über das zulässige Mafs gestiegen
ist. In die Dampfentnahmeleitung ist ein Gefäfs α (Fig. 1) eingebaut, in welches der
hochgespannte Dampf bei / eintritt und aus welchem der auf niedrigeren Druck gebrachte
Dampf bei m in die Heizungsleitung treten soll. In diesem Gefäfs hängt an dem längeren
Arme b eines um den Zapfen d drehbaren zweiarmigen Hebels b c der offene Schwimmer e,
während der kürzere Arm c durch ein Gelenk p mit dem Ventil k verbunden ist, welches mittels
des Dampfkanals q in bekannter Weise entlastet ist. Durch den Deckel des Gefä'fses a
hindurch reichen zwei an beiden Enden offene, mit einer nachgiebigen Schleife versehene
Rohre f und s hinein, und zwar s möglichst weit hinein, aber so, dafs der Schwimmer in
der nothwendigen Bewegung nicht gehindert wird. Das Rohr f endigt einige Centimeter
höher. Das Rohr 5 ist mit einem oberen, in verschiedenen Höhen festzustellenden Gefäfs g
verbunden, das eine Ueberlauf- bezw. Auspufföffnung i in solcher Höhe besitzt, dafs der
Inhalt des Gefäfses g bis zu dieser Höhe etwa gleich dem Inhalt des Schwimmers e ist. Das
zweite Rohr f ragt bis zur Höhe des Ueberlaufes i in das Gefäfs g hinein. Wenn die
Vorrichtung benutzt werden soll, wird in das Gefäfs α und den Schwimmer e Wasser bis
zum Ueberlaufhahn η eingefüllt und das Gefäfs g auf eine dem gewünschten Druck entsprechende
Höhe gebracht, wobei die Schleifen der Rohre f und s sich entsprechend zusammenziehen
oder erweitern.
Der gefüllte Schwimmer e ist jetzt vermöge seines Eigengewichtes in der tiefsten Lage
(Fig. 1) und infolge dessen ist das Ventil k ganz geöffnet. Wird jetzt der Hochdruckdampf
durch die Oeffnung / eingelassen, so tritt er in das Gefäfs α, drückt auf das Wasser und treibt
das Wasser aus dem Schwimmer e durch das Rohr ί in das Gefäfs g. Da das Wasser um
den Schwimmer im Gefäfs α nicht entweichen kann, so erleidet der sich leerende Schwimmer
einen Auftrieb und schliefst das Drosselventil immer mehr, wie in Fig. 3 dargestellt ist, bis
der Druck im Gefäfs α, also in der Dampfentnahmeleitung so weit gesunken ist, dafs die
auf dem Wasser des Schwimmers ruhende Flüssigkeitssäule und der Druck sich das Gleichgewicht halten. Sobald aber aus irgend
einem Grunde der Druck noch geringer wird, fliefst ein Theil des Wassers in den Schwimmer
zurück, dieser beginnt sich wieder zu senken und das Drosselventil zu öffnen. So folgt
jeder Druckschwankung ein selbstständiges Regeln des Drosselventils. Wenn aber durch
ein irgendwie veranlafstes plötzliches starkes Steigen des Druckes die Wirkung der Drosselung
nicht rasch genug eintritt, so wird so lange weiter Wasser aus dem Schwimmer e
durch das Rohr s entfernt, bis die Mündung r des Rohres f frei von Wasser wird, dann
pufft der Dampf durch das Rohr f und den Auspuff / ins Freie, während gleichzeitig das
Ventil k durch den Schwimmer vollständig geschlossen wird. So tritt sehr rasch wieder der
normale Druck und damit der Rücktritt des Wassers in den Schwimmer ein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckminderer für Dampfheizungen u. dgl., bei dem ein Drosselventil durch einen offenen, mit Flüssigkeit belasteten Schwimmer bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Rohre in den offenen Schwimmer tauchen, von denen das eine mit einem Gefüfse verbunden ist, durch dessen veränderliche Höhenlage die Höhe des niedrigen Druckes dadurch bestimmt wird, dafs eine Erhöhung des Druckes über das der Wassersäule entsprechende Mafs hinaus eine Entleerung des Schwimmers und dadurch ein Schliefsen des Drosselventils bewirkt, während das zweite Rohr in die freie Luft mündet, so dafs bei zu starker Druckerhöhung der Dampf frei auspufft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE125907C true DE125907C (de) |
Family
ID=394600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT125907D Active DE125907C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE125907C (de) |
-
0
- DE DENDAT125907D patent/DE125907C/de active Active
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