AT78386B - Schottdurchführung für Kabel, Rohre und dgl. - Google Patents

Schottdurchführung für Kabel, Rohre und dgl.

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AT78386B
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Weser Ag
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    Schottdurchfuhrung   für Kabel, Rohre und dgl. 



    Die wasserdichte Durchführung von Kabeln, Rohren und dgl. durch Schottwände erfolgt bisher in der Weise, dass die Kabeln einzeln mittels sogenannter Schottstopfbüchsen   
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Durchführung eine starke Schwächung der Wände zur Folge und nimmt eine grosse Wand- flache in Anspruch, die auf diese Weise für andere Zwecke verloren geht. Bei einer anderen
Art von Kabeldurchführung werden die Kabel bündelweise durch ein grösseres Loch in der Schottwand und einen vor diesem Loch angebrachten Kasten, dessen Wände mit einer der   Kabelzahl entsprechenden   Anzahl   Löhcer   versehen sind,   hindurchgeführt   und der Kasten wird alsdann mit einer   Vergussmasse   ausgegossen.

   Diese Anordnung nimmt zwar weniger
Raum in Anspruch wie die Einzelverlegung der Kabel, hat aber den Nachteil. dass die
Vergussmasse, deren Schmelzpunkt ziemlich niedrig liegen muss, um die Gummiisolierung der Kabel nicht zu gefährden, bei höheren Raumtemperaturen leicht weich wird und dann einem etwaigen Wasserdruck nicht mehr genügenden Widerstand leistet. Auch fehlt die
Möglichkeit, die Vergussmasse unbedingt in alle Hohlräume, die von den Kabeln gebildet werden, hineinzubringen, da beim   Ausgiessen   des   Dichtungsliatens eine   vorzeitige   Erkaltung   und Erstarrung der Vergussmasse nicht zu vermeiden ist und dann leicht Luftsäcke und
Hohlräume entstehen. 



     Gegenstand der Ernndung bildet   die   Schottdurchführung   von beliebig vielen Kabeln,
Rohren und dgl. durch eine gemeinsame Durchbrechung der Schottwand, wobei die denkbar kleinste Fläche für die Durchbrechung in Anspruch genommen wird, welche ein sicheres
Abdichten der Durchbrechung auch gegen hohen Druck ermöglicht und welche beliebig oft mit den einfachsten Mitteln ein Nachdichten zulässt. 



   Diese Vorteile gegenüber den bisher bekannten Ausführungsarten werden dadurch erreicht, dass das durch die   Schottwand hindurchführende, mit Dichtungskitt   durchsetzte Kabelbündel usw. durch eine nachstellbare, den bekannten Rohrstopfbuchsen nachgebildete
Schottdurcbführnng zusammengehalten wird und durch Anziehen der   Stopfbucbsbrille   be- liebig viel Dichtungskitt in die zwischen den einzelnen Kabeln etwa noch vorhandenen   lloblräume   gepresst werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Beispiel der neuen   Schottdnrchführung   dargestellt und zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die neue Schottdurchführung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das   Kabelbündel.   



   Die Kabel werden an der   DarchfQhrungsstelle   einzeln mit einer Dichtungsmasse (Kitt oder dgl.) umgeben und durch die an der Schottwand 1 mittels Flansch und Dichtung 3   betestigte   Führungsbuchse, 2 geführt. Mit dem Flansch dieser Buchse 2 wird der Ring   8,   der zweckmässig geteilt ist und durch die Schraube 9 das   Kabelbilndel   0 zusammenpresst, verbunden, so dass das mit dem Dichtungskitt durchsetzte Kabelbündel in seiner Längs- richtung festgehalten wird.

   Alsdann wird auf der anderen Seite der Schottwand das Kabel- bündel 0 durch die zweckmässig zweiteilige Stopfbüchse 4 mittels der Schrauben 5 zu- sammengepresst und die Stopfbuchsbrille 4 in die an der Schottwand 1 befestigte Führungbuchse 2 eingeführt, nachdem vorher der Hohlraum zwischen   Kabelbtlndel   0 und Buchse 2 mit dem Dichtungsmaterial 10 ausgefüllt worden ist. Durch Anziehen der Schrauben 6, die von dem Gegenflansch 7 gehalten werden, wird die Stopfbuchse 4 in die Führungsbuchse   2   

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   mal : ; zurückgezogen   und eine weitere Menge Dichtungsmaterial in die Führungsbuchse 2 gegeben und eingepresst werden. Grössere Zwischenräume, z.

   B. solche zwischen Kabeln verschiedenen Durchmessers, füllt man zweckmässig mit eingelegten Stäben aus, um an Dichtungsmaterial zu sparen. 



   Die Schottdurchführung nach vorliegender Erfindung kann einen beliebigen Querschnitt haben, wesentlich ist, dass das Kabel-oder Rohrbündel durch einen vom Umfang nach der Mitte zu erfolgenden Druck in sich und durch Stopfbuchsenwirkung nach aussen hin vollkommen abgedichtet wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schottdurchführung für Kabel, Rohre und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Kabel (0) und dgl. in einer einzigen Schottöffnung unter Ausfüllung der Zwischenräume mit einer kittartigen Dichtungsmasse zu einem Bündel vereinigt und sodann mittels Stopfbuchse (2, 4) unter Verwendung gleichartiger Dichtungsmasse gegeneinander und gegen die Schottwand abgedichtet werden.
AT78386D 1916-04-22 1918-04-12 Schottdurchführung für Kabel, Rohre und dgl. AT78386B (de)

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AT78386B true AT78386B (de) 1919-09-25

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