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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Now 7820.
OIjASSE 35 : HEBEZEUGE.
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Vorliegende Erfindung betrifft dieienigen Flaschenzüge, bei welchen die Rotte mit einer schraubenlinig und excentrisch verlaufenden Nuth h versehen ist, in die das Seil hineinlaufen kann, um sich zwischen dem excentrischen Theil der Rolle und dem Rollen- rahmen selbstthätig festzuklemmen.
Solche Vorrichtungen sind für den häuslichen Gebrauch, beispielsweise zum Aufhängen von Vorhängen, Fensterrouleaux u. s. w. bekannt, indessen hat man sie zum Heben von grösseren Laston bisher nicht benutzt. Es sind zwei Arten dieser selbsthemmenden Flasehenzüge bekannt.
Bei der einen wird das Seil durch einen festliegenden Theil des
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eine sich drehende Fläche stattfindet, zwängt sich das Seil mehr oder minder, je nach der Grosse des Gewichts, zwischen die Flachen ein : es wird dabei flachgedräckt und. abgesehen von der Beschädigung, die es dabei erleidet, ist auch die Klemmwirkung dann nicht zu- ver ! asslg.
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losen Rolle angeschlossen ist, aufwärts, um die Rolle 1J von hier bei 2 abwärts um die lose Rollo im Block E, dann bei 3 aufwärts um die Klemmrolle C und von dieser bei 4 abwärts nach der Hand des Arbeiters. Bei dieser Anordnung der Rollen können schon grössere Gewichte gehoben werden, was der eigentliche Zweck derselben ist.
Die Klemmrolle C und die Rolle'B sind lose drehbar auf der Achse a, die in den Seitonthoilen der Flasche festliegt. Die Klemmrolle C besitzt eine concentrische Rille b, in der das Seil, wenn es frei läuft, spielen kann, und nach der einen Seite führen aus der Rille b eine oder mehr schraubenlinig und excentrisch verlaufende Rillen c ab, die mehr und mehr von der Achse sich entfernen und dazu bestimmt sind, das Seil festzuklemmen.
Unmittelbar über den beiden Rollen liegt eine Rolle F von verhältnismässig kleinem Durchmesser parallel zur Achse der darunter liegenden Rolle. Im dargestellten Beispiel erstreckt sich die Rolle F über beide Rollen B und C ; da sie indessen nur mit der einen Rolle C'zusammenwirkt, könnte sie sich auch nur über diese allein erstrecken.
Diese Rolle F, die frei drehbar gelagert ist, trägt einen daumenförmigcn Vorsprung d, der die Rollo für gewöhnlich so eingestellt erhält, dass der Vorsprung nach unten gekehrt ist. Dei Vorsprung ( liegt ziemlich nahe am Ende der Rolle und gerade über der Rille c der Rolle C. Dicht über der Rolle P befindet sich ein fester Querstog e der Flasche, der dem Vorsprung d als Anschlag dient und die Rolle nach etwa einer halben Drehung anhält.
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reicht wird, ist bei der Einrichtung wesentlich.
Nachdem die Last durch das Umlaufen der Seiltrume 3 und 4 in der Rille b auf die gewünschte Höhe gehoben ist, zieht man das Trum 4 nach rechts hin und lässt es alsdann etwas nach. Fig. 1 a. Da hiebei die Klemmrolle C sich ein wenig zurückdreht, so gelangt das Seil aus der Rille b in die schraubenlinig verlaufende Rille c hinein und wird dadurch gegen den daumenförmigen Vorsprung der Klemmrolle F gezwängt.
Diese dreht sich unter Mitnahme des betreffenden Seiltheiles, bis letzterer schliesslich zwischen drei Flächen festgeklemmt wird, nämlich zwischen der excontrischen Fläche der Rolle C, der inneren Seitenfläche des seitlichen Rahmentbeiles der Flasche A und der unteren Seite des Daumens der Rolle F, wobei zugleich der Daumen den Quorstcg e der Flasche trifft und eine weitere Drehung der Rolle F verhindert, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn andererseits das Seil wieder ausgelöst worden soll, so genügt ein Zug an dem Trum 4, um den Daumen d ohne Beschädigung des Seils zur Freigabe des letzteren zu bringen.
Nach Abart, Fig. 5, ist ein daumenförmiger Vorsprung d' der Rolle F aussen an der Flasche liegend angenommen und der Seitentheil der Flasche trägt einen Vorsprung e2, durch weichen die Drehung der Rolle nach stattgehabtem Festklemmen des Seils begrenzt wird.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Selbsthemmender Seilflaschenzug mit einer mit excentrischer Klemmrille versehenen Klemmrolle, gekennzeichnet durch eine der letzteren gegenüber liegende Daumcnrolle (F),
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