DE13672C - Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Drahtarbeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Drahtarbeiten

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DE13672C
DE13672C DENDAT13672D DE13672DA DE13672C DE 13672 C DE13672 C DE 13672C DE NDAT13672 D DENDAT13672 D DE NDAT13672D DE 13672D A DE13672D A DE 13672DA DE 13672 C DE13672 C DE 13672C
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Germany
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wire
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rollers
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DENDAT13672D
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F. PRELLER in Hamburg
Publication of DE13672C publication Critical patent/DE13672C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/02Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den vorliegenden Drahtarbeiten werden die Verbindungen durch Kröpfungen des einen Drahtes gebildet, während der andere Draht gerade bleibt. Da diese Kröpfungen mittelst einer Maschine hergestellt werden, so erscheinen die Verbindungen äufserst regelmäfsig; sie sind vollkommen glatt und keiner Reparatur unterworfen.
Eine modificirte Kröpfung der Drähte gestattet ferner die Herstellung von Drahthorden für Malzdarren, Röstmaschinen, zum Ersatz von Siebwaaren, für Reinigungszwecke etc. Die Herstellung dieser Drahtwaaren ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen zunächst die Herstellung eines einfachen Drahtgitters. Die Drähte α sind durchgehends gerade und werden mittelst der Drähte b c und d in genau bestimmten Abständen von einander gehalten und mit einander verbunden; von den drei Drähten b c und d dient im wesentlichen der mittlere Draht zu genanntem Zweck, durch dessen Kröpfungen die Drähte a gehalten werden. Die Drähte b und d sind in vorliegendem Falle ebenfalls mit Kröpfungen versehen, jedoch ist dies nicht erforderlich; diese Drähte können auch ebenso gut ganz gerade sein.
Die Drähte bed sind entweder mit einander verlöthet oder durch einfache Umwindung mittelst Bindedrahtes mit einander verbunden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist diese Drahtarbeit auf der einen Seite ganz flach, während auf der anderen Seite nur die Kröpfungen des Drahtes c vorstehen. Selbst bei Anwendung von Bindedraht zur Verbindung der Drähte bed würde derselbe nur äufserst wenig vorstehen und nie zu Verletzungen Anlafs geben können.
Die Herstellung der Kröpfungen erfolgt mittelst der in den Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichten Maschine. Dieselbe besteht im wesentlichen aus zwei Walzen A und B, welche in einem Ständer D gelagert sind und durch Kurbel mit oder ohne Vorgelege oder auch durch motorische Kraft in Umdrehung versetzt werden. Die auf den Axen der Walzen sitzenden in einander greifenden Stirnräder F sichern die gleichmäfsige Drehung beider Walzen.
Diese Walzen sind auf ihrer Peripherie mit Cannelirungen versehen, in welche verschiedene Einsatzstücke gesetzt werden können. In Fig. 3 und 4 sind diese Einsatzstücke fortgedacht, während in Fig. 5 beide Walzen mit diesen Einsatzstücken zur Erzeugung von gekröpftem Draht versehen sind.
Die Einsatzstücke passen einerseits genau in die Cannelirungen der Walzen und sind an beiden Enden mit rechtwinklig eingebogenen Lappen 0, welche über die Stirnflächen der Walzen greifen, versehen, Fig. 6. Diese Lappen dienen zur Befestigung der Einsatzstücke auf den Walzen mittelst der durch sie und den Körper der Walzen gezogenen Bolzen i, welche entweder an beiden Enden mit Muttern oder an einem Ende mit einem Kopf, an dem anderen Ende mit einer Mutter versehen sind.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind die . einzelnen Einsatzstücke f flach, andere g concav, und wiederum andere h convex.
Auf der oberen Walze wechseln zwei flache ,Einsatzstücke mit einem convexen, auf der
unteren Walze zwei flache mit einem concaven Einsatzstück ab. Auf diese Weise stellt man auf der einen Walze Erhöhungen, auf der anderen Vertiefungen her, welche beim Durchgang der Drähte durch die Walzen die Kröpfungen in den Drähten, wie Fig. 5 . veranschaulicht, erzeugen.
Die auswechselbaren Einsatzstücke/^/z gestatten eine Variation in der Form der Kröpfungen, sowie in den Abständen derselben von einander.
Es ist jedoch klar, dafs man diese Kröpfungen auch mittelst Walzen herstellen kann, bei denen die Erhöhungen und Vertiefungen gleich eingegossen oder eingehobelt sind. Die Walzen A B können so lang gemacht werden, dafs man gleichzeitig eine gröfsere Anzahl Drähte mit Kröpfungen versehen kann.
