AT92911B - Explosionsrückschlags-Sicherungsvorrichtung (Wasservorlage) für autogene Schweißanlagen. - Google Patents
Explosionsrückschlags-Sicherungsvorrichtung (Wasservorlage) für autogene Schweißanlagen.Info
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Description
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Explosionsrilckschlags-Sicherungsvorrichtung (Wasservorlage) für autogene Schweiss- anlagen.
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für autogene Schweissanlagen, deren wesentliche Vorteile darin bestehen, dass durch die sinngemässe bauliche Ausgestaltung des Sehwimmventils, bei dem eine besondere Führung des Schwimmers wegfällt, einerseits bei zu niedrigem Wasserstande die Gaszufuhr tatsächlich abgesperrt bleibt, anderseits bei Sauerstoffrücktritt durch den Druck des Sauerstoffes auf die horizontale Oberfläche des Schwimmers das Ventil geschlossen und ein Abdrängen des Wassers der Vorlage nach der Gaszuleitung verhindert wird, weiters, dass ein Ansaugen von Luft in die Vorlage durch den mit einer Gummimembrane versehenen K'1p,
eldeckel des Füllzylinders verhindert wird. Schliesslich, dass im Falle eines Explosionsrückschlages der Explosionsdruek ein Absperrorgan in der Weise betätigt, dass ein Übertreten der Explosionswelle nach der Wasservorlage ausgeschlossen ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung ist in der Zeichnung ersichtlich und stellt Fig. 1 die Vorrichtung teils im Längsschnitt, teils in Ansicht bei zu niedrigem Wasserstande, Fig. 2 die Stellung des Schwimmventils bei genügendem Wasserstande, Fig. 3 einen schematischen Querschnitt des Wassergefässes und Draufsicht des Schwimmers dar.
Das Gas gelangt durch das Zuleitungsrohr 1 in eine am abnehmbaren Boden des Wassergefässes 2 eingebaute Ventilkammer 3, welche nach oben durch eine elastische Dichtungsplatte 4 abgeschlossen ist, die wechselseitig am Rande der Ventilkammer 3 und an einer Stempelplatte 5, die durch eine allseits gelenkige Kupplung 7 mit einem Schwimmer 6 in Verbindung steht, befestigt ist.
Ist nun das Wassergefäss 2 genügend, d. h. bis zum Wasserstandskontrollhahn 8 gefüllt, so zieht der Schwimmer 6 infolge seines Auftriebes die Stempelplatte 5 und die an dieser einseitig befestigte elastische Dichtungsplatte 4 hoch und das Gas perlt durch das Wasser an den Seiten des vorteilhaft im quadratischen Querschnitte gehaltenen Schwimmers 6, der an den Wänden des Wassergefässes einegenügende Führung hat, in den Raum oberhalb des Schwimmers und strömt von hier durch das Gasableitungsrohr 9 zum Brenner.
Bei zu niedrigem Wasserstande drückt der Schwimmer vermittels der Stempelplatte 5 infolge seines Eigengewichtes die Dichtungsplatte 4 gegen den oberen Rand der Ventilkammer 3 und die Gaszufuhr ist abgesperrt.
Um die Druckwirkung des rücktretenden Sauerstoffes vorteilhaft auszunutzen, sind die Abmessungen des Schwimmers so gehalten, dass seine horizontale Oberfläche dem Quadrate des umschriebenen,
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und die Gaszuleitung in erwähnter Weise absperrt. Der Sauerstoff entweicht durch das Rohr 10 des kommunizierenden Gefässes 11 unter teilweisem Abheben des Deckels 12 ins Freie. Um ein Abschleudern des lose aufsitzenden Deckels zu verhindern, sind in seinem zylindrischen Teil die Längsrillen 13 eingepresst.
Ein Ansaugen von Luft in die Vorlage bei zu geringer Gaszufuhr oder Verwendung stärkerer Brenner wird dadurch verhindert, dass in einem solchen Falle die anstatt eines Kapselbodens eingespannte Gummimembrane an den oberen Rand des Füllzylinders 11 angesaugt und die Vorlage gegen die Aussenluft luftdicht abgeschlossen wird.
Zwischen Wasservorlage und Brenner ist eine Vorrichtung eingeschaltet, die im Falle eines Explosionsrückschlages in Tätigkeit tritt. Das vorteilhaft trichterförmig gestaltete Gefäss 15 mit der
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Explosionskammer 76dientzuLokaIisierung der Explosion. Das Brenngas tritt bei dem Schlauchanschluss 17 durch die vielen feinen Bohrungen 18 des Rohres 19 in die Kammer 10 und strömt bei 20 zum Brenner ab.
