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Verfahren und Maschine zur Wiederherstellung gestreckter Laschen insbesondere von
Eisenbahnkupplungen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren und eine Maschine zur Wiederherstellung aller Arten von Laschen, die in den Einzelteilen oder der ganzen Länge durch den Gebrauch g'"treckt worden sind, z. B. Schienenlaschen, Kettenlaschen, Laschen der Kupplungen von Eisen- baimfa-hrzeugen u. dgl. Im Sonderfalle soll letztere Art von Laschen in Betracht gezogen werden.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist die Verarbeitung mehrerer Laschen zu gleicher Zeit zur Erzielung gleicher Ringweite der'Augen und gleicher Baulänge der Laschen auch bei verschiedener Ringstärke und Ringgrösse der Augen (Fig. lb). Die Verarbeitung umfasst das Stauchen der Augen oder der Schäfte der Laschen je für sich oder beider zugleich. Das Stauchen beider Augen der Laschen kann sowohl nacheinander als auch gleichzeitig geschehen.
Die Anpassung an die verschiedenen Summen aus Ringweite mehr Ringstärke ein und derselben Augengruppe (Fig. 9) geschieht durch Einstellung des Stauchkopfes am Gegenhalter, die Anpassung an die verschiedenen Laschenlängen durch Einstellung der Stirnseiten des Laschenhalters und dr Stauchkopfe, die verschiedenen Ringgrössen der verschiedenen Augengruppen werden durch Kinsätze in den Stauchkopien berücksichtigt.
Hervorzuheben ist noch, dass das Stauchen sich auch auf neue Laschen erstreckt, da das Erfahren den Ersatz nicht wieder verwendungsfähiger Stücke durch neue vorsieht. Besonders ! r rvorzuheben ist die völlige Unabhängigkeit des Verfahrens von der Art des Bewegungsmittel fur Laschenhalter oder Gegenhalter und des Antriebes der Maschine.
In den dargestellten zwei Ausfuhrungsbeispielen der Maschine, mit denen sämtliche
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In den Zeichnungen veranschaulicht Fig. la eine gestreckte.
Fig. lb eine wiederhergestellte Lasche, die letztere mit Erläuterung verschiedener Begriffe. zeit die Vorderansicht einer Ausführungsform der Maschine, Fig. 3 einen Grundriss der Maschine, Fig. 1 einen Querschnitt des Laschenhalters mit den die Werkstücke umschliessenden Teilen,
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Fig. 7 eine Vorderansicht und Fig. 8 einen Grundriss einet anderen Ausführungsform der Maschine, Fig. 9 einen Längsschnitt durch Laschenhalter nebst Werkstücken und durch die staunch-
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Fig. 10 zeigt eine gestreckte Lasche mit Erläuterungen verschiedener Begriffe.
Fig 11 zeigt einen Längsschnitt durch Laschenhalter nebst Werkstücken, die letzteren symmetrisch zu beiden Seiten der Laschenbündelmitte verteilt.
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Gegenhalter sind demnach einstellbar. Der Laschenhalter C ist als Stauchschlitten ausgebildet (Fig. 4), auf dem mittleren Bett längsbeweglich gelagert und zur Aufnahme der Laschen mit einer Aussparung l versehen, die an jeder Stirnseite des Halters in der anderen Gesenkhälrte m, m1 für die Laschenaugen endigt.
Zum Entfernen der für die Stauchung notwendigen Einsteckdorne t'und P (Fig. 6) aus den Laschenaugen ist an einer der Stirnseiten des Halters und am gegenüberliegenden Stauch. kopfe b1 ein weiteres Gesenk, bestehend aus einem festsitzenden Dorn n und einem durchbohrten Widerlager o angebracht (Fig. 3 und 4).
Als Gegenhalt der Laschen beim Schaftstauchen dient ein geschlossener, die Augenform völlig umfassender Einsatz p, der an Stelle einer der Gesenkhälften an der einen oder anderen Stirnseite des Laschenhalters eingesteckt wird (Fig. 6). Die notwendige Umschliessung der Schäfte bis zu den Augen hin wird durch eine Klappe q mit Riegel r hergestellt. Hiebei ist der Laschenhalter um die Stauchlänge kürzer als die Laschenlänge.
Von unten her greift in den Laschenhalter der Kreuzkopf s einer Schwinge t, die am unteren Bettrande gelagert ist und mittels Kurbelwelle u und Zahnradübersetzung v angetrieben wird.
Die zweite Ausführungsform der Maschine (Fig. 7 und 8) unterscheidet sich von der vorbeschriebenen durch die Festlagerung des Laschenhalters, die Einstellbarkeit von dessen Stirn-
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führung, wie bei den Gegenhaltern verstellt. Die Gegenhalter B2, B3 arbeiten gegeneinander auf dol Laschenhalter zu und werden von je einer Schwinge, die durch ein beliebiges Umsetz- gpstänge : r, y, z verbunden sind, angetrieben.
Der Augengegenhalt fällt fort.
Das Verfahren, bei dem die Laschen in kaltem oder angewärmten Zustande verarbeitet werden können, wickelt sich, je nach dem Sonderzweck, folgendermassen ab :
Stauchung der Augen.
Laschen von gleicher Länge zwischen den Ringweiten der Augen, nur an den Augenenden angewärmt, werden einander deckend in den Halter C gelegt und es wird in jede Augengruppe ein Einsteckdorn zu und l2 von gewünschtem Augenquerschnitt hineingesteckt (Fig. 5). Der Hin-und Rückgang f's Halters C oder auch beider Gegenhalter B und B1 oder das gleichzeitige Gegeneinanderbewegen der Gegenhalter B2 und B3 gegen den Halter Cl bei der zweiten Aus- fuhlungsfurm der Maschine bringen dann die Augen auf die gewünschte Form und führen gleich''
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den Einsteckdornen versehen sind, wird bei der ersten Ausführungsform der Maschine durch der Aueengegenhalt p an dem einen Ende- des Halters wagerecht gestützt.
Der diesem Augengegenhalt gegenüberliegende Stauchkopf b1 (Fig. 3) wird um die Ausladung des ersteren zurück-
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hin einseitig ausgebildet, so wird dieses durch Einlegen entsprechender Passstücke zwischen die Augen und zwischen die Schäfte ausgeglichen.
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1. Verfahren zur Wiederherstellung gestreckter Laschen, insbesondere von Eisenbahnkupplungen, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Laschen aufeinandergeschichtet zugleich durch Stauchen in ihrer Längsrichtung in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.