Für viele Drahtarbeiten als Horden für Malzdarren sind schlingenförmige Kröpfungen erforderlich, wie beispielsweise aus den Fig. 9 bis 12 ersichtlich ist. Zur Herstellung dieser Kröpfungen bedient sich der Erfinder einer Zangenvorrichtung, welche in den Fig. 7 und 8 dargestellt ist. Dieselbe besteht aus den beiden in einem gemeinschaftlichen Schaft drehbaren Schenkeln /, deren untere Enden durch eine Mutter m mit Handgriff η und Rechts- und Linksgewinde, wie Fig. 7 veranschaulicht, einander genähert werden können, wodurch die Schliefsung des oberen Maules bewirkt wird. Die Drähte werden mit ihren Kröpfungen über einen Dorn/ geschoben und von dem Maul der Zange, wie Fig. 7 zeigt, gefafst und gebogen.
Das obere gerade Schild r, sowie das untere kleine Schild ί verhindert hierbei ein Ausweichen der Drähte. Auch mit dieser Vorrichtung können gleichzeitig eine Anzahl Drähte mit Schlingenkröpfungen versehen werden.
Die Verarbeitung dieser Drähte zu Horden und ähnlichen Wäaren veranschaulichen die Fig. 9 bis 12.
Zur Verbindung der Drähte α dienen die starken Drähte t, welche durch die Schiingenkröpfungen gesteckt werden. Der Abstand zweier Drähte α von einander wird durch die Zwischenstücke χ bestimmt, welche an beiden Enden, wie Fig. 10 veranschaulicht, halbkreiförmig umgebogen sind und durch die Drähte u gehalten werden, welche, wie aus Fig. 9 hervorgeht, die Kröpfungen der Drähte a zwischen sich aufnehmen. An den Kanten der Horden werden die Enden der Drähte «umgebogen, wie Fig. 11 zeigt, oder in einem Blech oder Flacheisen vernietet; je nachdem man die Zwischenstücke χ mehr oder weniger stark macht, kann man die Spalten der Horden mehr oder weniger stark machen. Für ganz feine Spalten empfiehlt es sich, dünne, entsprechend gelochte Blechstreifen anzuwenden.
Die Verbindungsstangen oder Drähte t und u geben der Horde eine äufserst grofse Festigkeit, so dafs die Horden nur an wenigen Punkten aufzuliegen brauchen, wobei die heifsen Gase beim Trocknen besser durchströmen können.
Wie aus den Figuren ersichtlich, lassen sich auch diese Arbeiten auf der oberen Seite ganz flach herstellen, und es wird die Verbindung sich erst dann lösen können, wenn die Drähte a durchgescheuert sind.
Diese Horden lassen sich für Darren, für Reinigungs- und Sortirapparate an Stelle von Sieben, Röstapparaten benutzen, und es wird bemerkt, dafs man dieselben ebenso gut für ebene als cylinderförmige oder kegelförmige Flächen verwenden kann.

Claims (5)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE:
    ι. Verfahren zur Herstellung von Drahtarbeiten, bei welchen die Verbindungen von sich kreuzenden Drähten durch die Kröpfungen der Drähte hergestellt sind, Fig. 1 und 2.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Drahtarbeiten, in Form von Horden oder Sieben, deren Drähte a, Fig. 9 bis 12, mit schlingenförmigen Kröpfungen versehen sind und welche durch Drähte mit einander vereinigt werden, welche durch diese Kröpfungen hindurchgesteckt sind, während der Abstand zweier Drähte von einander durch kleine Zwischenstücke aus Draht oder Blech bestimmt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Herstellung von gekröpftem Draht, wie solcher zu den unter 1. und 2. angegebenen Drahtarbeiten benutzt wird, die Benutzung zweier mit einander arbeitender Walzen, von denen die eine mit Längsvertiefungen, die andere mit Längserhöhungen versehen ist, zum Zweck, die Kröpfungen in den Drähten herzustellen.
  4. 4. Vorrichtung zur Herstellung von gekröpftem Draht, wie unter 1. und 2. angegeben, die Benutzung von Walzen mit auswechselbaren Einsatzstücken f g und h.
  5. 5. Vorrichtung zur Herstellung der schlingenförmigen Kröpfungen, die in den Fig. 7 und 8 dargestellte Zangenvorrichtung, bestehend aus dem Zangenmaul /, dem Dorn/ und den Schildern r und s.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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