AT77323B - Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung gestreckter Laschen insbesondere von Eisenbahnkupplungen. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung gestreckter Laschen insbesondere von Eisenbahnkupplungen.

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AT77323B
AT77323B AT77323DA AT77323B AT 77323 B AT77323 B AT 77323B AT 77323D A AT77323D A AT 77323DA AT 77323 B AT77323 B AT 77323B
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  Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung gestreckter Laschen insbesondere von
Eisenbahnkupplungen. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Maschine zur Wiederherstellung aller Arten von Laschen, die in den Einzelteilen oder der ganzen Länge durch den Gebrauch g'"treckt worden sind, z. B. Schienenlaschen, Kettenlaschen, Laschen der Kupplungen von Eisen-   baimfa-hrzeugen   u. dgl. Im Sonderfalle soll letztere Art von Laschen in Betracht gezogen werden. 



   Wesentliches Merkmal der Erfindung ist die Verarbeitung mehrerer Laschen zu gleicher Zeit zur Erzielung gleicher Ringweite der'Augen und gleicher Baulänge der Laschen auch bei verschiedener Ringstärke und   Ringgrösse   der Augen (Fig. lb). Die Verarbeitung umfasst das Stauchen der Augen oder der Schäfte der Laschen je für sich oder beider zugleich. Das Stauchen beider Augen der Laschen kann sowohl nacheinander als auch gleichzeitig geschehen.

   Die Anpassung an die verschiedenen Summen aus Ringweite mehr Ringstärke ein und derselben Augengruppe (Fig. 9) geschieht durch Einstellung des Stauchkopfes am Gegenhalter, die Anpassung an die verschiedenen   Laschenlängen   durch Einstellung der Stirnseiten des Laschenhalters und   dr Stauchkopfe,   die verschiedenen   Ringgrössen   der verschiedenen Augengruppen werden durch   Kinsätze   in den   Stauchkopien   berücksichtigt. 



   Hervorzuheben ist noch, dass das Stauchen sich auch auf neue Laschen erstreckt, da das Erfahren den Ersatz nicht wieder   verwendungsfähiger     Stücke   durch neue vorsieht. Besonders   ! r rvorzuheben   ist die   völlige Unabhängigkeit   des Verfahrens von der Art des Bewegungsmittel fur Laschenhalter oder Gegenhalter und des Antriebes der Maschine. 



   In den dargestellten zwei Ausfuhrungsbeispielen der Maschine, mit denen sämtliche 
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  In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. la eine gestreckte. 



  Fig. lb eine wiederhergestellte Lasche, die letztere mit Erläuterung verschiedener Begriffe.   zeit   die Vorderansicht einer   Ausführungsform   der Maschine, Fig. 3 einen Grundriss der Maschine, Fig. 1 einen Querschnitt des Laschenhalters mit den die Werkstücke umschliessenden Teilen, 
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 Fig. 7 eine Vorderansicht und Fig. 8 einen Grundriss einet anderen Ausführungsform der Maschine, Fig. 9 einen Längsschnitt durch Laschenhalter nebst   Werkstücken   und durch die   staunch-   
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   Fig. 10 zeigt eine gestreckte Lasche mit Erläuterungen verschiedener Begriffe. 



   Fig 11 zeigt einen Längsschnitt durch Laschenhalter nebst Werkstücken, die letzteren   symmetrisch   zu beiden Seiten der Laschenbündelmitte verteilt. 
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 Gegenhalter sind demnach einstellbar. Der Laschenhalter C ist als Stauchschlitten ausgebildet (Fig. 4), auf dem mittleren Bett längsbeweglich gelagert und zur Aufnahme der Laschen mit einer Aussparung l versehen, die an jeder Stirnseite des Halters in der anderen Gesenkhälrte m, m1 für die Laschenaugen   endigt.   



   Zum Entfernen der für die Stauchung notwendigen Einsteckdorne   t'und P   (Fig.   6) aus   den Laschenaugen ist an einer der Stirnseiten des Halters und am gegenüberliegenden Stauch. kopfe   b1   ein weiteres Gesenk, bestehend aus einem festsitzenden Dorn n und einem durchbohrten Widerlager o angebracht (Fig. 3 und 4). 