Oberhalb der Gaseinströmung ist die Explosionskammer 76 durch eine eingespannte gasdichte, leicht zerreissliche Membrane 21 gegen die Aussenluft abgeschlossen. Auf dieser Membrane sitzt der Deckel 22,
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geschleudert, welcher die ihm mitgeteilte Bewegung in der Richtung der durch die Länge des Hebels 23 bestimmten Kreislinie. zwangsweise fortsetzt, wobei der Hahnkegel mitdrehend die Leitung 9 nach der Vorlage absperrt.-Der andere Hebelarm 25 des Absperrhahns wird von der Sehnappfeder 26 aufgefangen und in der entsprechenden Sperrlage festgehalten. Um beim Emporschleudern des Decke13,
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wahren, ist an dem Deckel 22 eine Prellfeder 27 angebracht, die an das Rohr 9 nr. eh Einschnappen des Hebels 25 in die Feder 26 anschlägt.
Unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit der Explosionswelle einerseits und des Ribungswiderstandes am Hahnkegel anderseits ist zwischen Explosionskammer 16 und Absperrhahn 24 eine
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Explosionsrückschlags-Sieherungsvorrichtung (Wasservorlage) für autogene Sehweissanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schwimmer (6) ohne besondere Führung, dessen horizontale Ober- fläche grösser ist als die ihn umgebende Wasseroberfläche, vermittels einer durch eine allseits gelenkige Kupplung mit ihm verbundenen Stempelplatte (5) eine wechselseitig am Rande der Ventilkammer (Gaszuführungsmündung) und an der Stempelplatte (5) befestigte elastische Dichtungsplatte (4) bei eintretendem Wassermangel durch sein Eigengewicht und das der Stempelplatte (ó) bzw.
bei rücktretendem Sauerstoff durch den auf seine horizontale Oberfläche einwirkenden Druck auf den Rand der
Ventilkammer (3) aufpresst, wodurch die Gaszufuhr abgesperrt bzw. ein Abdrängen des Yorlagenwassers in die Gaszuleitung verhindert wird.
Claims (1)
- 2. Explosionsrückschlags-Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der lose aufsitzende Kapseldeckel (12) des mit dem Wasserbehälter (2) kommunizietenden Gelässes (Füllzylinder 11) an Stelle des Bodens mit einer Gummimembrane (14) versehen ist, welche infolge der. Saugwirkung des Sauerstoffes an den Rand des Füllzylinders (11) dicht angesaugt wird und dadurch das Ansaugen von Luft verhindert, und dass der Deckel in seinem zylindrischen Teil mit eingepressten Längsrillen (13) versehen ist, durch welche der lücktretende Sauerstoff entweichen kann, ohne den Deckel emporzüsehleudern.3. Exposionsrückschlags-Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Vorlage und Brenner eine Vorrichtung eingeschaltet ist, die im Falle eines Explosions- rückschlages ein Absperrorgan der Gasleitung (9) betätigt, um ein Übertreten der Explosionswelle nach der Vorlage zu verhindern.4. ExplosionsrückschIags-Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Explosionsrückschlag durch den Explosionsdruck eine die Explosionskammer (16) gegen aussen abdichtende, leichtzerreissliche Membrane (21) zerrissen und ein auf dieser Membrane ruhender Deckel (22) emporgeschleudert wird, welcher die ihm mitgeteilte Bewegung in der Richtung der durch die Länge des mit dem Deckel (22) fest verbundenen Hebels (23) bestimmten Kreislinie zwangsweise fortsetzt, wobei der Hahnkegel mitdrehend die Leitung (9) nach der Vorlage absperrt, während ein mit genanntem Hebel verbundener Arm (25) von einer Schnappfeder (26)in entsprechender Sperrlage festgehalten EMI2.4 Explosion durch Anschlagen an das Zuleitungsrohr (9) verhindert.5. Explosionsrückschlags-Sicherungsvorichtung nach Anspruch 3 und4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Absperrvorrichtung (24) und Explosionskammer (16) eine Leitung (28) von solcher Länge eingesehaltetjs dass die gänzliche Absperrung erfolgt, bevor die Explosionswelle die Leitung (28) durchlaufen hat.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT92911T | 1921-09-09 |
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1921
- 1921-09-09 AT AT92911D patent/AT92911B/de active
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