<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Eichpatten mit Rahmen, bei welchen zwei Ringe, wovon der eine am Fassboden befestigt ist, derart aufeinander drehbar sind, dass der obere breitere Ring den ersteren deckt und zugleich die im unteren Ring sitzende auswechselbar Eichplatte an ihren Rändern festhält, wobei an jedem Ring sich befindlichen Bohrungen aufeinander zu liegen kommen, so dass durch das Einsetzen einer Plombe ein Verschluss und eine Sicherung gegen unbefugtes Auswechseln der Eicbplatte erreicht wird.
Diese Einrichtungen lassen zwar ein leichtes Auswechseln der Eichplatte vor sich gehen, ermöglichen das Anbringen des Lagers für die Platte unter äusserster Schonung des Fassbodens und gewährleisten ferner eine leichte und deutliche Anbringung des Eichstempels bzw. der Plombe. Sie sind jedoch mit dem Nachteil behaftet, dass die Drehung des oberen breiteren Ringes dann nicht mehr oder nur schwierig bewerkstelligt werden kann, wenn sich der Fassboden, der ja ursprünglich eben war, im Laufe der Zeit nach innen oder aussen gewölbt hat.
Diesen Nachteil auszuschliessen ist Zweck der vorliegenden Erfindung. Sie ist in
EMI1.2
mit den Löchern a1 für die Befestigungsschrauben versehen ist. Dieser Ring ist mit einer aus seiner Ebene herausragenden Nase a2 versehen, welche bei (13 nach innen abgeschrägt ist. In den Ring a ist in bekannter Weise die auf beiden Seiten verwendbare und auswechselbare Eichplatte b aus Holz oder sonst geeignetem Material eingesetzt, welche die Eichzahl aufzunehmen hat. c ist der obere breitere Ring, welcher bei verschlossener Eichplatte die Ränder derselben überdeckt. Der Ring c ist mit einem Ausschnitt cl, der bei r-2 nach oben abgeschrägt ist, versehen.
Dieser Ausschnitt korrespondiert mit der Nase a2 des unteren Ringes derart, dass die letztere in der Pfeilrichtnng Fig. 1 in den Ausschnitt geschoben werden kann. In diesem Falle decken sich die Ringe a und c und die beiden Abschrägungen < und c liegen in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise aufeinander. Gleichzeitig deckt sich auch die Bohrung ca des oberen Ringes mit der Bohrung a4 des unteren Ringes, so dass durch diese beiden Bohrungen eine Schraube d, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eingeführt werden kann. Diese Schraube bewirkt in Verbindung mit der abgeschrägten
Nase a2 die Befestigung des Ringes c auf den Ring a und das Festhalten der in den letzteren eingelegten Eichplatte b am Fass. Die Bohrung C3 des Ringes c ist von einem erhöhten Rand C4 umgeben.
Der von diesem eingeschlossene Raum dient zur Anbringung des Eichstempels oder der Plombe. Bemerkt sei noch, dass die Nase a2 statt am unteren am oberen Ring und umgekehrt der Ausschnitt cl statt am oberen am unteren Ring an- gebracht sein kann.
Es ist selbstverständlich, dass der obere Ring mit einer Firmeninschrift oder sonstigen
Aufschriften versehen sein kann.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.