   Als Gegenhalt der Laschen beim Schaftstauchen dient ein geschlossener, die Augenform völlig umfassender Einsatz p, der an Stelle einer der Gesenkhälften an der einen oder anderen Stirnseite des Laschenhalters eingesteckt wird (Fig. 6). Die notwendige Umschliessung der   Schäfte   bis zu den Augen hin wird durch eine Klappe q mit Riegel r hergestellt. Hiebei ist der Laschenhalter um die Stauchlänge kürzer als die Laschenlänge. 



   Von unten her greift in den Laschenhalter der Kreuzkopf s einer Schwinge t, die am unteren Bettrande gelagert ist und mittels Kurbelwelle u und Zahnradübersetzung v angetrieben wird. 



   Die zweite Ausführungsform der Maschine (Fig. 7 und 8) unterscheidet sich von der vorbeschriebenen durch die Festlagerung des Laschenhalters, die Einstellbarkeit von dessen Stirn- 
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   führung,   wie bei den Gegenhaltern verstellt. Die Gegenhalter B2, B3 arbeiten gegeneinander auf dol Laschenhalter zu und werden von je einer Schwinge, die durch ein beliebiges Umsetz-   gpstänge : r,   y, z verbunden sind, angetrieben. 



   Der Augengegenhalt fällt fort. 



   Das Verfahren, bei dem die Laschen in kaltem oder angewärmten Zustande verarbeitet werden können, wickelt sich, je nach dem Sonderzweck, folgendermassen   ab :   
Stauchung der Augen. 



   Laschen von gleicher Länge zwischen den Ringweiten der Augen, nur an den Augenenden angewärmt, werden einander deckend in den Halter C gelegt und es wird in jede Augengruppe ein Einsteckdorn   zu   und l2 von gewünschtem Augenquerschnitt hineingesteckt (Fig. 5). Der   Hin-und Rückgang f's   Halters C oder auch beider Gegenhalter B und B1 oder das gleichzeitige Gegeneinanderbewegen der Gegenhalter B2 und B3 gegen den Halter Cl bei der zweiten Aus-   fuhlungsfurm   der Maschine bringen dann die Augen auf die gewünschte Form und führen gleich'' 
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 den   Einsteckdornen   versehen sind, wird bei der ersten Ausführungsform der Maschine durch der   Aueengegenhalt   p an dem einen Ende- des Halters wagerecht gestützt.

   Der diesem Augengegenhalt gegenüberliegende Stauchkopf b1 (Fig. 3) wird um die Ausladung des ersteren zurück- 
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 hin einseitig ausgebildet, so wird dieses durch Einlegen entsprechender   Passstücke   zwischen die Augen und zwischen die Schäfte ausgeglichen. 
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1. Verfahren zur Wiederherstellung gestreckter Laschen, insbesondere von Eisenbahnkupplungen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Laschen aufeinandergeschichtet zugleich durch Stauchen in ihrer Längsrichtung in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein innerer Stauchschlitten (C) an jeder Stirnseite eine Geseukhälfte (rn, mi) für das Stauchen der Laschenaugen trägt, während die anderen Gesenkhälften (c, cl) in festen äusseren Gegenhaltern (B, B1) sitzen.
    3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei äussere Stauchschlitten (B2, B2) an den Innenseiten Gesenkhälften (m, m1) für das Stauchen der Laschen in den Einzelteilen oder der ganzen Länge tragen, während die anderen Gesenkhälften (c, c) an einem festen inneren Gegenhalter (C1) sitzen. EMI3.3 richtung einstellbar gelagert sind.
    5. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Halter (C bzw. CI) eine Aussparung (1) fair die Laschenschäfte besitzt, welche durch eine Klappe (q) mit Riegel (r) geschlossen wird.
    6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das Stauchen der Laschenschäfte eine der Gesenkhälften am inneren Halter (C) als das Laschenauge umfassender Gegen- hedt (p) ausgebildet ist.
    7. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass einer (B1 bzw. B3) der äusseren Halter einen Dorn (n) und der innere Halter (C bzw. Cl ein durchbohrtes Wider- lager ( () zwecks Entfernen der beim Stauchen in die Augen gesteckten Dorne besitzt.
AT77323D 1915-05-12 1916-05-08 Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung gestreckter Laschen insbesondere von Eisenbahnkupplungen. AT77323B (de)

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