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Widerstand 35 eingeschaltet ist, geschlossen. Sobald dieser Stromkreis geschlossen ist, bleibt der Taster an dem jetzt magnetisch gewordenen Eisenkern haften.
An dem früher erwähnten Gleitstück 8 befindet sich ein Kontaktstück 36, welches nach Verschiebung des Gleitstückes an den feststehenden Kontakt 37 anschlägt und dadurch den mit den dicken Linien gezeichneten Stromkreis jenes Elektromagneten 15, 16, 15', 16', 17 schliesst, dessen Taster niedergedrückt ist.
Der Vorgang beim Umschalten von einer Geschwindigkeitsstufe auf eine beliebige andere ist wie folgt :
Nach der Zeichnung, welche ein Getriebe mit drei Geschwindigkeiten und Reversierung darstellt, ist die zweite Geschwindigkeit geschaltet. Die Kuppelstange 4 ist vom Magnet 16 angezogen und der hammerartige Fortsatz IV liegt am Ansatz a des Stückes 14. Die Wechselschiene 2 ist von der Nullstellung nach links gezogen und eine Feder 34 hält die Schiene in der Lage der zweiten Geschwindigkeit fest.
Will man nun auf eine andere, z. B. die dritte Geschwindigkeit schalten, so ist der Vorgang folgender : Der Taster 31 der am Steuerrad befindlichen Taster wird niedergedrückt (Fig. 4) ; dadurch wird der Strom im dünn ausgezogenen Stromkreise geschlossen. Der Widerstand 35 ist derart abgestimmt, dass in diesem Augenblick die magnetische Kraft des Magneten 29 derart abnimmt, dass der Taster 32 nicht mehr festgehalten wird, sondern durch die Federkraft hochspringt. In dem Momente, in welchem der Taster 32 hochspringt, wächst die magnetische Kraft im Magnet 28 derart, dass der Taster 31 festgehalten bleibt, bis ein neuer Taster niedergedrückt wird. Nach Niederdrücken des neuen Tasters kann ohneweiters noch mit der zweiten Geschwindigkeit weitergefahren werden.
Will der Fahrer umschalten, so drückt er das Kupplungspedal P nieder, wodurch die Kupplung gelöst wird. Beim Niederdrücken des Kupplungspedals verschiebt der Verlängerungshebel 7 der Ausrückgabel 5 das Gleitstück 8. Der Arm 10, welcher in der KurvenDut 9 gestützt ist, schwingt längs der Kurvennut nach oben und dann wieder zurück (Fig. 4 und 5) Hiedurch wird dem Rahmen 12 eine hin und her schwingende Bewegung erteilt. Die Kuppelstange 4 schwigt also nach rechts durch den unteren fensterartigen Ausschnitt des Formstücken 14 durch und kehrt wieder in ihre Lage zurück. Die Kuppelstange 3, welche durch den oberen,
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des Ausrückweges der Kupplung kommt ein Kontaktstück 36 zur Anlage an das Gegenkontaktstück 37.
Hiedurch wird der Stromkreis des Magneten 15 geschlossen (Fig. 5). Die Kuppelstange 3 wird durch den Magnet 15 angezogen. Durch das Anziehen der Kuppelstange 3 wird die Hülse 79 mittels der Stange 18 herausgezogen, wobei die Riegel 24, 24' des Rahmens 26 zum Ausschwitzen gebracht werden. und zwar ist der Vorgang folgender : Beim Anziehen der Kuppelstange 3 durch
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schnitt hindurch und geht hierauf wieder zurück bis zur Anlage an den Fortsatz c, während die Kuppelstange 4, ohne das Formstück 14 zu berühren, eine schwingende Bewegung vollzieht.
Soll z. B. wieder die- zweite Geschwindigkeit eingeschaltet wefden, so wird durch Niederdrücken des Tasters 32 und hierauf folgendes Austreten der Kupplung wieder der Magnet 16 erregt und die Kuppelschiene 4 angezogen. Diese wird wieder durch den Riegel 24 in der angezogenen Lage festgehalten, während die andere Schiene 3 von dem Riegel 24' freigelasen und durch die Wirkung der Feder 22 in die ursprüngliche Lage zurückgezogen wird. Hiedurch kommt der hammerartige Fortsatz III der Schiene 3 vor den Steg d und der Fortsatz IV der Schiene vor den Ansatz a des Formstückes 14 zu liegen, so dass bei den beim Auslassen des Kupplungspedals erfolgenden Schwingungen der beiden Schienen 3 und 4 die Wechselschiene 2 durch erstere 3 in die Nullstellung und hierauf durch die letztere 4 in die Schaltstellung der zweiten Geschwindigkeit zieht.
Hieraus ist ersichtlich, dass stets die zuletzt von dem zugehörigen Magnet und von diesem freiggebene Kuppelstange das Ausrücken der betreffenden Wechselschiene in die Nullstellung bewirkt, während die jeweilig neu angezogene Kuppelstange das Einrücken der Wechselschiene in die durch den niedergedrückten Taster bestimmte Geschwindig- keit, und zwar nach deren Ausrücken besorgt.
Falls eine Geschwindigkeit geschaltet werden soll, welche nicht mit der Wechselschinen 2. sondern mit der anderen Schiene 2'in Verbindung steht, ist der vorher beschriebene Vorgang ein ganz ähnlicher, da die Riegel 24 und 24'quer über alle Kuppelstangen laufen und immer diejenige Kuppelstange festhalten, die durch den betreffenden Magnet angezogen wird.
Soll z. B. von der zweiten auf die erste Geschwindigkeit eingeschaltet werden, so wird durch Niederdrücken des Tasters 32' und Austreten des Kupplungspedals der Magnet 16'erregt.
Hiedurch wird die Kuppelschiene 4' angezogen. die durch den Riegel 4 festgestellt wird, während die Schiene 4 gleichzeitig freigelassen wird. Hiedurch kommt der hammerar. ige Fortsatz IV'
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hinter den Steg 6 des Formstückes 14 zu hegen. Bei der beim Auslassen der Kupplung erfolgenden Bewegung der beiden Kuppelschienen nach rechts wird die Wechselschiene 2 in die Nullstellung verschoben, während der hanumerartige Fortsatz IV'der Schiene 4'sich vor den Ansatz a'
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die Schiene die Wechselschiene 2' in die Schaltstellung der ersten Geschwindigkeit zieht, während die Schiene 4 wirkungslos bleibt.
Selbstverständlich kann eine beliebige Anzahl Wechselschienen, a ! so auch Geschwindigkeits-
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w e frührer beschreieben, festgehalten wird. Nach dem vollständigen Austreten des Kupp) lungs- 1' (dals bis zur Anlage des Kontaktstückes 36 auf 37 wird der Magnet 17 erregt und die Kuppelstange 13, welche als neurtrale Kuppelstange bezeichnet werden kann. angezogen. Die Kuppel- stange endigt nämlich bei dem unteren Federgehäuse-J und steht mit einer dritten Federbüchse
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